Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Autoklavierbare LEDs für die Medizintechnik

17.04.2015

Das neue Keramik-SMD-Design der Solidur™ TO LED ermöglicht komplexe Chipkonfigurationen in einem einzigen LED-Modul.

SCHOTT stellte vor kurzem seine neue autoklavierbare und hochbeständige Solidur™ LED-Produktlinie für Geräte und Instrumente der Medizin- und Dentaltechnik vor. Jetzt bietet das Unternehmen die Solidur™ TO LED auch in einer SMD-Variante an (SMD = Surface Mount Device) - mit einem Gehäuse, bei dem Keramik und Metall dicht versiegelt sind.


Im Vergleich zur Standard-TO-LED mit ihren elektrischen Kontaktpins, erlaubt die SMD-Version der Solidur™ TO LED komplexere Verbindungsstrukturen und LED-Chip-Konfigurationen.

Bild: SCHOTT

SCHOTT präsentiert seine LED-Produkte für die Medizintechnik vom 21. bis 23. April 2015 auf der MEDTEC in Stuttgart vor (Halle 3, Stand G57).

Medizinische Geräte, die mit dem menschlichen Körper in Kontakt kommen, müssen immer wieder dampfsterilisiert werden, ohne dass dabei ihre Leistungsfähigkeit oder ihre Lebensdauer beeinträchtigt werden darf.

Dank der neu entwickelten Solidur™ LEDs von SCHOTT kann jetzt eine vollständig autoklavierbare Lichtquelle direkt in die Spitze von medizinischen Geräten eingebaut und so die Lichtquelle ganz nah an die zu behandelnde Stelle gebracht werden.

Tests haben ergeben, dass Solidur™ LEDs mehr als 3500 Autoklavierzyklen unbeschadet überstehen. Aufgrund des gasdichten Gehäuses aus anorganischen, nicht alternden Materialien, wie Metall, Glas und Keramik, halten sie hohen Temperaturen, Chemikalien, Korrosion und Druck stand. Deshalb sind sie ideal für den Einsatz in medizinischen Geräten, wie Endoskope oder chirurgische Instrumente geeignet.

SMD-fähige Solidur™ TO LED für komplexe Strukturen in einem einzigen LED-Modul

Mit der neuen Transistor Outline (TO) LED in SMD-Ausführung hat SCHOTT jetzt die Solidur™-LED-Familie weiter ergänzt: Im Vergleich zur Standard-TO-LED mit ihren elektrischen Kontaktpins, erlaubt die SMD-Version komplexere Verbindungsstrukturen und LED-Chip-Konfigurationen.

“Das keramische Substrat der SMD TO LED ermöglicht zum Beispiel die Integration verschiedener LED Chips innerhalb eines einzigen autoklavierbaren LED-Moduls. So können Chips, die Wellenlängen im sichtbaren, infraroten oder ultravioletten Bereich abstrahlen, eingebaut und getrennt angesteuert werden. Komplexe Konfigurationen und Gehäusegeometrien, die früher nur mit mehreren individuellen Lichtquellen möglich waren, können jetzt in einer einzigen TO LED realisiert werden“, sagt Dr. Frank Gindele, Entwicklungsleiter für LED-Produkte bei SCHOTT Electronic Packaging.

Die SMD-Ausführung kann somit zusätzlich um weitere Komponenten, wie Sensoren für das Temperaturmanagement oder ESD-Schutzdioden, ergänzt werden. „Dies macht unsere SMD-fähigen TO LEDs auch für Anwendungen geeignet, bei denen die Einhaltung einer bestimmten Temperatur wichtig ist, etwa bei der Endoskopie“, erklärt Gindele.

Weitere LED-Produkte für medizinische Geräte: Solidur™ Ring LED und Mini LED

Eine zweite Produktreihe der vollkommen autoklavierbaren LEDs für medizinische Geräte ist die Solidur™ Ring LED von SCHOTT: Dank der ringförmigen Anordnung der einzelnen LED Chips kann die Stelle, die untersucht oder behandelt werden soll, komplett schattenfrei ausgeleuchtet werden. Zu den typischen Anwendungen können Laparoskope, Otoskope, aber auch andere starre oder flexible Endoskoptypen oder Operationsbestecke, die autoklaviert werden müssen, gehören.

Die Solidur™ Mini LED, die kleinste hermetisch dichte und voll autoklavierbare High Brightness LED, die seit kurzem auf dem Markt ist, ist sowohl winzig als auch höchst widerstandsfähig. Dank ihres Durchmessers von nur 2,3 mm bietet sie Entwicklern von Endoskopen und chirurgischen Instrumenten ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten. Sie können nun erstmals eine Beleuchtung in Geräte einbauen, die vorher ohne auskommen mussten. Die Anforderungen an die Baugröße und die Sterilisierbarkeit können nun erfüllt werden.

Erfahrung in Glas und mit Glas versiegelten, hermetischen Gehäusen

130 Jahre Erfahrung im Gebiet der Spezialgläser und mehr als 70 Jahre in der Herstellung hermetisch versiegelter Gehäuse und Durchführungen fließen in die Entwicklung und Produktion neuer Produkte bei SCHOTT Electronic Packaging ein.

Weitere Informationen:

http://www.schott.com/epackaging/german/autoclavable_and_hermetic_leds.html

SolidurTM ist ein eingetragenes Warenzeichen der SCHOTT AG.
 
Pressekontakt

SCHOTT AG
Dr. Haike Frank
Public Relations Manager
Phone: +49 (0)6131 - 66 4088
haike.frank@schott.com
www.schott.com

ÜBER SCHOTT

SCHOTT ist ein international führender Technologiekonzern auf den Gebieten Spezialglas und Glaskeramik. Mit der Erfahrung von über 130 Jahren herausragender Entwicklungs-, Material- und Technologiekompetenz bietet das Unternehmen ein breites Portfolio hochwertiger Produkte und intelligenter Lösungen an. Damit ist SCHOTT ein innovativer Partner für viele Branchen, zum Beispiel die Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Elektronik, Optik, Automotive und Aviation. SCHOTT hat das Ziel, mit seinen Produkten zu einem wichtigen Bestandteil im Leben jedes Menschen zu werden. Das Unternehmen setzt auf Innovationen und nachhaltigen Erfolg. Mit Produktions- und Vertriebsstandorten in 35 Ländern ist der Konzern weltweit präsent. Rund 15.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2013/2014 einen Umsatz von 1,87 Milliarden Euro. Die Muttergesellschaft SCHOTT AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist zu 100 Prozent im Besitz der Carl-Zeiss-Stiftung. Als Stiftungsunternehmen nimmt SCHOTT eine besondere Verantwortung für Mitarbeiter, Gesellschaft und Umwelt wahr.

Pressekontakt
SCHOTT AG - Hattenbergstrasse 10 - 55122 Mainz - Deutschland
Phone: +49 (0)6131/66-2411 - www.schott.com

Dr. Haike Frank | SCHOTT AG

Weitere Berichte zu: Glas Keramik LED LED-Produkte Lichtquelle Medizintechnik Packaging Ring SCHOTT medizinische Geräte

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht COMPAMED 2016 vernetzte medizinische Systeme und Menschen
23.11.2016 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Kompakter und individuell einstellbarer Schutz für alle Anwendungen
18.11.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was nach der Befruchtung im Zellkern passiert

06.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Tempo-Daten für das „Navi“ im Kopf

06.12.2016 | Medizin Gesundheit

Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten

06.12.2016 | Medizintechnik