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Siemens auf dem European Congress of Radiology 2011: Innovationen für Bildgebung und Befundung

02.03.2011
Unter dem Motto „Images, my way" präsentierte Siemens Healthcare auf dem European Congress of Radiology (ECR) 2011 seine jüngsten Innovationen im Bereich Bildgebung und IT. Eines der Highlights bildete der Biograph mMR, das weltweit erste integrierte MR- und PET-Ganzkörpersystem mit simultaner Aufnahmetechnik. Insbesondere in der Neurologie, Onkologie und Kardiologie kann das System neue Diagnosemöglichkeiten eröffnen.

Unter den Bezeichnungen Multix Select DR und Mobilett Mira stellte Siemens dem ECRFachpublikum zudem zwei neue Röntgensysteme vor: Der Multix Select DR ist ein kostengünstiges digitales Radiographiesystem, das vor allem niedergelassenen Ärzten und kleineren Krankenhäusern den Einstieg in die digitale Radiographie ermöglichen soll. Mit dem Mobilett Mira bringt Siemens ein mobiles, digitales Röntgensystem mit kabellosem Detektor und einem besonders flexiblen Röntgenarm auf den Markt, um den Bedienkomfort für das Klinikpersonal zu erhöhen. Einen besonderer Schwerpunkt legte Siemens außerdem auf die Bildmanagement- und Befundungssoftware Syngo.via1. Die Software sorgt mit speziell entwickelten Visualisierungswerkzeugen und automatisierten Prozessen für kürzere Befundungszeiten und damit für geringere Kosten. Weiterhin zeigte Siemens seine Lösungen im Bereich Niedrigdosis, die dem klinischen Personal dabei helfen, bei gleichbleibender Bildqualität die Strahlenbelastung in Radiologie und Nuklearmedizin zu senken.

Neuheiten auf dem European Congress of Radiology – ECR 2011

Weltneuheit in der Bildgebung: Integriertes MR- und PET-Ganzkörpersystem mit simultaner Aufnahmetechnik Der Biograph mMR ist das weltweit erste integrierte molekulare MR-Ganzkörpersystem mit simultaner Aufnahmetechnik, das sich im klinischen Anwendungstest befindet. Das System besteht aus einem Magnetresonanztomographen (MR) mit integriertem Positronen-Emissions- Tomographen (PET). In dem neuen 3-Tesla-Hybrid-System ist es damit erstmals gelungen, gleichzeitig MR- und PET-Daten mit einem System zu erfassen. Das System wurde entwickelt, um mithilfe der simultanen Aufnahme von MR- und PET-Daten neue Möglichkeiten in der Bildgebung zu bieten. Während MR die Morphologie und Funktion eines Patienten aufnehmen kann, erkennt PET auch den Zellstoffwechsel (Metabolismus) im menschlichen Körper. Das innovative System eröffnet neue Möglichkeiten zur Erkennung von Krankheiten im Bereich der Neurologie, Onkologie und Kardiologie sowie in der Therapieplanung. In der Forschung könnte Biograph mMR etwa die der Entwicklung neuer Biomarker oder neuer Therapieansätze unterstützen.

Siemens erleichtert mit dem Röntgensystem Multix Select DR den Einstieg in die digitale Radiographie Siemens hat mit Multix Select DR ein digitales Röntgensystem für den kostengünstigen Einstieg in die digitale Radiographie entwickelt. Das System ist für nahezu alle klinischen Anwendungen in der Radiographie geeignet, einfach zu handhaben und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs- Verhältnis. Es ist rund ein Drittel günstiger als vergleichbare Vorgängerprodukte von Siemens.

Dadurch ist das Multix Select DR für kleine und mittelgroße Krankenhäuser in den Schwellenländern sowie für kleine Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte in den Industrieländern gleichermaßen attraktiv.

Mehr Flexibilität beim Röntgen: Siemens präsentiert sein neuestes mobiles Röntgensystem mit kabellosem Detektor Mit dem neuen Mobilett Mira bringt Siemens sein erstes mobiles digitales Röntgengerät mit einem kabellosen Detektor auf den Markt. Der Detektor übermittelt Bilddaten per W-LAN an ein integriertes Bildsystem und erleichtert insbesondere die Untersuchung von schwer kranken, bewegungseingeschränkten Patienten. Siemens hat für Mobilett Mira außerdem sein Röntgenarmsystem für das mobile Röntgen weiterentwickelt. Der neue Schwenkarm lässt sich nun nicht nur nach oben und unten, sondern auch nach rechts und links bis zu 90 Grad auslenken und erhöht so den Bedienkomfort für das Klinikpersonal.

Patientenschonende Behandlung von Myomen: Siemens-Applikation Syngo Embolization Guidance erleichtert minimal-invasive Behandlung von Tumoren Siemens Healthcare hat Syngo Embolization Guidance um Funktionen erweitert, die die minimalinvasive Embolisation gutartiger Tumore, wie Myome, erleichtern und beschleunigen. Die neue Version der Bildgebungssoftware hilft die Behandlung zu planen, unterstützt ihre Durchführung und ermöglicht, den Erfolg zu überprüfen. Da Syngo Embolization Guidance die Intervention im Vergleich zu bisherigen Embolisationsverfahren beschleunigen kann, lässt sich sowohl Kontrastmittel als auch Dosis sparen und damit der Verschluss der myom-versorgenden Gefäße patientenschonender als üblich durchführen.

Weitere Highlights

Effizienzsteigerung in klinischen Arbeitsabläufen dank Software Syngo.via Die Bildmanagement- und Befundungssoftware Syngo.via von Siemens wurde weltweit bereits in mehr als 300 Kliniken installiert, in denen die Nutzer nun von den Vorzügen dieser Lösung für ihre klinische Routine profitieren. So sorgen beispielsweise speziell entwickelte Visualisierungswerkzeuge und automatisierte Prozesse für kürzere Befundungszeiten und damit für geringere Kosten. Syngo.via hilft, die Effizienz der Befundung über mehrere Fachgebiete hinweg zu verbessern, darunter Onkologie, Kardiologie und Neurologie. Die Software integriert sowohl bildgebende Methoden wie MR, CT und PET-CT als auch Radiologieinformationssysteme (RIS) und Bildarchivierungs- und Kommunikationssysteme (PACS) führender Hersteller, wie dem neuesten PACS von Siemens, Syngo.plaza. Bei gleichzeitigem Einsatz von Syngo.via und Syngo.plaza kann der Anwender nahtlos auf die Bilddaten beider Systeme zugreifen und die Bilder über eine einheitliche Benutzeroberfläche schneller befunden. Reduktion von Strahlendosis in Radiologie und Nuklearmedizin Siemens Healthcare hat bereits mit vielen technischen Innovationen dazu beigetragen, die Strahlendosis in Radiologie und Nuklearmedizin sowohl für die Patienten als auch für das Klinikpersonal zu reduzieren. Auf dem ECR 2011 präsentierte Siemens eine ganze Reihe seiner „Care“-Technologien (Combined applications to reduce exposure), die es ermöglichen, bei gleichbleibender Bildqualität die Dosis zu senken. Beispielsweise lassen sich mit der neuen Anwendung Care Analytics Dosiswerte analysieren und auswerten, die Patienten bei einer Untersuchung mit Computertomographen, Röntgen- und Fluoroskopiegeräten oder Angiografiesystemen von Siemens erhalten haben. Care Analytics kann dadurch Klinikern helfen, zum Beispiel ihre Scan-Protokolle zu optimieren und Dosis sparender als bisher zu arbeiten.

Neue Maßstäbe in der Molekularen Bildgebung

Siemens stellt auf dem ECR sein neuestes hybrides PET-CT-System der Biograph-Familie vor – den Biograph mCT 20. Das System verfügt über einen 20-Schicht-CT-Scanner und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es eignet sich besonders für medizinische Einrichtungen, die bisher noch keine PET-CT-Bildgebung im Einsatz haben und ihr Hybridgerät auch als reinen Computertomographen nutzen möchten. Im Biograph mCT 20 sind eine Reihe von Technologien integriert, die nur Siemens im Angebot hat. Hierzu gehören etwa die 20-Schichtadaptive CT sowie die neue HD•Chest-Technologie, die die bei PET-CT-Untersuchungen durch Atembewegung auftretende Bildunschärfe im Thorax-Bereich reduziert. Mehr als 90 Prozent aller heutigen PET-CT-Untersuchungen sind Ganzkörperscans, die zur Entdeckung kleiner Läsionen im Thorax oder Oberbauch dienen. HD•Chest ist eine innovative Kombination von Hardware und Software, die unter Berücksichtigung der Atembewegung sehr präzise Bilder erzeugt. Sie ermöglicht einen einfachen Arbeitsablauf bei der Routineuntersuchung von Läsionen des Thorax und Oberbauchs und bietet somit einen wertvollen klinischen Zusatznutzen. Die Technologie kann in allen neuen molekularen CT-(mCT-)Systemen auch nachträglich integriert werden.

Dosis einsparen in der Computertomographie

„Fast Care“ ist eine Technologie-Plattform von Siemens Healthcare für CT-Scanner. Sie hilft dem klinischen Personal, CT-Untersuchungen schneller und effizienter als bisher durchzuführen und dabei die Strahlendosis so niedrig wie möglich zu halten. Die Applikationen von Fast Care vereinfachen Arbeitsabläufe während des Scannens oder beim Vorbereiten der Bild- Rekonstruktion. Beispielsweise schlägt das System bestimmte Parameter-Einstellungen für die Bildqualität oder die Dosisreduktion vor und automatisiert viele Bedienabläufe. Damit werden Prozesse standardisiert und Ergebnisse leichter reproduzierbar. Patienten profitieren von niedrigeren Bestrahlungsdosen und kürzeren Untersuchungszeiten. CT-Anwender und Leistungserbringer können ihre Produktivität steigern. Herz- und Gefäßchirurgie: Innovative Lösungen für Hybrid-OPs Hybrid-Operationssäle (OP), eine Kombination aus Katheterlabor und offener Chirurgie, kommen inzwischen bei einer Vielzahl neuartiger kardiovaskulärer Therapien zum Einsatz. Siemens bietet ein komplettes Portfolio an Angiographie-Systemen für die Bildgebung in Hybrid-OPs an: von semi-mobilen Systemen für kleinere Operationsräume über decken- und bodenmontierte Geräte bis zu Artis zeego, einem System, das Robotertechnologie nutzt, um dem Arzt besondere Flexibilität während des Eingriffs zu gewähren. Der erste Hybrid-OP von Siemens wurde 1989 in Monaco in Betrieb genommen. Bis heute hat das Unternehmen weltweit 250 derartiger Hybrid-OPs installiert.

Magnetresonanztomographie: Produktivität steigern mit individualisierter Behandlung und verbesserten Arbeitsabläufen Siemens zeigte beim ECR 2011 seine beiden MR-Systeme Magnetom Aera (1,5 Tesla) und Magnetom Skyra (3 Tesla), die zugleich mit der Tim- (Total imaging matrix) 4G-Technologie und Dot (Day optimizing throughput) Engine ausgestattet sind. Die Kombination von Tim 4G und Dot ermöglicht eine individualisierte Behandlung der Patienten und verbessert die Arbeitsabläufe bei MRT-Untersuchungen erheblich. Dies bedeutet für das Krankenhaus eine Produktivitätssteigerung um bis zu 30 Prozent. Zudem verfügen die beiden MR-Systeme über einen mobilen Tisch und neue kabellose Spulen. Zusammen mit dem offenen Design (70 Zentimeter Open-Bore) macht dies die Untersuchungen für alle – und im Besonderen für klaustrophobische oder adipöse Patienten angenehmer als bisher.

Breast Care Solutions: Umfassende Lösungen zur Diagnostik und Therapie von Brustkrebs Siemens Healthcare hat seine Lösungen zur Früherkennung und Behandlung von Brustkrebs unter dem Namen „Breast Care Solutions“ zusammengefasst. Diese bestehen aus Kombinationen verschiedener bildgebender Verfahren wie Ultraschall, Mammographie und MRT, die durch Lösungen aus der Labordiagnostik und Strahlentherapie ergänzt werden. Besonderes Augenmerk legt Siemens auf die 3D-Bildgebung der Brust unter Verwendung neuester Technologien: das Ultraschallsystem Acuson S2000 Automated Breast Volume Scanner (ABVS) und die 3DTomosynthese mit dem digitalen Mammographiesystem Mammomat Inspiration. Die neuen Technologien bieten unter anderem eine verbesserte Bildqualität und optimierte Arbeitsabläufe, die den Arzt bei der Untersuchung unterstützen. Erweitertes Qualitätsmanagement für bessere Bilder und weniger Dosis in Radiographie und Fluoroskopie Mit der neuen Software VB10 bietet Siemens eine Lösung, die das Qualitätsmanagement in der Bildgebung mit dem digitalen Radiographiesystem Ysio und dem digitalen Fluoroskopie- und Radiographiesystem Axiom Luminos dRF unterstützt. Die Software beinhaltet Tools, die dabei helfen, die Strahlendosis zu überwachen und in einem zweiten Schritt auch dazu beitragen können, die Dosis zu minimieren. Beispielsweise können Anwender mit dem „Clinical Assurance Program“ (CAP) eine Statistik über Aufnahmen führen, die aufgrund einer falschen Einstellung der Parameter unbrauchbar waren. Damit kann analysiert werden, welche Bedienfehler häufig auftreten. So lassen sich entsprechende Trainingsmaßnahmen für das Personal gezielt aufsetzen, um beispielsweise Wiederholungsaufnahmen zu vermeiden. Mit dem „Clinical Exposure Index“ (EXI) werden minimale und maximale Werte für die Belichtungszeit festgelegt, um einen optimalen Bereich für die beste Bildqualität bei kleinstmöglicher Strahlendosis zu erhalten. EXI kontrolliert dann bei jeder Radiographie-Aufnahme, ob die Werte in diesem Bereich bleiben.

Beim Axiom Luminos dRF bietet die neue Software außerdem die Möglichkeit, mit zehn Bildern pro Sekunde (fps) zu durchleuchten. Im Vergleich zur üblichen Pulsrate von 15 fps reduziert sich so die Strahlendosis um 33 Prozent, während die Bildqualität nahezu gleich bleibt. Bildgebung für die interventionelle Neuroradiologie: Syngo Neuro PBV IR zeigt Hirndurchblutung während des Eingriffs Siemens Healthcare bietet mit Syngo Neuro PBV IR (Parenchymal Blood Volume, Interventional Suite) eine Anwendung für die interventionelle Radiologie, mit der sich die Hirndurchblutung während eines Eingriffs am Kopf prüfen lässt. Das ist von großem Vorteil für den Neuroradiologen, weil er beispielsweise während der Schlaganfallbehandlung oder bei Tumorbiopsien sofort auf den aktuellen Durchblutungszustand des Gehirns reagieren kann. Mit Syngo Neuro PBV IR hat Siemens sein Portfolio an Bildgebungsapplikationen für Artis zee, die Siemens-Systeme für die interventionelle Radiologie und Kardiologie, erweitert.

Die Welt des Ultraschalls am Siemens-Stand

Das Top-Ultraschallsystem von Siemens im Bereich der Echtzeit-3D-Bildgebung ist das Acuson S2000. Mit Einführung der weltweit ersten stereoskopischen 3D/4D-Bildgebung in Echtzeit2 werden die Bilder detailreicher und realistischer als zuvor. Diese neue Technologie hat das Potenzial, die standardmäßige Ultraschalluntersuchung der Zukunft zu werden – und dies über die Geburtshilfe und Gynäkologie hinaus. Das System verwendet dabei eine der modernsten Visualisierungstechnologien aus der 3D-Film- und Videotechnik mit beeindruckender Tiefenwirkung und setzt hierzu eine Lösung des Spezialisten von NVIDIA ein. Zusammen mit der neuen 3D-Brille NVIDIA 3D Vision Pro erhält der Arzt zusätzliche volumetrische Informationen der Anatomie, was mit konventionellen 3D-Bildgebungstechniken bisher nicht möglich war. Daneben bietet der Arbeitsplatz Syngo.fourSight zusätzliche diagnostische Informationen. Sie unterstützen den Arzt nicht nur bei der Behandlung und Operationsplanung, sondern erleichtern ihm auch die Kommunikation mit Chirurgen und Patienten. Zu den innovativen Anwendungen des Acuson S2000 gehört außerdem die Virtual Touch HD Technologie. Sie ist die zweite Generation der sogenannten Acoustic Radiation Forced Impulse (ARFI) Bildgebung.

