Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens präsentiert Ultraschallsystem Acuson X300 Premium Editionspeziell für Gynäkologie und Geburtshilfe

14.09.2009
Siemens Healthcare stellt auf dem „World Congress on Ultrasound in Obstetrics and Gynecology“ (ISUOG 2009) sein Ultraschallsystem Acuson X300 Premium Edition (PE) vor.
Die umfangreichen Funktionen des Systems – wie etwa die Software Syngo Auto OB für die biometrische Messung am Fötus oder eine 3D/4D-Bildgebung – sind besonders auf die Anforderungen in Gynäkologie und Geburtshilfe ausgerichtet. Sie erleichtern nicht nur die Arbeit des Arztes, sondern sorgen auch für kürzere Untersuchungszeiten. Das kompakte, mobile System ist einfach zu bedienen und besonders für den Einsatz in Arztpraxen geeignet.

Siemens Healthcare stellt auf dem „World Congress on Ultrasound in Obstetrics and Gynecology“ (ISUOG 2009) sein Ultraschallsystem Acuson X300 Premium Edition (PE) vor.

Das System Acuson X300 PE verfügt über die Software Syngo Auto OB, die automatisierte biometrische Routinemessungen von Föten vornimmt. Das bisher zeitaufwändige, manuelle Messverfahren gehört damit der Vergangenheit an. Tastatur- und Mausarbeiten bei Routinemessungen des Fötus werden mit der neuen Software um bis zu 75 Prozent reduziert. Damit werden nicht nur die Arbeitsabläufe in Praxen und Krankenhaus beschleunigt, auch das Risiko des so genannten „Mausarm-Syndroms“ (Repetitive Stress Injury, RSI) für den Anwender wird erheblich verringert.

Folgende Anwendungen sind Teil des neuen Ultraschallsystems: Advanced FourSight ist eine erweiterte Lösung für die 3D/4D-Bildgebung; Syngo FourSight ViewTool bietet bequeme Offline-Funktionen zur Analyse, Fernbefundung, Bearbeitung und Speicherung von 3D/4D-Bildern, so dass das Ultraschallsystem während der Befundung für andere Untersuchungen genutzt werden kann. Syngo Velocity Vector Imaging (VVI) für die fötale Echokardiographie ist ein technisch ausgefeilter 2D-Tracking-Algorithmus, mit dem die Herztätigkeit des Fötus beobachtet werden kann. Mit allen neuen Komponenten kann der Arzt seine Untersuchungen intuitiv durchführen. Gleichzeitig verfügt er mit dem Acuson X300 PE über derzeit modernste Aufnahmetechniken, schnelle Bildberechnungen und optimierte Nachverarbeitung bei allen Untersuchungen.

“Mit dem neuen Ultraschallgerät Acuson X300 PE hat der Arzt ein System, das eine umfassende Analyse der Herzfunktionen von Föten vornehmen kann und schon bei einfachen geburtshilflichen Untersuchungen entscheidend mithilft, fötale Herzanomalien zu erkennen,” erklärte Norbert Gaus, Chief Executive Officer Ultraschall bei Siemens Healthcare. “Je früher wir Anomalien entdecken und dem Kinderkardiologen mitteilen, desto besser sind die klinischen Prognosen für das Neugeborene.”

Das neue System bietet außerdem eine Vielzahl innovativer Bild- und Schallkopftechnologien für die Brustdiagnostik, die Geburtshilfe und die Gynäkologie. So verhelfen etwa die Software-Anwendungen SieClear Multi-view Spatial Compounding und Dynamic Tissue Contrast Enhancement (TCE) die Kontrastauflösung zu optimieren und gerade bei schwer unterscheidbaren Gewebestrukturen diese besser als bisher sichtbar zu machen. Dank des neuen Systemdesigns ErgoDynamic ist das Acuson X300 besonders ergonomisch gestaltet: Das verstellbare Bedienpult und der schwenkbare Flachbildschirm erlauben die optimale Positionierung auch unter beengten Raumverhältnissen. Die kleinen, leichten Schallköpfe ergänzen die Ergonomie durch innovative Funktionen wie Hanafy-Linsentechnologie und die MultiHertz-Mehrfrequenztechnik, die beide für die ideale Schalltiefe bereits bei geringem Schallkopfandruck sorgen. Das Bildschirm-Layout für die Patientenregistrierung ist individuell konfigurierbar und das System ist in nur zwölf Sekunden einsatzbereit – damit lassen sich alle frauenspezifischen Untersuchungen einfach und schnell durchführen.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden als einziges Unternehmen Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2008 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 1,2 Milliarden Euro.

Bianca Braun | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare
http://www.siemens.com/med-bilder/AcusonX300PE

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Cochlea-Implantat: Viele Formen funktionieren
10.08.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) überwindet Schluckstörungen und vermehrte Speichelbildung
10.08.2017 | Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie