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Weltweit erster Einsatz in der interventionellen Radiologie

10.06.2013
MHH arbeitet mit neuartigem Angiographiesystem

C-Bogen Anlage von Siemens Healthcare am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie bietet einzigartige bildgestützte, minimal-invasive Therapieverfahren

Am Dienstag, 11. Juni 2013, wird am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das neu ausgestattete Angiographielabor eröffnet: Weltweit erstmalig kommt hier ein Angiographiesystem der Baureihe „Artis Q“ im Bereich der interventionellen Radiologie zum Einsatz.

Das von Siemens Healthcare entwickelte System ist mit einer völlig neuartigen Röntgenröhren-Technologie ausgestattet. Damit erlaubt es gestochen scharfe zwei- und dreidimensionale Bilder des Körpers im Rahmen von minimal-invasiven Therapien bei koronaren Herzkrankheiten, bei Schlaganfall oder Krebserkrankungen. So können die Ärzte künftig noch besser und schneller Gefäßverengungen über kleinste Blutgefäße erreichen, Gefäßverschlüsse gezielt aufweiten und mit einem Stent versorgen, Tumoren behandeln oder mit Hilfe der 3-D-Bildgebung exakte Gewebeproben entnehmen.

Die neue Röntgenröhre steigert die Erkennbarkeit kleiner Gefäße um bis zu 70 Prozent gegenüber bisheriger Röntgentechnik. Dank der neuen Technologie sind außerdem besonders schonende Untersuchungen mit niedrigerer Strahlendosis möglich.

Wir laden die Medienvertreter ein, die Informationsveranstaltung zu besuchen am

- Dienstag, 11. Juni 2013
- 15 Uhr bis 16.30 Uhr
- Gebäude K5, Ebene 2, Knoten E, Angiographie, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover.

Treffpunkt ist um 14.55 Uhr im Hauptgebäude K6, gegenüber der MHH-Lounge. Nach den Grußworten besteht die Möglichkeit, das neue Angiographielabor zu besichtigen.

Stefan Zorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de/

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