Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Röntgensysteme von Siemens geben Blick auf Lunge frei

19.07.2010
Siemens integriert SoftView-Technologie von Riverain Medical

Siemens hat seine digitalen Radiographie-Systeme mit einer Technologie erweitert, die bei Röntgenaufnahmen ein Weichgewebebild des Brustkorbs produziert.

Die Bildgebungssoftware SoftView Enhanced Chest Imaging von Riverain Medical unterdrückt automatisch die Darstellung von Knochen, die üblicherweise die Sicht auf weiches Gewebe, wie die Lunge, verdecken. Dadurch kann der Arzt beispielsweise Lungenknoten mit größerer Sicherheit interpretieren.

Weil für SoftView im Gegensatz zu vergleichbaren, herkömmlichen Dual-Energy-Technologien nur eine einzige Aufnahme des Brustkorbs notwendig ist, vermindern sich außerdem Strahlendosis und Bewegungsartefakte.

Beim Röntgenthorax, der Röntgenaufnahme des Brustkorbs, erschwert hartes SoftView ist im Paket mit Ysio aus einer Hand von Siemens erhältlich, kann aber auch als Upgrade für andere digitale Radiographiesysteme von Siemens konfiguriert werden. Die Software lässt sich leicht integrieren und erfordert keine Anpassung der klinischen Protokolle beim Röntgenthorax.

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Interessenten von der entsprechenden Siemens-Organisation vor Ort.

Die hierin enthaltenen Aussagen basieren auf Ergebnissen, die von Siemens-Kunden in deren jeweiligen spezifischen Nutzungsumfeld erzielt wurden. Es ist zu beachten, dass es kein "typisches" Krankenhaus gibt und die Resultate von verschiedenen Variablen abhängen (wie z.B. der Größe des Krankenhauses, des Behandlungsspektrums, des Grads der IT Integration). Aus diesem Grunde ist nicht gewährleistet, dass andere Kunden dieselben Ergebnisse erzielen werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2009 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,5 Milliarden Euro.

Riverain Medical ist ein Anbieter für medizinische Technologie mit Sitz in Dayton im US-Bundesstaat Ohio. Riverain Medical entwickelt praktische Lösungen, um die Lebensqualität von Patienten durch die frühe Erkennung von Krankheiten sicherzustellen und zu verbessern. Die Technologien des Unternehmens sind darauf ausgelegt, die Kompetenzen von Ärzten zu ergänzen, um die Ergebnisse bei der Patientenversorgung ohne zusätzliche Strahlendosis oder zusätzliche Arbeitsschritte zu verbessern. Weitere Informationen unter: www.riverainmedical.com.d“ëùGewebe, wie die Rippen oder das Schlüsselbein, oft eine klare Beurteilung des Lungengewebes. Um die Sicht auf die Lunge zu verbessern, nutzen Radiologen bisher die Dual-Energy-Technologie. Dabei werden ein Bild mit niedrigem und ein Bild mit hohem Energiespektrum hintereinander aufgenommen. Der Arzt kann dann diese beiden Bilder verwenden, um das weiche Gewebe der Lunge besser zu visualisieren. Damit der Arzt ein solches Weichgewebebild vom Brustkorb schneller und ohne zusätzliche Strahlendosis gewinnen kann, bietet Siemens nun die Technologie SoftView von Riverain Medical auf seinem neuesten digitalen Radiographie-System Ysio an. “Patientenpositionierung, Strahlendosis und Atembewegungen können die Interpretation eines Röntgenthorax zu einer Herausforderung machen. SoftView unterdrückt die Rippen und das Schlüsselbein auf dem Röntgenthorax, um selbst bei niedriger Bildqualität ein deutliches Bild zu liefern”, erklärte Dr. Stephan Palmers vom Ghent University Hospital in Belgien, der schon mit der Technologie arbeitet. "Die Technologie von Ysio und SoftView zusammen bringt uns eine optimale Bildqualität."

SoftView ist im Paket mit Ysio aus einer Hand von Siemens erhältlich, kann aber auch als Upgrade für andere digitale Radiographiesysteme von Siemens konfiguriert werden. Die Software lässt sich leicht integrieren und erfordert keine Anpassung der klinischen Protokolle beim Röntgenthorax. Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen hierzu erhalten Interessenten von der entsprechenden Siemens-Organisation vor Ort. Die hierin enthaltenen Aussagen basieren auf Ergebnissen, die von Siemens-Kunden in deren jeweiligen spezifischen Nutzungsumfeld erzielt wurden. Es ist zu beachten, dass es kein "typisches" Krankenhaus gibt und die Resultate von verschiedenen Variablen abhängen (wie z.B. der Größe des Krankenhauses, des Behandlungsspektrums, des Grads der IT Integration). Aus diesem Grunde ist nicht gewährleistet, dass andere Kunden dieselben Ergebnisse erzielen werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2009 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,5 Milliarden Euro.

Riverain Medical ist ein Anbieter für medizinische Technologie mit Sitz in Dayton im US-Bundesstaat Ohio. Riverain Medical entwickelt praktische Lösungen, um die Lebensqualität von Patienten durch die frühe Erkennung von Krankheiten sicherzustellen und zu verbessern. Die Technologien des Unternehmens sind darauf ausgelegt, die Kompetenzen von Ärzten zu ergänzen, um die Ergebnisse bei der Patientenversorgung ohne zusätzliche Strahlendosis oder zusätzliche Arbeitsschritte zu verbessern.

Marion Bludszuweit | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare
http://www.riverainmedical.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Neues DaVinci-OP-System: Universitätsmedizin Mainz erweitert Spektrum an robotergestützten OP´s
03.02.2017 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

nachricht Deutschlandweit erste Installation: Kompakter Roboter assistiert bei MRT-geführter Prostatabiopsie
02.02.2017 | Universitätsklinikum Leipzig AöR

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie