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Typ 2 Diabetes besser verstehen: Neue Forschungsmöglichkeiten am Deutschen Diabetes-Zentrum

06.05.2010
Am 6. Mai 2010 wird mit der Installation eines neuen 3-Tesla-Magnetresonanz-Tomographen (MRT) am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf begonnen.

Mit dem Ganzkörper-Forschungs-Tomographen der Firma Philips sind Einblicke in die Funktionsweisen und die Stoffwechselvorgänge des menschlichen Körpers möglich. So können zur Beantwortung wissenschaftlicher Fragestellungen die Konzentration von Stoffwechselprodukten, Flussraten von Stoffwechselwegen und die Energieproduktion in Leber, Muskel und Gehirn des Menschen bestimmt werden.

Das neue Instrument wird am DDZ ausschließlich in der Forschung eingesetzt werden. Die neu gegründeten Forschergruppen „Metabolic Imaging“, unter der Leitung von Dr. Jong-Hee Hwang, und „Energiestoffwechsel“, unter der Leitung von Prof. Michael Roden, werden das MRT nutzen. Es sollen grundlegende Erkenntnisse zur Entstehung des Typ 2 Diabetes sowie zu der Frage der Insulinresistenz der Leber und der Muskulatur gewonnen werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Erkenntnisse helfen werden, Erkrankungen wie Typ 2 Diabetes und seltene Stoffwechselkrankheiten, aber auch Übergewicht, besser zu verstehen. Dadurch können sich neue Ansätze in der Behandlung ergeben.

„Dank der Unterstützung des Landes NRW, werden die Anwendungen des neues Gerätes die klinische Forschung am DDZ und unsere Zusammenarbeit im nationalen Verbund, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), sowie in den laufenden internationalen Kooperationen verstärken,“ so Prof. Roden, Direktor des DDZ, über den neuen Meilenstein in seiner Forschungseinrichtung.

Dieses medizinisch-wissenschaftliche Großprojekt wird mit 3,367 Millionen Euro durch das Land NRW unterstützt.

Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) gehört der "Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz" (WGL) an. In der Leibniz-Gemeinschaft sind 86 Institute vereint. Die wissenschaftlichen Beiträge des DDZ sind auf die Ziele der Verbesserung von Prävention, Früherkennung, Diagnostik und Therapie des Diabetes mellitus und seiner Komplikationen sowie der Verbesserung der epidemiologischen Datenlage in Deutschland ausgerichtet. Daneben versteht sich das DDZ als deutsches Referenzzentrum zum Krankheitsbild Diabetes, indem es Ansprechpartner für alle Akteure im Gesundheitswesen ist, wissenschaftliche Informationen zu Diabetes mellitus aufbereitet und für die breite Öffentlichkeit bereitstellt.
Näheres unter http://www.ddz.uni-duesseldorf.de/index.html
www.leibniz-gemeinschaft.de
Ansprechpartner für Medienvertreter
Dr. med. Klaus Jürgen Wiefels, Presse und Öffentlichkeitsarbeit, DDZ, Tel.: 0211/3382308 klaus.wiefels@ddz.uni-duesseldorf.de

Dr. Klaus Wiefels | idw
Weitere Informationen:
http://www.ddz.uni-duesseldorf.de/index.html

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