Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Reibungsloser Patiententransport

20.11.2008
Die kontinuierliche Überwachung der Vitalfunktionen und ein möglichst unaufwändiger Arbeitsprozess – das sind die Herausforderungen beim Transport innerhalb eines Krankenhauses. Die Pick-and-Go-Technologie der Monitor-Serie Infinity Delta von Dräger vereinfacht beides. Davon profitieren alle: die Patienten, das Klinikpersonal und das Krankenhaus. Das Universitätsspital in Zürich (Schweiz) wendet die Geräte erfolgreich an.

Der Stationswechsel eines Patienten, dessen Vitaldaten überwacht werden, ist zeit- und arbeitsaufwändig: Das Klinikpersonal muss den Patienten vom Überwachungsmonitor lösen und an einen Transportmonitor anschließen, der in der Regel über weniger Funktionalitäten verfügt. Auf der neuen Station erfolgt dann ein erneuter Wechsel vom Transportmonitor zurück auf den Überwachungsmonitor am Patientenplatz, der gegebenenfalls neu konfiguriert werden muss.


Dieser Vorgang ist auch für den Patienten mit einem Risiko verbunden. Denn sobald der Monitor gewechselt wird, ist die Überwachung der Daten unterbrochen. Und auch während des Transportes ist die Überwachung eingeschränkt. So gehen wichtige Vitaldaten aus diesem Zeitraum ganz oder teilweise verloren.

Derselbe Monitor für Überwachung am Bett und den Transport

Für Patienten und Klinikpersonal im Universitätsspital Zürich ist der Patiententransport nun deutlich erleichtert. Denn die Klinik hat krankenhausweit nur noch einen einzigen Monitortyp im Einsatz – die Infinity Delta-Serie. Wechselt ein Patient die Station, so wird der Monitor nicht gewechselt. Vielmehr bleibt er über den gesamten Zeitraum beim Patienten, ohne dass die Überwachung unterbrochen oder eingeschränkt wird.

Das ist möglich mit der patentierten Pick-and-Go-Technologie der Infinity Delta Monitore. Sie werden am Patientenplatz auf die Infinity Docking Station aufgesetzt, um dort Anschluss zum Netzwerk und zur Energieversorgung zu erhalten. Mit einem Handgriff lässt sich der Monitor von der Station lösen, der dann die Überwachung während des Transportes weiterführt. Der Übergang von einem kabelgebundenen zu einem drahtlosen Netzwerk erfolgt automatisch; alle Einstellungen des Monitors bleiben erhalten.

Auf der neuen Station wird der Monitor wieder auf eine Docking Station gesetzt und der Monitor konfiguriert sich automatisch neu. Welche Einstellungen der Monitor übernimmt, hat jede Station des Züricher Universitätsspitals vorher separat festgelegt und gespeichert. Auch können die Ärzte für jeden Patientenplatz eine individuelle Einstellung vornehmen.

Nutzen für Patienten, Klinikpersonal und Krankenhaus

Die Pick-and-Go-Technologie bietet mehrere Vorteile, von denen sowohl der Patient als auch das Klinikpersonal profitiert: Der Patient ist schneller transportfähig und wird sowohl lokal als auch an der Zentralstation lückenlos überwacht. Wird der Monitor wieder angeschlossen, übernimmt das Netzwerk automatisch die Daten, die während des Transportes aufgezeichnet wurden.

Auch reduziert die einheitliche Bedienphilosophie für alle Monitore in der Klinik den Schulungsaufwand für das Personal. Für Dr. Martin Brüesch, Leitender Arzt am Institut für Anästhesiologie des Universitätsspitals Zürich, zählt aber insbesondere die Prozessverbesserung durch die Pick–and-Go-Technologie: „Der Monitoringprozess hat sich dem Behandlungsprozess angepasst“, fasst er zusammen.

Neben der Prozessverbesserung in der Patientenversorgung reduziert die Pick-and-Go-Technologie auch Kosten in der Verwaltung. Anstatt jeder einzelnen Station Monitore zuzuordnen, hat das Züricher Universitätsspital sich dazu entschieden, die Infinity Delta-Monitore in einem Pool zusammenzuziehen, von dem aus die Klinik versorgt wird. Die zentrale Stelle, die die Monitore verwaltet und wartet, kann die Geräte schneller und effektiver auf ihren nächsten Einsatz vorbereiten. Durch die Mengenbündelung werden die Monitore auch im Einkauf günstiger. Zudem lässt sich die Anzahl aller Monitore im Krankenhaus reduzieren, die stationäre Vorhaltung von Ersatz-Monitoren gibt es nicht mehr.

Dräger. Technik für das Leben®

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA ist ein international führender Konzern der Medizin- und Sicherheitstechnik. Dräger-Produkte schützen, unterstützen und retten Leben. 1889 gegründet, erzielte Dräger 2007 weltweit einen Umsatz von rund 1.8 Mrd. Euro. Der Lübecker Konzern ist in mehr als 190 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 10.000 Mitarbeiter.

Fachpressekontakt
Malte Blombach
Tel.: +49 451 882 1976
E-Mail: malte.blombach@draeger.com

Malte Blombach | Drägerwerk AG & Co. KGaA
Weitere Informationen:
http://www.draeger.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Immer mehr Patienten profitieren von Innovationen in der Gefäßmedizin
08.06.2018 | Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

nachricht Doppelschichtstents in der Halsschlagader schützen vor Schlaganfall
07.06.2018 | Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Im Focus: First real-time test of Li-Fi utilization for the industrial Internet of Things

The BMBF-funded OWICELLS project was successfully completed with a final presentation at the BMW plant in Munich. The presentation demonstrated a Li-Fi communication with a mobile robot, while the robot carried out usual production processes (welding, moving and testing parts) in a 5x5m² production cell. The robust, optical wireless transmission is based on spatial diversity; in other words, data is sent and received simultaneously by several LEDs and several photodiodes. The system can transmit data at more than 100 Mbit/s and five milliseconds latency.

Modern production technologies in the automobile industry must become more flexible in order to fulfil individual customer requirements.

Im Focus: ALMA entdeckt Trio von Baby-Planeten rund um neugeborenen Stern

Neuartige Technik, um die jüngsten Planeten in unserer Galaxis zu finden

Zwei unabhängige Astronomenteams haben mit ALMA überzeugende Belege dafür gefunden, dass sich drei junge Planeten im Orbit um den Säuglingsstern HD 163296...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Simulierter Eingriff am virtuellen Herzen

18.06.2018 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz – Schafft der Mensch seine Arbeit ab?

15.06.2018 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zur Asteroidenforschung in Garching

13.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Abwehrmechanismus gegen Sauerstoffradikale entdeckt

18.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Umwandlung von nicht-neuronalen Zellen in Nervenzellen

18.06.2018 | Biowissenschaften Chemie

Im Fußballfieber: Rittal Cup verspricht Spannung und Spaß

18.06.2018 | Unternehmensmeldung

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics