Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens stellt neuen 16-Schichten-Computertomographen Somatom Scope vor

07.03.2014
  • Allround-CT für die klinische Routine
  • Gesamtbetriebskosten um bis zu 35 Prozent niedriger als beim Vorgängermodell
  • In zwei Konfigurationen erhältlich
  • Technologiepaket eCockpit jetzt auch im Einstiegssegment verfügbar

Auf dem Europäischen Radiologenkongress ECR in Wien (6. bis 10. März 2014) zeigt Siemens Healthcare erstmals sein neuestes Modell aus dem Einstiegssegment der 16-Schichten-Computertomographen: Somatom Scope zeichnet sich über die gesamte Nutzungsdauer hinweg durch sehr günstige Betriebskosten aus, die um bis zu 35 Prozent niedriger liegen als beim Vorgängermodell.


Der 16-Schichten-Computertomograph Somatom Scope zeichnet sich über die gesamte Nutzungsdauer hinweg durch sehr günstige Betriebskosten aus, die um bis zu 35 Prozent niedriger liegen als beim Vorgängermodell. Mit diesem effizienten CT-Scanner für die klinische Routine unterstützt Siemens Healthcare seine Kunden dabei, dem gestiegenen Kostendruck in den Gesundheitssystemen zu begegnen, und erleichtert Radiologiepatienten rund um den Globus den Zugang zu innovativen Technologien.

Mit diesem effizienten CT-Scanner für die klinische Routine unterstützt Siemens Healthcare seine Kunden dabei, dem gestiegenen Kostendruck in den Gesundheitssystemen zu begegnen, und erleichtert Radiologiepatienten rund um den Globus den Zugang zu innovativen Technologien.

Der neue Computertomograph ist in zwei Konfigurationen erhältlich – als besonders kostengünstiger Somatom Scope und als leistungsfähigerer Somatom Scope Power. Beide Modellvarianten verfügen über das Technologiepaket eCockpit, das die Nutzung der Systeme vereinfacht und ihre Lebensdauer verlängert.

Für die merkliche Senkung der Gesamtbetriebskosten sind mehrere Faktoren verantwortlich: Dies beginnt mit dem sehr geringen Platzbedarf von nur acht Quadratmetern und dem niedrigen Gewicht des neuen Computertomographen, der sich daher ohne großen Aufwand in nahezu jedem Raum installieren lässt. Über die Gesamtlaufzeit hinweg spielt der Energieverbrauch eine wichtige Rolle.

Mehrere Energiespar-Funktionen senken nicht nur den Strombedarf beider Konfigurationen des Somatom Scope, sondern aufgrund geringerer Abwärme auch den Klimatisierungsaufwand. Die Energieeinsparungen addieren sich so auf bis zu 65 Prozent gegenüber der Vorgängergeneration. Zur weiteren Reduzierung der Stromkosten trägt das Technologiepaket eCockpit bei, dessen eSleep-Funktionalität die Gantry bei längerer Nichtnutzung in den Ruhezustand versetzt.

eCockpit erleichtert die Gerätenutzung und erhöht die Lebensdauer

Neben eSleep bietet Siemens Healthcare die anderen innovativen Technologien des eCockpits jetzt ebenfalls im Einstiegssegment der Routinescanner an. So machen eMode und eStart die Nutzung des Somatom Scope nicht nur einfacher und ermöglichen eine längere Lebensdauer, sie ermöglichen auch weitere Kosteneinsparungen im Laufe der Gesamtbetriebsdauer. Dabei wählt der – bereits aus dem Somatom Perspective bekannte – eMode automatisch die optimalen Scan-Parameter, um das Gerät möglichst effizient zu nutzen und somit die Hardware zu schonen und Wartungskosten zu senken, während die richtige Balance zwischen Strahlendosis und Bildqualität beibehalten wird. Die eStart-Funktionalität verlängert die Lebensdauer der Röntgenröhre – einer der teuersten CT-Bestandteile –, indem diese vor dem ersten Scan nach einer längeren Ruhephase auf materialschonende Weise vorgewärmt wird. Kaltstarts, die die Röhre stark belasten, werden damit vermieden.

Mit der Kombination von eStart, eMode und eSleep zum eCockpit werden alle Phasen der Gerätenutzung berücksichtigt – von der Ruhephase über das Aufwärmen bis zum Betrieb –, um die Nutzungseffizienz und Geräteverfügbarkeit zu steigern. Dies trägt dazu bei, die Betriebskosten über die durchschnittlich achtjährige Nutzungsdauer hinweg gegenüber Computertomographen der Vorgängergeneration um bis zu 35 Prozent zu senken. Aufgrund dieser hohen Kosteneffizienz eignet sich der neue CT-Scanner in Zeiten limitierter Budgets insbesondere für den Einsatz bei niedergelassenen Radiologen sowie in kleineren und mittleren Krankenhäusern.

Routineuntersuchungen in der Onkologie lassen sich damit ebenso abdecken wie Trauma-Diagnostik, interventionelle Radiologie und Gefäßbildgebung. Bei höheren klinischen Anforderungen und größerer Patientenzahl empfiehlt sich die Modellvariante Somatom Scope Power, die mit einer stärkeren Röntgenröhre sowie einem leistungsfähigerem Generator ausgestattet ist und eine höhere Rotationsgeschwindigkeit aufweist. Dadurch wird zum Beispiel eine größere Volumenabdeckung ermöglicht.

Gleich ob Somatom Scope oder Somatom Scope Power: Verfügen die Anwender über einen Siemens-Servicevertrag für ihr System und setzen sie eMode und eStart bei mehr als 80 Prozent der CT-Untersuchungen ein, haben sie die Wahl zwischen mehreren zusätzlichen Servicevorteilen. So erhalten etwa Kunden in Deutschland einen bis zu zehnprozentigen Nachlass auf die Servicekosten.

Flexible Bildbefundungs-Lösung

Für beide Konfigurationen steht Syngo.via Element zur Verfügung, eine Einstiegslösung für die CT-Bildbefundung. Zu diesem Softwarepaket gehören Basisfunktionen wie die 3D-Bildverarbeitung, aber auch optionale Applikationen für komplexe Fälle etwa in der Neurologie und der Onkologie. Syngo.via Element ist damit ebenso wie der neue Computertomograph auf die Anforderungen radiologischer Praxen und kommunaler Krankenhäuser ausgerichtet.

Die beiden Modellvarianten des Somatom Scope werden ab Mitte 2014 ausgeliefert.

Pressebilder finden Sie unter: www.siemens.com/presse/somatom-scope.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informations-technologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2013 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 2,0 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Syngo.via kann einzeln oder zusammen mit anderen Syngo.via-basierten Software-Optionen betrieben werden, die eigenständige Medizinprodukte sind. Syngo.via Element ist kein eigenständiges Medizinprodukt, sondern ein vordefiniertes Paket von Syngo.via-basierten Software-Optionen.

Reference Number: HIM201403015d

Ansprechpartner

Herr Ulrich Künzel
Sektor Healthcare

Siemens AG
Henkestr. 127
91052  Erlangen
Tel: +49 (9131) 84-3473

Ulrich Künzel | Siemens Healhcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Smartphones im Kampf gegen die Blindheit
18.10.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Mehr Patientensicherheit: Neue Testmethoden für die Eignung von Implantaten für MRT-Untersuchungen
11.10.2017 | Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise