Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit 25 Knoten um die halbe Welt - Exponat der Hochschule Bremerhaven unterwegs nach Shanghai

29.01.2010
Von der Nordsee über den Sueskanal bis ins Ostchinesische Meer - das Exponat der Hochschule Bremerhaven für die Weltausstellung ist gerade auf großer Fahrt.

Auf der Ladefläche des Containerschiffes "Norma" fährt das gut zwei Meter große Modell einer Windenergieanlage um die halbe Welt. Mit 25 Knoten pro Stunde geht es durch sieben Meere, drei Kontinente und zehn Zeitzonen. Vorbei an ägyptischen Wüstenstränden, roten Gebirgshängen und tropischen Inseln.

Nach etwa 20.000 Kilometern Seeweg und insgesamt 24 Reisetagen wird es dann am 3. Februar endlich sein Ziel erreichen: das EXPO-Gelände in Shanghai.

Zu der Weltausstellung in China werden vom 1. Mai bis 31. Oktober 2010 ca. 70 Millionen Besucher erwartet, 240 Länder und internationale Organisationen sind bisher als Teilnehmer registriert. Unter den Ausstellern ist auch die Hochschule Bremerhaven als Teil des Standes des Landes Bremen und der Region Nordwest mit dem Motto ""Sharing a vision"". Bremen präsentiert in fünf Teilbereichen Best-Practice-Beispiele, darunter auch die "City of Science", in der wissenschaftliche Institutionen ihre Forschung zeigen. Insgesamt sind in der Urban Best Practise Area, ein Schwerpunktbereich der EXPO, rund 50 Städte mit konkreten Projekten vertreten, die einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung liefern.

Schwerpunkte des Bremer Auftritts sind die Themen Offshore-Windenergie und Elektromobilität. Mit dem 2,23 Meter hohen und 22 Kilogramm schweren Modell einer Offshore-Windenergieanlage zeigt die fk-wind: Institut für Windenergie der Hochschule Bremerhaven dem Millionenpublikum in Shanghai, welch innovativen Ideen und Systeme aus ihrer anwendungsorientierte Forschung hervorgehen. Geschützt durch einen Plexiglasaufbau können die Besucher die enorme Größe einer Offshore-Windenergieanlage und deren Verankerung im Meeresboden bestaunen. Gesponsert hat das hochwertige Modell die Firma AREVA Multibrid GmbH, die die Hochschule Bremerhaven auch schon bei der Einrichtung des Masterstudiengangs Windenergietechnik durch die Einrichtung einer Stiftungsprofessur unterstützte.

Auf den 500 Quadratmetern, die der Bremer Stand insgesamt umfasst, ist das Exponat bestens positioniert: Es wird direkt an der "Visitor Fast Lane" stehen und damit auch den eiligen Messebesuchern nicht entgehen. Eine Broschüre sowie eine Bastelkarte zur Erstellung einer Windkraftanlage aus Pappe geben weitere Informationen über das Exponat und die Hochschule Bremerhaven. Ein weiterer Blickfang wird der Imagefilm sein, der momentan von einer studentischen Projektgruppe der Hochschule Bremerhaven gedreht wird. Die Bilder, die die Studierenden der Digitalen Medien in Laboren, Instituten und Hörsälen einfangen, lassen die Hochschule Bremerhaven ab dem 1. Mai auch am anderen Ende der Welt lebendig werden. Welche Route der fertige Film dann auf seiner Reise nach Shanghai nehmen wird, steht noch nicht fest - es könnte aber mit einer Geschwindigkeit von 25 Knoten pro Stunde etwas knapp werden. Deshalb wird dieses Ausstellungselement sicherlich einen schnelleren Weg zur Weltausstellung 2010 in Shanghai finden...

Cornelia Driesen | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-bremerhaven.de

Weitere Berichte zu: Exponat Knoten Offshore-Windenergieanlage Shanghai Weltausstellung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht EMAG auf der EMO: Elektrische Antriebssysteme und die „Smart Factory“ stehen im Fokus
05.07.2017 | EMAG GmbH & Co. KG

nachricht Biophotonische Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 2017
26.06.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten