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Ultraschall-Fusionsbildgebung für den Einsatz in der klinischen Routine

08.12.2011
Auf dem 97. Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) 2011 präsentierte Siemens Healthcare erstmals sein neues Ultraschallsystem der Premiumklasse – das Acuson S3000*.

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Das System ist mit automatischer Fusionsbildgebung* ausgestattet und kann neben Ultraschallbildern gleichzeitig Aufnahmen anderer bildgebender Modalitäten* anzeigen. Damit erhält der Arzt noch detailliertere Informationen für die Diagnose komplexer Fragestellungen oder Interventionen, wie zum Beispiel Biopsien. Neu ist auch die Software Virtual Touch Tissue IQ*, die das umfangreiche Siemens-Angebot im Bereich der Elastografiebildgebung erweitert. Das Unternehmen beweist damit erneut seine Vorreiterrolle auf diesem Gebiet. Ein weiteres Highlight für den Kongressbesucher bildet die innovative, von Siemens entwickelte High-Densitiy(HD)-Schallkopffamilie und ihr jüngstes Mitglied, der Schallkopf 8C3 HD* speziell für Anwendungen in der Geburtshilfe und der Pädiatrie.

Mit dem neuen Ultraschallsystem Acuson S3000 bietet Siemens ein Gerät für anspruchsvolle klinische Untersuchungen an. In dem System ist erstmals die Bildgebungstechnologie eSie Fusion* integriert. Sie ermöglicht eine automatische Überlagerung von Echtzeit-Ultraschallaufnahmen mit bereits aufgenommenen dreidimensionalen Computertomografie(CT)-Aufnahmen per Mausklick direkt am Gerät. Bisher war die Registrierung von Bildern anderer Modalitäten wie CT oder Magnetresonanz (MR) mit dem Ultraschallbild langwierig und kompliziert bei der Anwendung im klinischen Alltag. Mit der neuen Fusionslösung von Siemens wird das CT-Bild innerhalb von Sekunden automatisch an die aktuelle Ultraschallansicht angepasst. Zusätzlich vereinfacht die neue Technologie die manuelle Registrierung von Magnetresonanz(MR)-Bildern.

Einer der ersten Ärzte, der die neue Siemens-Technologie bereits erprobt hat, ist Privatdozent Dr. Dirk-André Clevert, Radiologe und Leiter des interdisziplinären Ultraschallzentrums am Universitätsklinikum in München-Grosshadern. „eSie Fusion* beschleunigt unsere Arbeitsabläufe sehr. Bisher erfolgte die Therapiekontrolle mithilfe von CT-Scans, doch mit der neuen Fusionslösung ist das nicht mehr nötig. Die daraus resultierende Dosisreduktion ist ein grosser Vorteil sowohl für den Patienten wie auch für uns“, meint Clevert. Die Fusionsbildgebung spielt neben der Diagnose und Verlaufskontrolle auch bei bildgeführten Interventionen eine grosse Rolle.

Darstellung weiterer Modalitäten für eine verbesserte Diagnose
Neben der Fusionsbildgebung bietet das System Acuson S3000* ausserdem die Möglichkeit, klinische Bilder zusätzlicher Modalitäten direkt am Ultraschallmonitor zu betrachten. So können CT- oder MR-Aufnahmen schnell und einfach auf das Ultraschallgerät geladen und direkt miteinander verglichen werden. Der Arzt erhält dadurch zusätzliche Informationen, die ihn bei der Diagnose komplexer Erkrankungen noch besser als bisher unterstützen und Therapie-entscheidungen erleichtern.

Neue Software zeigt und misst Gewebesteifigkeit in einem Bild
Siemens bietet auf dem Gebiet der Ultraschall-Elastografie das derzeit umfassendste Portfolio an. Mit dem jetzt vorgestellten Softwaremodul Virtual Touch Tissue IQ* kann der Arzt Läsionen und deren Steifigkeit gleichzeitig darstellen und quantitativ in einem Bild messen.

Die herkömmliche Technologie der Elastografiebildgebung eSie Touch Elasticity Imaging wurde von Siemens seit ihrer Markteinführung im Jahr 2005 kontinuierlich weiterentwickelt, zuletzt um die „Virtual Touch Tissue“-Softwareapplikationen**. Diese Anwendungen basieren auf der sogenannten ARFI (Acoustic Radiation Force Impulse)-Bildgebung, die mit Hilfe eines akustischen Druckpulses Gewebe komprimiert. Mit eSie Touch und Virtual Touch Tissue Imaging wird die Gewebesteifigkeit farblich wie auf einer Landkarte, einem sogenannten Elastogramm, verdeutlicht. Die Software Virtual Touch Tissue Quantification misst ergänzend zur Darstellung auch die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Scherwellen. Diese Applikation ist die erste und bisher einzige auf dem Markt, die das Ausmass der Gewebesteifigkeit quantitativ erfassen und klassifizieren kann. Auf diese Weise erhält der Arzt wichtige Hinweise für eine pathologische Gewebesteifigkeit.

Genauere Bildinformationen mit der High-Densitiy(HD)-Schallkopftechnologie
Um bei Ultraschalluntersuchungen eine höchstmögliche Informationsdichte in die Bilder zu übertragen, hat Siemens eine spezielle High-Density(HD)-Schallkopftechnologie entwickelt. Im Gegensatz zu anderen Schallkopf-Technologien verwendet man bei der HD-Technologie sogenannte „High-Density“-Schallkopfelemente, die eine grössere Signaldichte beim Senden und gleichzeitig eine höhere Informationsdichte beim Empfangen der reflektierenden Echos aufweisen. Auch das sogenannte Bild-Compounding, das die Basis für bewegungsarme und rauschfreie Bilder mit hoher Kontrastauflösung und klarer Abgrenzung von Gewebe ist, wird durch die HD-Technologie verbessert.

Zusammen mit dem Ultraschallsystem Acuson S3000 stellt Siemens sein neuestes Produkt aus der HD-Schallkopffamilie vor, den Schallkopf 8C3 HD*. Er wurde speziell für Anwendungen in der Geburtshilfe und der Pädiatrie konzipiert und ist mit seiner hochauflösenden Bildgebung bei vielen Untersuchungen in diesem Fachgebiet eine wertvolle Unterstützung. Die verkleinerte Kontaktfläche des Schallkopfs verbessert den Oberflächenkontakt und damit die Untersuchungsergebnisse. Das Sichtfeld auf das zu untersuchende Gewebe verdoppelt sich nahezu. So kann der Arzt den gesamten Kopf eines Ungeborenen während des letzten Drittels der Schwangerschaft komplett darstellen und damit die Anatomie des Kindes genauer messen, als es bisher möglich war. Die Schallkopfpalette des Acuson S3000 beinhaltet ausserdem den Schallkopf 6C1 HD für den Einsatz in Radiologie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie die HD-Hochfrequenzsonde 18L6 für die Untersuchung oberflächennaher Organe, wie zum Beispiel Brust oder Schilddrüse.

Veränderungen auf dem Gesundheitsmarkt
Unter dem Namen Agenda 2013 hat Siemens Healthcare jetzt eine weltweite Initiative zur Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit gestartet. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Massnahmenpakete definiert, die in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden. Der Sektor stellt sich auch im Bereich Ultraschall frühzeitig den Herausforderungen, die sich aus den Veränderungen im Marktumfeld ergeben.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com

* Produkt/Feature ist noch nicht kommerziell verfügbar.
** Virtual Touch Tissue Imaging und Virtual Touch Tissue Quantification sind in den USA nicht verfügbar.

Quelle: Siemens Healthcare
Weitere Informationen: www.siemens.ch/healthcare

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