Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Laser soll Erblindung verhindern

07.03.2017

Mit einem ultrakurz gepulsten Nanosekunden-Laser ist erstmals schon das Frühstadium der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), die mit 50% in Deutschland häufigste Ursache für schwere Sehbehinderung (erhebliche Minderung des zentralen Sehvermögens) und damit für den Bezug von Blindengeld ist, behandelbar.

Der 2RT-Laser des australischen Herstellers Ellex stimuliert eine natürliche, biologische Heilantwort auf der Netzhaut, die sich dadurch regeneriert. Das Fortschreiten der AMD kann für eine bestimmte Zeit gestoppt werden, erste Krankheitszeichen können rückgängig gemacht und der Übergang in die aggressive Form der feuchten AMD verhindert werden. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und dauert nur ca. 10 Minuten.

Die AMD betrifft die zentrale Netzhaut und führt zum Verlust der zentralen Sehschärfe. Schrift verzerrt sich, Gesichter verschwimmen und im Endstadium wird nur noch das periphere Gesichtsfeld wahrgenommen.

Lesen, Autofahren oder Fernsehen sind nicht mehr möglich. Die AMD erzeugt einen sehr hohen Leidensdruck, da soziale Kontakte und der Informationsfluss erheblich eingeschränkt werden.

Die Anzahl der an Altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) Erkrankter in Deutschland lag im Jahr 2012 bei rund 1.608.000. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist damit zu rechnen, dass diese Zahl im Jahr 2030 bei 2.131.000 liegen wird.

Ein AMD-Frühstadium ließ sich 2012 bei 2.610.000 Patienten erkennen, im Jahr 2030 ist damit bei 3.433.000 Patienten zu rechnen.

Da sich aus dem Frühstadium der trockenen AMD die schwerwiegende Form der feuchten Makuladegeneration entwickeln kann, ist eine frühe Diagnose entscheidend.

Erste Anzeichen einer AMD sind oft schon ab dem 50. Lebensjahr durch eine OCT-Untersuchung sichtbar und mit der Mikroperimetrie nachweisbar - noch bevor erste subjektive Störungen des Sehvermögens auftreten.

Wir empfehlen Ihnen daher ab dem 60. Lebensjahr eine regelmäßige Kontrolle, für Patienten mit erhöhtem Risiko (Übergewicht, Rauchen, familiäre Belastung) bereits ab dem 50. Lebensjahr.

sehkraft ist eins der modernsten Zentren für refraktive Chirurgie weltweit und internationales LASIKSchulungszentrum sowie einziges KAMRA Centre of Excellence in Deutschland.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 wurden hier mehr als 50.000 Refraktiv-chirurgische Laseroperationen und Linsenimplantationen durchgeführt. sehkraft hat 50 Mitarbeiter.

Als internationales Referenzzentrum für die Firmen Alcon, WaveLight GmbH, AcuFocus, Bausch + Lomb, Ellex und ifa Systems verfügt sehkraft über ständigen Zugriff auf modernste Technologien.

Weitere Informationen:
sehkraft Augenzentrum Maus
Wolfsstraße 16
50667 Köln
Telefon: 0221 / 860 16 22
Telefax: 0221 / 860 16 62
e-Mail: mail@sehkraft.de
http://www.sehkraft.de

Ihre Ansprechpartnerin:
Edith Lange
Telefon: 0221 / 860 16 34
Telefax: 0221 / 860 16 35
e-Mail: lange@sehkraft.de

Edith Lange | pressetext.redaktion

Weitere Berichte zu: AMD Erblindung Laser Makuladegeneration Netzhaut Sehschärfe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Ein Quantensprung in der Herzdiagnostik
22.09.2017 | Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum - Herz- und Diabeteszentrum NRW Bad Oeynhausen

nachricht Bypass – Lebensbrücke für das Herz; keine Angst vor der Herz-Operation
21.09.2017 | Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften