Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zeigt: Software Syngo.via hilft, beim Befunden medizinischer Bilder ohne Qualitätseinbußen Zeit zu sparen

16.05.2012
Siemens Healthcare führte bei sechs Kunden aus Deutschland, Österreich und Spanien eine Studie durch, in der die Software Syngo.via hinsichtlich qualitativer und quantitativer Aspekte mit anderen Befundungslösungen verglichen wurde.

Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass mit Syngo.via eine erhebliche Zeitersparnis erzielt werden kann, ohne dass Einbußen bei der Genauigkeit der Befundung hingenommen werden müssen. Mediziner können beispielsweise bei Herz-Untersuchungen mittels Computertomografie (CT) ihre Befunde um durchschnittlich 77 Prozent schneller als mit bisher eingesetzten Lösungen erstellen. Die teilnehmenden Ärzte waren sich zudem einig, dass Syngo.via eine höhere Nutzerfreundlichkeit aufweist als vergleichbare Befundungssoftware. Siemens Healthcare arbeitet im Rahmen der Initiative Agenda 2013 weiterhin mit Hochdruck an der Entwicklung effizienzsteigernder Healthcare-IT-Lösungen.

Der Erfolg einer klinischen Einrichtung basiert maßgeblich auf einer möglichst genauen Diagnosestellung sowie schnellen und effizienten Arbeitsabläufen. Hier setzt Siemens Healthcare mit seiner Befundungssoftware Syngo.via an, die automatisch beispielsweise CT- oder MR-Bilder in die richtige Applikation lädt und in das passende krankheitsspezifische Layout bringt. So entfallen zeitaufwändige manuelle Arbeitsschritte, und der Arzt kann gleich mit der Diagnose beginnen. Im Rahmen einer Analyse bei sechs Kunden ermittelte Siemens, wie viel Zeit eingespart werden kann, wenn Syngo.via anstelle anderer Befundungssoftware eingesetzt wird. Zudem wurde evaluiert, welche qualitativen Aspekte von Syngo.via den Befundungsprozess verbessern.

Im Rahmen der Effizienzstudie wurden in den sechs teilnehmenden Einrichtungen sieben verschiedene klinische Abläufe untersucht. Jede Einrichtung bestimmte selbst die Fallstichprobe für den jeweils untersuchten Arbeitsablauf. Pro klinischem Ablauf wurden Messdaten für zehn bis zwanzig Fälle ermittelt und analysiert. Die Analyse ergab, dass sich mit Syngo.via bei sämtlichen untersuchten Befundungsabläufen eine Zeitersparnis und damit Produktivitätssteigerungen erzielen lassen. Beispielsweise konnte bei der Befundung kardiologischer CT-Untersuchungen mit Syngo.via durchschnittlich 77 Prozent Zeit im Vergleich zu konventioneller Software gespart werden. Bei der Befundung onkologischer Untersuchungen mit PET/CT ließ sich im Durchschnitt eine Zeitersparnis von 45 Prozent beobachten. Bei der Befundung onkologischer MRUntersuchungen ließ sich eine Einsparung von durchschnittlich 32 Prozent feststellen, in der Neurologie von 23 Prozent. Bei der CT-Gefäßdarstellung war die Auswertung der Bilddaten im Durchschnitt um 27 Prozent und beim onkologischen Follow-up mittels PET/CT beziehungsweise CT um 30 beziehungsweise 16 Prozent schneller als bei der Verwendung einer herkömmlichen Advanced Visualization (AV) Software oder PACS.

Zusätzlich befragte Siemens die Studienteilnehmer zur Nutzerfreundlichkeit von Syngo.via. Die Ärzte bescheinigten der Siemens-Lösung eine Leistungssteigerung gegenüber ihrer zuvor eingesetzten Software hinsichtlich der Datenaufbereitung, der Werkzeuge für Bildbetrachtung und Messung, der Dokumentation und der Befundung. „Syngo.via ist ein hervorragendes Produkt, das Radiologen im Bereich der kardialen Bildgebung ein produktiveres Arbeiten ermöglicht“, urteilte beispielsweise Professor Gudrun Feuchtner von der Universitätsklinik für Radiologie Innsbruck.

Alle Informationen zur Syngo.via-Studie sind unter folgendem Link verfügbar: www.siemens.com/syngo.via-efficiency

Agenda 2013 ist die im November 2011 angekündigte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden.

Die hierin enthaltenen Aussagen basieren auf Ergebnissen, die von Siemens-Kunden in deren jeweiligem spezifischem Nutzungsumfeld erzielt wurden. Es ist zu beachten, dass es kein "typisches" Krankenhaus gibt und die Resultate von verschiedenen Variablen abhängen, wie beispielsweise der Größe des Krankenhauses, dem Behandlungsspektrum, dem Grad der IT Integration. Aus diesem Grund besteht keine Garantie dafür, dass andere Kunden dieselben Ergebnisse erzielen werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2011 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro.

Stefanie Schiller | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare
http://www.siemens.com/syngo.via-efficiency

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften