Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Radiografie-System Multix Fusion von Siemens bietet hochwertige Röntgentechnologie für kleinere Budgets

14.12.2011
Auf dem Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) 2011 stellte Siemens Healthcare sein neues Radiografie-System Multix Fusion vor.

Es ermöglicht kleineren und mittelgroßen Krankenhäusern, mit bewährter High-end-Technik von Siemens zu arbeiten, ohne das Investitionsbudget der Einrichtung zu sehr zu belasten. Multix Fusion unterstützt das volle Spektrum klinischer Anwendungen, ist aber deutlich preisgünstiger als vergleichbare Vorgängermodelle. Dabei besitzt das System Komponenten, die bisher nur im oberen Preissegment angeboten wurden, wie beispielsweise den höhenverstellbaren, mit 300 Kilogramm belastbaren Untersuchungstisch.


Dank der hohen Zuverlässigkeit des Systems und attraktiver Service-Verträge sind auch die Betriebskosten vergleichsweise gering. Die wesentlichen Komponenten des Multix Fusion, wie die deckengehängte Röntgenröhre und das

Rasterwandgerät, wurden vom High-end-System Ysio übernommen. Ysio ist das Radiografie-System von Siemens für große Kliniken mit sehr hohem Patientendurchsatz und höchsten Anforderungen an Automatisierung, Bildqualität und Bedienkomfort.

Multix Fusion eignet sich dagegen vor allem für kleinere und mittelgroße Krankenhäuser und niedergelassene Radiologen, die bei klinischen Anwendungen keine Kompromisse machen wollen und dabei auf ein sehr ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis angewiesen sind. Dieses System unterstreicht ein

wesentliches Ziel der kürzlich angekündigten weltweiten Initiative Agenda 2013 von Siemens Healthcare: Im Rahmen der Initiative wird Siemens das Systemportfolio im mittleren Preissegment erweitern und damit seinen Kunden helfen, den Preisdruck im Gesundheitssektor zu bewältigen – ohne dabei die Qualität der Patientenversorgung zu beeinträchtigen.

„In Zeiten erhöhten Kostendrucks auf die meisten entwickelten Gesundheitssysteme kommt es darauf an, hochwertige Bildgebung zu attraktiven Konditionen anbieten zu können. Multix Fusion erfüllt diese Anforderung wie kaum ein anderes System auf dem Markt“, sagte Andre Hartung, CEO der Business Unit X-Ray Products bei Siemens Healthcare. Multix Fusion zeichnet sich auch durch geringe Betriebs- und Lebenszykluskosten aus: Das System benötigt weniger als 20 Quadratmeter Aufstellfläche. Dank eines speziellen Service-Vertrags, der auf die individuellen Anforderungen des Kunden angepasst wird, reduzieren sich die laufenden Kosten zusätzlich.

Die Röntgenröhre von Multix Fusion synchronisiert sich automatisch, wenn der Detektor eingestellt wird, sodass Untersuchungen schnell und einfach durchgeführt werden können. Mit einem 1,80 Meter langen Teleskopauszug kann die Röntgenröhre auch in hohen Räumen bis direkt über den Boden herabgezogen werden. So müssen Patienten beispielsweise für Fuß-Aufnahmen nicht mehr auf einen Hocker oder ein Podest steigen. Dank des ergonomischen, in der Höhe verstellbaren Untersuchungstischs können die Patienten leichter positioniert werden. Dieser Tisch kann mit bis zu 300 Kilogramm Gewicht belastet werden. Nachbearbeitungsfunktionen wie DiamondView Plus, die sich bereits beim Radiografie-System Ysio bewährt haben, verstärken den Bildkontrast für eine besonders gute Bildqualität.

Bei Multix Fusion können die Kunden je nach ihren Anforderungen zwischen mehreren Systemvarianten wählen – von der einfachsten Version mit deckengehängter Röhre und einem mobilen Detektor bis hin zur kompletten Röntgenanlage inklusive Tisch und Rasterwandgerät.

Agenda 2013 ist die weltweite Initiative des Healthcare Sektors zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden.

Das hier genannte Produkt ist in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort erhältlich.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2011 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro.

Sonja Fischer | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften