Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Siemens-Hörgerät "Eclipse": Komfort und Klang nach Maß

29.03.2012
Einzelfertigung und neues Anpassverfahren sorgen für diskreten Sitz tief im Ohr und angenehmes Hörgefühl vom ersten Tag an
Auf dem "AudiologyNOW!"-Kongress der American Academy of Audiology
(AAA) präsentierte Siemens erstmals sein neues so genanntes Tief-im-Kanal-Hörgerät "Eclipse". Es sitzt verborgen im Gehörgang, womit es dem Wunsch vieler Hörgeräte-Träger nach einer unauffälligen Lösung ihrer Hörprobleme entspricht.

Dank eines auswechselbaren Schaumstoff-Zylinders kann es direkt vor dem Trommelfell positioniert werden, tiefer als bisherige Hörgeräte. Durch diesen tiefen Sitz entfällt auch der bisher für viele In-dem-Ohr (IdO)-Hörgeräte typische Verschlusseffekt. Für hohe Sprachverständlichkeit und einen ausgewogenen Klang sorgt dabei vom ersten Tag an die neueste Generation der von Siemens entwickelten "BestSound Technology".

Die meisten Schwerhörigen wünschen sich ein Hörgerät, das möglichst klein, am besten völlig unsichtbar sein soll. Darum bietet Siemens seit inzwischen 45 Jahren IdO-Hörgeräte an. Diese langjährige Erfahrung ermöglichte es dem Siemens-Sektor Healthcare, das innovative Eclipse im Rahmen der Initiative "Agenda 2013" so klein und passgenau zu konstruieren, dass es tiefer als bisherige Im-Ohr-Geräte direkt bis vor das Trommelfell geschoben werden kann.

Am vorgesehenen Platz schmiegt es sich dank des individuell angefertigten Gehäuses und eines kleinen Schaumstoff-Zylinders an der Spitze sicher an die Innenwand des Ohres an. Der tiefe Sitz verhindert den so genannten Verschlusseffekt, der bei herkömmlichen IdO-Geräten den Klang der eigenen Stimme mehr oder weniger verfälscht und oft als unangenehm empfunden wird.

Trotz dieses tiefen Sitzes kann das Eclipse schnell und einfach selbst eingesetzt und entnommen werden, ohne dass dabei Verletzungsgefahr besteht. Das vereinfacht den täglichen Umgang und erleichtert beispielsweise den Austausch der Batterie oder den hygienischen Wechsel des in drei unterschiedlichen Größen erhältlichen Schaumstoff-Zylinders.

Für einen besonders angenehmen Klang zeichnet beim Eclipse nicht nur seine Position im natürlichen Schallkanal des Ohres verantwortlich. Eclipse-Hörgeräte verfügen außerdem über die neueste Generation der von Siemens entwickelten BestSound Technology.

Dahinter verbirgt sich modernstes digitales Klang-Management, das automatisch die richtige Balance zwischen der nötigen Verstärkung von Sprachsignalen und den individuellen Klangvorlieben findet. Und das vom ersten Tag an. Denn automatische Programme sorgen dafür, dass der Klang in jeder Phase der Anpassung angenehm erscheint. So kann sich der Träger deutlich schneller als bisher an die neuen Höreindrücke und die Hörgeräte gewöhnen.

Eclipse Hörgeräte sind in zwei unterschiedlichen Leistungsstufen für leichten bis mittleren Hörverlust erhältlich.

Agenda 2013 ist die im November 2011 angekündigte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die in den kommenden beiden Jahren umgesetzt werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach - von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent.

Im Geschäftsjahr 2011 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,3 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: www.siemens.com/healthcare.

Die hier genannten Produkte sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinprodukterechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit in keinem Land zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens Organisation vor Ort zu erhalten.

Pressekontakt:
Erika Weigmann
Telefon: +49 9131 308-3449
E-Mail: Erika.weigmann@siemens.com
Siemens AG
Healthcare Sector
Gebbertstraße 125, 91058 Erlangen

Erika Weigmann | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften