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Das System ermöglicht damit eine kostengünstige und effizientere Arzneimittelentwicklung von der Laborforschung bis hin zur Volumenproduktion.
Das TAS7500 unterstützt einen neuen Ansatz für die pharmazeutische Forschung, der auf einem intelligenten Risikomanagement basiert und den ICH-Richtlinien (ICH: The International Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use) folgt, die von immer mehr Unternehmen angewandt werden.
Das TAS7500 bietet eine Lösung für die zerstörungsfreie Analyse der Dicke und Dichte von Pillen/Tabletten mit externen Beschichtungen und komplexen internen Strukturen, wobei die Ergebnisse als 2D- oder 3D-Visualisierungen verfügbar sind. Der Betrieb erfolgt automatisch, wobei durch den Anwender nur wenige einfache Parameter einzustellen sind. Die gleichzeitige maximale Analysekapazität liegt bei zehn Pillen oder Tabletten.
Die Terahertz-Technologie des TAS7500 erlaubt eine Erfassung des charakteristischen Spektrums auf der Basis molekularer Interaktionen, wodurch das System ideal für die schnelle Untersuchung der kristallinen Eigenschaften der in den letzten Jahren immer komplexeren Arzneimittel geeignet ist. Es sind insgesamt drei unterschiedliche Messmodi durch einen einfachen Austausch eines Moduls verfügbar: Transmission, Reflexion und abgeschwächte Totalreflexion. Dadurch kann das System die physikalischen und spektralen Eigenschaften von Arzneimittel in flüssiger und fester Form sowie von Pillen und Tabletten analysieren. Das TAS7500 zeichnet sich zudem durch eine einfache Bedienung und eine kurze Vorbereitungszeit aus.
Die Terahertz-Spektroskopie Imaging- und Analysemöglichkeiten des TAS7500 lassen sich nicht nur im pharmazeutischen Bereich nutzen, sondern ebenso in der Nahrungsmittel-, Chemie- und Automotive-Industrie sowie anderen Branchen. Hier kann die direkte Durchdringung und hohe Eindringtiefe von Terahertz-Wellen sowie die Möglichkeit des TAS7500 zur Erfassung kurzer Impulswellen zu einer deutlichen Erhöhung der Produktivität beitragen. „Das TAS7500 ermöglicht völlig neue Möglichkeiten für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen, wo die Zusammensetzung von Materialien und deren interne Strukturen analysiert werden muss“, sagt Haruo Matsuno, Präsident und CEO von Advantest. „Wir starten derzeit verschiedene Marketingaktivitäten für neue Anwendungsbereiche, wie industrielle Verarbeitung und Chemikalien.“
Technische Daten:
Imaging-Funktion:
Räumliche Auflösung: 0,3 mm (2 THz).
Min. Scanning-Auflösung: 0,05 mm, max. zehn Tabletten in einer Kassette, automatische Messung.
Messmöglichkeiten für Dicke: >30 μm, Auflösung: 2 μm.
Spektroskopische Analyse: Transmission/Reflexion/abgeschwächte Totalreflexion.
Frequenzmessbereich: 0,05…~ 4 THz, optional erweiterbar bis 7 Hz.
Durchsatz Spektroskopie: max. 3,3 ms/scan.
Durchsatz Imaging: <5 min (32 × 32 Punkte, Mittelwert 32 mal).
Imaging-Einheit:
495 (B) × 490 (T) × 380 (H) mm.
Spektroskopie-Einheit:
400 (B) × 490 (T) × 380 (H) mm.
Quelle: LABO
Weitere Informationen: www.labo.de/analyseninstrumente/Terahertz-Spektroskopiesystem-TAS7500/Terahertz-Spektroskopiesystem-fuer-die-pharmazeutische-For
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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