Weiterhin zeigte Siemens die Cadence Kontrast Pulssequenztechnologie3, die tiefgehende Einblicke in die Anatomie und damit eine zuverlässigere Diagnose ermöglicht.

Ein neuer Trend ist außerdem die Fusion von Bildern verschiedener bildgebender Verfahren wie CT, MR und Ultraschall, welche noch mehr Informationen als bisher für den Arzt und seine Diagnose liefern. Konventionelle Fusionstechniken benötigen bis zu 30 Minuten Einstellungszeit und erfordern für gewöhnlich mehrere Versuche. Patienten müssen während der gesamten Untersuchung völlig unbeweglich liegen – dies ist unrealistisch und unpraktisch – oder man muss die Einstellung wiederholen. Die Lösung von Siemens, die sich derzeit noch in der Entwicklung befindet, fusioniert automatisch mithilfe intelligenter Algorithmen innerhalb weniger Sekunden CTund MR-Bilder in eine gerade am Patienten durchgeführte Ultraschalluntersuchung. Dieses Verfahren beschleunigt den Arbeitsablauf und sorgt für eine genauere Bildausrichtung, so dass die Fusionsbildgebung reibungslos in den gewohnten Ablauf eingegliedert werden könnte. Ergänzend wurden die Vorteile des Ultraschallsystems Acuson X300 Premium Edition (PE) gezeigt. Dies ist eine kompakte und portable Bildgebungslösung, die sich für ein weites Spektrum von Anwendungen eignet. In das System sind hochwertige Bildoptimierungstechnologien, Funktionen zur Beschleunigung des Workflows und die Cadence Kontrast Pulssequenztechnologie integriert. Durch den neuen hochauflösenden 17-Zoll-Monitor liefert Acuson X300 PE eine größere Bilddarstellung bei verbesserter Bildqualität.

Wiederaufbereitung von medizinischen Geräten

Mit seinem Proven Excellence Programm bereitet Siemens gebrauchte Medizintechnik in einem fünfstufigen, klar definierten Qualitätsprozess wieder auf. Dafür gelten die gleichen hohen Qualitäts-Standards wie für neue Geräte. Vom Proven-Excellence-Prozess profitiert auch die Umwelt, da sich der Produkt-Lebenszyklus insgesamt verlängert und so Ressourcen eingespart werden. Das Programm spart auf diese Weise so viel Energie ein, wie über 5.000 Drei-Personen- Haushalte im Jahr verbrauchen. Jährlich können so bis zu 20.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Siemens wird das Programm künftig mit einem skalierbaren Prozess erweitern, der individuelle Auswahlmöglichkeiten bei der Wiederaufbereitung bietet. Die Kunden können dann selbst entscheiden, welche Aufbereitungsmöglichkeiten sie nutzen wollen und so eine maßgeschneiderte Lösung für ihr wieder aufbereitetes System zusammenstellen. Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2010 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,4 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 750 Millionen Euro.

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort erhältlich.

1 Syngo.via kann als Standalone-Gerät oder gemeinsam mit einer Vielzahl von Syngo.via-basierten Softwareoptionen betrieben

werden, die als eigenständige medizintechnische Geräte gelten.

2 In Arbeit

3 Zur Zeit der Veröffentlichung hat die US-amerikanische Food and Drug Administration Ultraschallkontrastmittel nur zur Anwendung im LVO freigegeben.

Sonja Fischer | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

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