Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Magnetresonanztomograf von Siemens

26.03.2012
Magnetom Spectra erleichtert Zugang zur 3-Tesla-Technologie durch attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit dem Magnetresonanztomografen (MR) Magnetom Spectra vergrössert Siemens Healthcare sein Produktportfolio im 3-Tesla-Bereich. Der neue Scanner zeichnet sich durch hervorragende Bildgebung und niedrigere Gesamtbetriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Geräten dieser Klasse aus.


Mit einem sehr attraktiven Einstiegspreis erleichtert Magnetom Spectra Krankenhäusern und niedergelassenen Radiologen den Zugang zur 3-Tesla-Technologie. Deren Vorzüge sind exzellente Bildqualität und schnelle Untersuchungszeiten. Um diese Vorteile effizient nutzen zu können, ist der neue Scanner mit Technologien ausgestattet, die den Ablauf von MR-Untersuchungen vereinfachen. Erhältlich ist er ab der zweiten Jahreshälfte 2012.

Mit dem Magnetom Spectra hat Siemens einen MR-Scanner entwickelt, der vielen Radiologen den Einstieg in die 3-Tesla-Bildgebung ermöglicht – und damit den Zugang zu exzellenter Bildqualität und hoher Leistungsfähigkeit. Der neue Scanner verfügt über die Tim(Total imaging matrix)-4G-Technologie und damit über die aktuellste Spulengeneration von Siemens. Die Array-Struktur erlaubt eine hohe räumliche und zeitliche Auflösung. Dadurch sowie dank des guten Signal-Rausch-Verhältnisses sorgt Tim 4G für eine hervorragende Bildqualität. Gleichwertige Aufnahmen konnten bisher nur mit 3-Tesla-Systemen aus dem High-End-Bereich des Siemens-Portfolios generiert werden, die eine höhere Investition erfordern. Magnetom Spectra eröffnet nun auch Praxen und Kliniken mit knappem Budget und hohem Zeitdruck die Möglichkeit, hochwertige 3-Tesla-Bildgebung für Routineanwendungen zu nutzen.

Die geringen laufenden Kosten wirken sich ebenfalls positiv auf die Gesamtbetriebskosten aus. Verglichen mit gängigen 3-Tesla-Geräten hat das Magnetom Spectra einen niedrigen Energieverbrauch. Da der Magnet über einen geschlossenen Heliumkreislauf verfügt, entweicht das Edelgas nicht, und der teure Rohstoff muss nicht nachgefüllt werden. Darüber hinaus unterstützen verschiedene Komponenten die Anwender dabei, die Arbeitsabläufe bei MR-Untersuchungen zu vereinfachen. Beispielsweise erlauben die kabellosen Direct-Connect-Spulen eine leichte und schnelle Handhabung. Bis zu 120 Spulenelemente können flexibel miteinander kombiniert werden. So ist es möglich, grosse anatomische Bereiche bis hin zum Ganzkörperscan (205 Zentimeter) in einer Untersuchung zu erfassen, ohne Patienten oder Spulen repositionieren zu müssen. Solche Scans sind daher in einer deutlich kürzeren Messzeit durchführbar.

Einsetzen lässt sich der Magnetom Spectra für ein breites Spektrum an Anwendungen – von der Diagnose von Knorpelschäden im Fussgelenk über dynamische Studien des Bauchraums bis hin zu funktionellen Aufnahmen des Gehirns. Um die Komplexität von MR-Untersuchungen zu reduzieren, ist der Scanner mit der Dot(Day optimizing throughput)-Technologie ausgestattet. Je nach Patientenzustand und klinischer Indikation ist die passende Scan-Strategie auswählbar. Die Anwender werden Schritt für Schritt durch die Untersuchungen geführt und erhalten an kritischen Stellen Entscheidungshilfen. Das fördert Konsistenz und Reproduzierbarkeit von Untersuchungen. Dank der Tim- und Dot-Technologien lassen sich Aufnahmen nicht nur besser, sondern auch schneller erstellen.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Healthcare Sector
Freilagerstrasse 40
8047 Zürich
Tel. +41 585 581 599
healthcare.ch@siemens.com

| Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Markerfreies Verfahren zur Schnelldiagnose von Krebs
22.05.2018 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Klare Empfehlungen für künstliches Kniegelenk
18.05.2018 | Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Im Focus: Explanation for puzzling quantum oscillations has been found

So-called quantum many-body scars allow quantum systems to stay out of equilibrium much longer, explaining experiment | Study published in Nature Physics

Recently, researchers from Harvard and MIT succeeded in trapping a record 53 atoms and individually controlling their quantum state, realizing what is called a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Countdown für Kilogramm, Kelvin und Co.

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics