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Siemens Healthcare und Impac Medical Systems erweitern Zusammenarbeit ...

03.08.2009
... bei Informationssystemen für die Onkologie

Siemens Healthcare wird seinen mit Impac Medical Systems geschlossenen Softwarevertriebsvertrag bis zum Jahr 2016 verlängern und dem Portfolio für die Krebstherapie auch die Impacs-Lösung Mosaiq hinzufügen.

Damit kann Siemens Ärzten und Kliniken zusätzlich zu Strahlentherapie-Systemen das neue onkologische Informationssystem (OIS) von Impac anbieten. Außerdem wollen die Unternehmen eine gemeinsame Schnittstelle zwischen Mosaiq und Iontris, einer Siemens-Software für die punktgenaue Bestrahlung, entwickeln, um Mosaiq in Zukunft auch in der Partikeltherapie einsetzen zu können.

Gemäß einer neuen Vereinbarung zwischen Siemens Healthcare und Impac Medical Systems wird Siemens die Impac-Software Mosaiq zusätzlich zu Lantis, dem derzeitigen von Siemens vertriebenen OIS, anbieten. Die Lantis-Kunden von Siemens haben die Wahl, auf Mosaiq hochzurüsten oder weiterhin mit Lantis zu arbeiten. Siemens wird für seine Kunden wie bisher Service und Applikations-Training übernehmen.

Mosaiq ist eine elektronische Patientenakte für die Onkologie, mit dem sich Patienteninformationen von der Diagnose bis zur Therapie dokumentieren lassen. Gleichzeitig können auch klinische Bilder, Laborresultate und externe Dokumente integriert werden. Zusätzliche Business-Funktionen ermöglichen unter anderem Terminplanung, Abrechnung, Management-Reporting und Analysen.

Mosaiq ist Impacs onkologisches Informationssystem der nächsten Generation. „Bereits seit 1992 pflegen wir eine sehr erfolgreiche Partnerschaft mit Impac im Bereich der Onkologie-Informationssysteme. Zusätzlich arbeiten wir neben der Entwicklung von Schnittstellen für unsere Systeme für die Photonen- und Elektronen-Strahlentherapie nun auch in der Partikeltherapie zusammen. Wir sind davon überzeugt, dass wir damit unseren Kunden zukunftsfähige onkologische Systeme anbieten können, die helfen, Arbeitsabläufe zu optimieren und die täglichen Herausforderungen im Klinikalltag zu meistern“, sagte Holger Schmidt, CEO Oncology Care Systems, Siemens Healthcare.

„Wir freuen uns, die schon langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Siemens erweitern zu können. Wir sind sicher, dass Mosaiq den Ärzten helfen wird, auch anspruchsvolle Arbeitsabläufe in der Onkologie effizient zu erledigen und die bestmögliche Patientenversorgung zu bieten“, sagte Jay Hoey, President und CEO von Impac.

Über Impac Software

Impac Medical Systems, ein Unternehmen der Elekta Group, bietet Software-Lösungen, die klinische und wirtschaftliche Arbeitsabläufe für das gesamte Spektrum der onkologischen Versorgung unterstützen. Mit Produkten für Diagnose, Behandlung und Nachsorge hält Impac eine umfassende Management-Lösung für die Onkologie bereit, die hilft, Kommunikation, Effizienz und Qualität der Patientenversorgung zu verbessern. Die Elekta Group mit Sitz in Stockholm, Schweden, gibt Onkologen, Strahlentherapeuten, Neurochirurgen und vielen anderen Medizin-Spezialisten innovative Werkzeuge an die Hand, um Krebs und neurologische Krankheiten zu bekämpfen. Elekta hat über 2500 Mitarbeitern weltweit und ist an der Nordic Exchange unter EKTAb gelistet.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden als einziges Unternehmen Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2008 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 1,2 Milliarden Euro.

Marion Bludszuweit | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.impac.com
http://www.elekta.com
http://www.siemens.com/healthcare

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