Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

AUTOMATICA 2014: Innovationen aus den Bereichen Medizin, Pharma, Laborautomation

12.03.2014

Lösungen für Life Science

Die Automation von Prozessen in der Medizin- und Pharmaindustrie, der Laborforschung und der Biotechnologie gehorcht eigenen Gesetzmäßigkeiten. Auf der AUTOMATICA 2014, vom 3. bis 6. Juni in München, zeigen Aussteller aus aller Welt wegweisende Produkte und Anlagen, die den strengen Anforderungen dieser Branchen gerecht werden.

Life Science Applikationen gehören zu den hochinteressanten Wachstumsmärkten für Automatisierungstechnik. Aber: Branchenspezifische Zertifizierungen und anspruchsvolle Reinraumanforderungen sind zu erfüllen. Sind die Zulassungsvoraussetzungen hinsichtlich grauer, weißer oder gar steriler Umgebung gegeben, sehen sich die Anbieter mit weiteren Herausforderungen konfrontiert: Viele Applikationen in der Medizin- und Pharmaindustrie fordern einen Ausstoß von bis zu 100 Millionen Einheiten jährlich und lassen sich nur mit schnelltaktenden Hightech-Lösungen automatisieren, bei denen konventionelle Anlagentechnik an Grenzen stößt.

„Die Automation von Life-Science-Anwendungen gehört zu den anspruchsvollsten Disziplinen. In diesen Branchen ist Hightech gefordert. Auf der AUTOMATICA können sich Fachbesucher ein umfassendes Bild über Automatisierungsmöglichkeiten in Biotechnologie, Pharma und Medizin machen“, so Patrick Schwarzkopf Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation.

Tatsächlich entdecken immer mehr Anlagenbauer und Roboterhersteller diese Branchen für sich. Immerhin geben rund 200 Aussteller der AUTOMATICA an, im Bereich Life Science aktiv zu sein. Und deren Exponate punkten dank konsequenter Weiterentwicklung mit Performance auf höchstem Niveau.

Beispiel sortimat: Der Hersteller aus Winnenden, der bereits Ende der 60iger Jahre Montageanlagen für Einmal-Spritzen baute, fokussiert seither konsequent auf Applikationen in der Medizin-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Nahezu alle Montage- und Zuführsysteme des Herstellers sind reinraumtauglich. Bevorzugtes Material: Edelstahl oder antistatischer Kunststoff.

Montageanlagen mit über 150 Takten pro Minute

„Wir decken mit unterschiedlichen Produktlinien heute ein großes Spektrum möglicher Anwendungen im Bereich Life Science ab. ATS SuperTrakTM ist ein revolutionäres Palettentransportsystem basierend auf Linearmotortechnik. In Kombination mit unseren kurvengesteuerten Stationen ergibt sich die einzigartige Plattform ATS OmniTrakTM, die sich insbesondere für Anwendungen von stark schwankenden Prozesszeiten empfiehlt. Für die Großserienfertigung marktreifer Produkte  mit ähnlichen Prozesszeiten empfehlen sich unsere Rundschalttische mit einer Leistung von bis zu 150 Takten pro Minute“, so Hans-Dieter Baumtrog, Geschäftsführer der sortimat Technology.  

Die AUTOMATICA 2014 bietet eine hervorragende Gelegenheit, um die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Anlagenkonzepte führender Anbieter unter die Lupe zu nehmen. Grundsätzlich sind Lineartransfersysteme über Kombination und Austausch bestimmter Module höchst flexibel. Wer häufig umrüsten muss, sollte darauf achten, wie einfach und schnell der Austausch von Modulen zu bewerkstelligen ist. Der überragenden Flexibilität dieser Systeme stehen etwas niedrigere Taktzeiten entgegen. Im Vergleich zu Rundschalttischen, die über 150 Takte pro Minute erreichen können, liegen die Werte bei Linearsystemen meist deutlich unter 100 Takten pro Minute.

Roboter für keimfreie Prozesse

Solchen Superlativen steht die Robotik in nichts nach. Roboter etablieren sich  verstärkt in der Laborautomation, bei der Medikamentenforschung und –dosierung sowie bei weiteren Standardapplikationen und erobern gleichzeitig immer neue Einsatzfelder. Bestes Beispiel ist die Roboterautomation in Wasserstoffperoxid-Umgebungen, die lange Zeit als unmöglich galt. Stäubli Robotics gelang mit der Entwicklung seiner Stericlean Roboter der Durchbruch. Die besonders geschützten Sechsachser erfüllen Reinraumklasse ISO 2 und können zuverlässig unter aseptischen Laborbedingungen arbeiten. Diese revolutionäre Entwicklung machte den Weg frei zur Automatisierung von keimfreien Prozessen.

Bereits auf der AUTOMATICA 2012  präsentierte Epson Robotics den C3 VHP/IP67, der ebenfalls in sterilen Umgebungen arbeiten kann. Dennoch sieht Volker Spanier, Leiter Factory Automation der Epson Deutschland GmbH Robotereinsätze unter aseptischen Bedingungen noch als klaren Nischenmarkt: „Bei Epson hat sich der Bereich Life Science in den zurückliegenden Jahren überproportional positiv entwickelt. Die meisten Applikationen, viele davon in der Sekundärverpackung, sind allerdings mit „normalen“ Standard- oder Reinraumrobotern zu realisieren. Die Automation unter aseptischen Umgebungen könnte aber bereits in naher Zukunft eine stärkere Rolle spielen.“

Das sieht man bei Wettbewerbern ähnlich und so werden auf der AUTOMATICA 2014 weitere Roboterhersteller dem Beispiel Stäubli folgen und neue Roboter für den Einsatz in keimfreien Umgebungen präsentieren. Mit großer Spannung wird auf der Münchner Weltleitmesse eine aufsehenerregende Neuheit erwartet. Yaskawa hat den bekannten Dual-Arm-Roboter komplett überarbeitet und speziell für Hygieneanforderungen im Laborbereich optimiert. Mit dem zweiarmigen CSDA10F lassen sich Synthese- und Analytikaufgaben in der Pharmaindustrie erstmals effizient und flexibel automatisieren. 

Diese und weitere Presseinformationen und dazugehörige Bilder:

http://automatica-munich.com/de/Home/cn/Journalisten/prcn/presseinfo

Weitere Informationen zur AUTOMATICA: http://automatica-munich.com/de/

Sehen Sie hier den Servicerobotik-Film der AUTOMATICA:

http://www.youtube.com/watch?v=4JOcxwTf5Fs

Mehr Informationen zum AUTOMATICA-Forum: www.automaticaforum.de

 Fotos der letzten Veranstaltung:

http://media.messe-muenchen.de/AUTOMATICA/#1384851344701_29

AUTOMATICA - Internationale Fachmesse für Automation und Mechatronik

Die AUTOMATICA ist die internationale Fachmesse, die alle Segmente des Bereiches Robotik + Automation unter einem Dach vereint: sie ist der zentrale Treffpunkt für Hersteller und Anwender von Montage- und Handhabungstechnik, Robotik sowie Industrieller Bildverarbeitung. Die AUTOMATICA findet seit 2004 im zweijährigen Rhythmus auf dem Gelände der Messe München statt. Fokus der Messe ist, die komplette Wertschöpfungskette darzustellen. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der AUTOMATICA stehen die Messe München GmbH und VDMA Robotik + Automation, ideell-fachlicher Träger der Messe. Die Aussteller- und Besucherzahlen der AUTOMATICA sind von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer im Auftrag der Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen (FKM) geprüft und international durch UFI (Global Association of the Exhibition Industry) zertifiziert.

www.automatica-muenchen.de

Neuer Ausstellungsbereich Professionelle Servicerobotik

Die AUTOMATICA 2014 wird erstmalig einen eigenen Ausstellungsbereich zum Thema Professionelle Servicerobotik präsentieren. Somit positioniert sich AUTOMATICA als eine Business-to-Business Plattform für professionelle Servicerobotik und als führende Fachmesse für Industrierobotik und professionelle Servicerobotik unter einem Dach. Der Schwerpunkt liegt auf verkaufbaren Endprodukten und Komponenten, die als Investitionsgüter unmittelbar zum Einsatz kommen. Details und Neuigkeiten sind abrufbar unter: http://www.automatica-servicerobotics.com

Parallelveranstaltung

In 2014 finden die Fachmessen AUTOMATICA und MAINTAIN sowie die Gastveranstaltung Intersolar Europe erstmals räumlich und mit zeitlicher Überschneidung auf dem Gelände der Messe München statt. Besucher haben die Möglichkeit, alle drei Fachmessen mit Ihrer jeweiligen Eintrittskarte zu besuchen.
Unter dem Motto „One Stop – Three Shows“ präsentieren Aussteller Neuheiten und Trends der Automation und Mechatronik, der industriellen Instandhaltung  sowie der Solarindustrie. Mehr Informationen finden Sie unter:

http://www.automatica-munich.com/link/de/27148328

Messe München International

Die Messe München International ist mit rund 40 Fachmessen für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien allein am Standort München einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller und rund zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf dem Messegelände, im ICM – Internationales Congress Center München und im MOC Veranstaltungscenter München teil. Die internationalen Leitmessen der Messe München International sind FKM-zertifiziert, d.h. dass die Aussteller- und Besucherzahlen sowie Flächenangaben nach einheitlichen Standards ermittelt und durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer testiert werden. Darüber hinaus veranstaltet die Messe München International Fachmessen in Asien, in Russland, im Mittleren Osten und in Südafrika. Mit neun Beteiligungsgesellschaften in Europa und Asien und Afrika sowie über 60 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 Länder betreuen, verfügt die Messe München International über ein weltweites Netzwerk. Auch beim Thema Nachhaltigkeit übernimmt sie eine Vorreiterrolle: Als erste Messeeinrichtung wurde sie mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“ vom TÜV SÜD ausgezeichnet.

www.messe-muenchen.de

Ansprechpartner für die Presse:

AUTOMATICA

Ivanka Stefanova-Achter – Pressekontakt, Messe München International

Tel. (+49 89) 949 - 21488

Email: ivanka.stefanova-achter@messe-muenchen.de

VDMA Robotik + Automation

Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA Robotik + Automation

Tel. (+49 69) 6603 - 1590

Fax (+49 69) 6603 - 2590

Email: patrick.schwarzkopf@vdma.org

www.vdma.org/r+a

Ivanka Stefanova-Achter – | Messe München International

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie