Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens stellt einen neuen Gerinnungsanalyzer für das obere Probensegment vor

11.01.2013
Siemens Healthcare Diagnostics stellt mit dem Sysmex® CS-5100 ein neues Gerinnungsanalysesystem mit Random-Access-Funktionalität vor.

Das neue System für das obere Probensegment wird in verschiedenen Märkten weltweit, darunter in Europa, Afrika, Kanada, Lateinamerika, Australien und Neuseeland, angeboten. Dieses neue Mitglied der Sysmex-Produktfamilie verfügt über PSI-Technologie (Preanalytical Sample Integrity) mit simultaner Multiwellenlängenanalytik.

Durch die präanalytische Identifizierung und Verwaltung ungeeigneter Proben können Labore mit hohem Probenaufkommen bereits im ersten Durchlauf qualitativ einwandfreie Ergebnisse erzielen.

Präanalytische Fehler und ungeeignete Proben machen bis zu 70 Prozent der Fehler im Labor aus. So können beispielsweise unzureichende Füllstände eine erhebliche Verdünnung von Proben und somit überhöhte Gerinnungswerte zur Folge haben. Ferner sind hämolytische Proben eine Hauptursache für präanalytische Schwankungen, die sich negativ auf die medizinische Behandlung auswirken können. Die PSI-Technologie des Sysmex CS-5100 automatisiert und standardisiert die Probenverwaltung und identifiziert ungeeignete Proben bereits im Vorfeld der Analyse. Dies erhöht die Zuverlässigkeit der Ergebnisse und verbessert zugleich die Effizienz des Labors, indem die Notwendigkeit einer manuellen Prüfung von Proben minimiert wird.

„Angesichts der kontinuierlich steigenden Zahl der Patientenproben und der Forderung nach immer schnelleren Ergebnissen benötigen Labore eine Lösung, die einen höheren Durchsatz erlaubt, ohne die Qualität der Ergebnisse zu kompromittieren“, sagt Stefan Wolf, CEO, Hemostasis, Hematology and Specialty Business Unit, Siemens Healthcare Diagnostics . „Wir freuen uns, unseren Kunden dieses neue System für das obere Probensegment bereitstellen zu können, das ihnen helfen wird, diesen Herausforderungen effizient zu begegnen.“

Mit seiner Cap Piercing-Funktionalität der dritten Generation trägt das Sysmex CS-5100 darüber hinaus zu kürzeren Probenverarbeitungszeiten bei höherem Analysedurchsatz bei. Eine höhere Effizienz wird aber auch durch das breite optische Spektrum erreicht, das koagulometrische, chromogene, immunchemische und Agglutinationstests in nur einem System ermöglicht. Die Onboard-Kapazität von bis zu 3000 Proben und bis zu 40 Reagenzien bedeutet weiter, dass das Sysmex CS-5100 den Arbeitsprozess optimal rationalisiert.

Die Testergebnisse gemessen am Sysmex CS-5100 korrelieren ausgezeichnet mit den Ergebnissen von anderen Systemen der Sysmex CS- und Sysmex CA-Produktfamilie, was die Konsistenz von Ergebnissen gewährleistet und die Arbeit in Laboren mit mehreren Standorten vereinfacht. Darüber hinaus verwendet das Sysmex CS-5100 die gleichen Reagenzien, Kontrollen, Kalibratoren und Verbrauchsmaterialien wie die anderen Systeme seiner Produktfamilie. Siemens will das Sysmex CS-5100 in seine Automations- und Datenverwaltungslösungen integrieren und Laboren somit helfen, ihre Arbeitsprozesse weiter zu konsolidieren.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Healthcare Diagnostics AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 150
diagnostics.ch.healthcare@siemens.com

| Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/diagnostics

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Smartphones im Kampf gegen die Blindheit
18.10.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Mehr Patientensicherheit: Neue Testmethoden für die Eignung von Implantaten für MRT-Untersuchungen
11.10.2017 | Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie