Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer MRT-Scanner bietet Spitzentechnologie bei geringeren Betriebskosten

01.12.2014

Siemens erweitert sein Portfolio an Magnetresonanztomographen (MRT) um den 1,5-Tesla-Scanner Magnetom Amira. Der neue MRT verfügt über die gleichen Technologien, die für die High-end-Geräte von Siemens erhältlich sind.

Zugleich zeichnet er sich im Vergleich zu anderen Scannern durch geringere Betriebskosten aus. Dies ist unter anderem auf die neue Technologie «Eco-Power» zurückführen, mit der sich im Stand-by bis zu dreissig Prozent Energie sparen lassen.

Durch die Verbindung von hoher Bildqualität und vergleichsweise niedrigen Kosten pro Scan entspricht Magnetom Amira vor allem den Anforderungen radiologischer Praxen, kleiner und mittlerer Spitäler sowie grosser Kliniken, die nach einer Ergänzung zu ihren bereits vorhandenen Geräten suchen.

Mit Magnetom Amira wird es für Kunden noch einfacher, ihren MRT effizient zu betreiben. Häufig lassen sich zehnminütige Untersuchungen planen, sodass bei Routineanwendungen eine grosse Zahl an Patienten gescannt werden kann.

Siemens stellt ein umfassendes Paket an Protokollen bereit, die für schnelle Untersuchungen bei hoher Bildqualität optimiert sind. Zudem vereinfacht DotGO, die neuste Generation der MRT-Untersuchungssoftware, das Protokoll-management und bietet abhängig von der Fragestellung den passenden Arbeitsablauf für den jeweiligen Scan an. Das hilft, die Konsistenz, Reproduzierbarkeit und Effizienz von Untersuchungen zu erhöhen.

Für den wirtschaftlichen Einsatz eines Scanners spielen die Gesamtbetriebskosten eine entscheidende Rolle. Magnetom Amira ist als erster Siemens-MRT mit der Technologie «Eco-Power» ausgestattet. Sie kontrolliert und regelt den Aggregatzustand des Heliums, das den Magnet kühlt. Im Stand-by-Betrieb überwacht «Eco-Power» den Heliumkreislauf und steuert die Kühlung und Rückverflüssigung des Heliums effizienter.

So lassen sich im Stand-by-Modus bis zu dreissig Prozent Energie sparen, verglichen mit einem Betrieb ohne diese Technologie. In Kombination unter anderem mit der «Zero-Helium-Boil-off»-Technologie, die ein Abdampfen des Heliums verhindert, können Kunden mit Magnetom Amira im Vergleich zur Generation der Magnetom-Symphony-Scanner erhebliche Betriebskosten pro Jahr sparen.

Für eine hohe diagnostische Zuverlässigkeit und Patientenkomfort ist Magnetom Amira mit den neuesten Applikationen sowie mit Syngo MR E11, der aktuellen Software-Architektur von Siemens ausgerüstet. Betreibt ein Spital Magnetom Amira, der eine Öffnung von sechzig Zentimetern Durchmesser hat, neben weiteren Siemens-Geräten, kann das Personal daher problemlos zwischen den Scannern wechseln, was wiederum hilft, Kosten zu sparen.

Darüber hinaus lassen sich die Spulen für alle aktuellen 1,5-Tesla-MRT mit Tim4G-Technologie verwenden. Teil der Softwareplattform ist auch die Technologie «Quiet Suite», durch die sich die mitunter lauten Geräusche während einer MRT-Untersuchung reduzieren lassen.

Dank optimierter Schaltung der Gradienten kann der Schalldruck bei kompletten neurologischen und orthopädischen Untersuchungen um bis zu 97 Prozent gesenkt werden – bei gleichbleibender Bildqualität und Untersuchungszeit. Manche Messungen mit Magnetom Amira können sogar vollkommen geräuschlos erfolgen, wovon sowohl das klinische Personal als auch die Patienten profitieren.

Ansprechpartner

Eray Müller
Tel. +41 (0)585 585 844
eray.mueller@siemens.com

Leseranfragen bitte an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Telefon +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com
www.siemens.ch/healthcare

Eray Müller | Siemens Healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften