Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

4-achsiges Drehen – Doppelter Output mit zwei Werkzeugen

17.07.2015

Siemens auf der EMO 2015 – Halle 3, Stand E06/F03

  • Sinumerik Kontur-Abspanzyklus um 4-achsiges Drehen erweitert
  • Einzigartig am Markt: Einfachste Programmierung von Werkzeugen in zwei Kanälen – auch ohne CAD/CAM-System direkt an der Steuerung
  • Mit zwei zusätzlichen Parametern zum hochproduktiven "Balanced Cutting"
  • Zwei Drehwerkzeuge verkürzen die Bearbeitungszeit erheblich und verbessern die Maßhaltigkeit

Der erweiterte Kontur-Abspanzyklus für die CNC-Steuerungen Sinumerik von Siemens ermöglicht nun 4-achsiges Drehen für Drehmaschinen. Zwei gegenüberliegende Drehwerkzeuge spanen gleichzeitig am Werkstück, so dass sich die Bearbeitungszeit erheblich verkürzen lässt. Zudem verhindern die zwei gegenüberliegenden Drehwerkzeuge Verbiegungen am Werkstück.

So wird insbesondere bei langen, dünnen Werkstücken die Maßhaltigkeit deutlich verbessert. Als einzigartiger Vorteil der Siemens-Steuerungen lässt sich das neue Bearbeitungsverfahren ohne CAD/CAM-System direkt an den Sinumerik-Steuerungen programmieren.

Mit lediglich zwei zusätzlichen Parametern erweitert der Anwender das Bearbeitungsverfahren für ein Werkzeug zum hochproduktiven "Balanced Cutting" mit zwei Werkzeugen. Die CNC-Sequenzen werden dabei automatisch vom Sinumerik Kontur-Abspanzyklus erstellt.

Unterschieden werden beim 4-achsigen Abspanen die synchrone sowie die versetzte Bahnführung der Werkzeuge, wobei die Sinumerik-Steuerung für das autarke Bewegen zwei unabhängige CNC-Programme gleichzeitig ausführt.

Bei der synchronen Bahnführung, besonders geeignet für Schrupp- sowie Schlichtbearbeitungen, stehen die Schneidplatten exakt gegenüber und bewegen sich gleich. Die hälftig auf beide Schneiden verteilte Spanungsdicke führt zu doppeltem Umdrehungsvorschub und Spanvolumen.

Bei der versetzten Bahnführung in der Schruppbearbeitung bewegen sich die beiden Werkzeuge unterschiedlich. Beim Längsdrehen arbeiten die Schneidplatten an unterschiedlichen Durchmessern, beim Plandrehen an versetzten Z-Positionen. Durch kurze Wartezeiten bei der Werkzeug-Synchronisation lässt sich das Spanvolumen im Vergleich zu einem Werkzeug annähernd verdoppeln.

Weitere Informationen zu Sinumerik CNC4you unter www.siemens.de/cnc4you

Weitere Informationen zu Siemens auf der EMO 2015 unter
www.siemens.de/emo


Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen auf fortgeführter Basis weltweit rund 343.000 Beschäftigte.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Reference Number: PR2015070270DFDE


Ansprechpartner
Herr Peter Jefimiec
Division Digital Factory
Siemens AG

Gleiwitzer Str. 555

90475 Nürnberg

Tel: +49 (911) 895-7975

peter.jefimiec​@siemens.com

Peter Jefimiec | Siemens Digital Factory

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen
08.12.2016 | Technische Universität Bergakademie Freiberg

nachricht Mobile Learning und intelligente Contentlösungen im Fokus
08.12.2016 | time4you GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Speicherdauer von Qubits für Quantencomputer weiter verbessert

09.12.2016 | Physik Astronomie