Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Version von Syngo.via bringt "anatomische Intelligenz" in die Befundung

26.11.2013
- Diagnostische Zuverlässigkeit und höhere Effizienz mit der Syngo.via General Engine
- Software mit "Verständnis" für die Anatomie des Menschen
- Aussagekräftige Befundberichte mit Syngo.via "Advanced Reporting"

Mit der Version VA30 erweitert Siemens Healthcare seine 3D-Befundungssoftware Syngo.via um neue Applikationen und Funktionalitäten, die die Arbeit mit Syngo.via abermals vereinfachen und beschleunigen.


Die Syngo.via General Engine umfasst neue Anwendungen, die in hohem Maße automatisiert und standardisiert sind. Dazu gehört die Applikation "Anatomical Range Presets", mit deren Hilfe sich schnell und präzise die optimale Ansicht der zu diagnostizierenden Körperregion anzeigen lässt. Das Tool Syngo.via "Advanced Reporting" als Teil der Syngo.via General Engine unterstützt den Radiologen dabei, gut strukturierte, aussagekräftige Berichte für die Zuweiser oder weiterbehandelnden Ärzte zu erstellen.

Dies gilt besonders für ein neues Paket an Softwareapplikationen, die sogenannte Syngo.via General Engine, die Siemens ebenfalls vorstellt. Sie umfasst neue Anwendungen, die in hohem Maße automatisiert und standardisiert sind.

Die Applikation "Anatomical Range Presets" beispielsweise erkennt auf Computer (CT)- und Magnetresonanztomographie (MRT)-Aufnahmen einzelne Körperregionen, richtet die Bildprojektionen entsprechend aus, wählt Detailansichten aus und erleichtert so die Fallvorbereitung. Für den Kunden bedeutet das mehr Effizienz und ermöglicht eine höhere diagnostische Zuverlässigkeit.

Um Radiologen und medizinisch-technisches Personal bei ihren Arbeitsabläufen zu unterstützen, baut Siemens die anatomische Intelligenz von Syngo.via weiter aus. Die Software "versteht" die menschliche Anatomie und bereitet die Aufnahmen für die Befundung auf. Mit "Automatic Rib Labeling" zum Beispiel erkennt und benennt Syngo.via VA30 in CT-Aufnahmen automatisch die Rippen. Bislang musste der Radiologe die Rippen manuell identifizieren, was aufgrund ihrer besonderen Form vor allem bei komplexen Diagnosen, etwa in der Onkologie, zeitaufwendig sein und zu Fehlern führen kann.

Anatomische Intelligenz ist auch einer der Schwerpunkte des neuen Softwarepakets Syngo.via General Engine, mit dem der Kunde die Software erweitern kann. Teil des Pakets ist unter anderem die Applikation "Anatomical Range Presets", mit deren Hilfe sich schnell und präzise die optimale Ansicht der zu diagnostizierenden Körperregion anzeigen lässt. Um die Befundung zu erleichtern, erstellen die Anwender häufig solche Ansichten manuell, das heißt, sie wählen in einem mehrstufigen Prozess den relevanten Bereich aus, richten die Bildprojektionen entsprechend aus und bearbeiten den Ausschnitt. Dies kostet Zeit, setzt anatomische Kenntnisse voraus und ist anfällig für Fehler. Die neue Applikation von Siemens unterstützt diese Arbeitsschritte durch weitgehende Automatisierung. So bleibt die Qualität der resultierenden Bilder und Ansichten unabhängig von den individuellen Fähigkeiten der Nutzer konstant. Ähnlich der Gesichtserkennung in der digitalen Fotografie ist Syngo.via in der Lage, etwa eine Schulter, die Wirbelsäule oder eine Hüfte in einem klinischen Bild zu erkennen und diese in ihrer anatomischen Umgebung optimal darzustellen. Erhältlich sind die Presets zunächst für einzelne anatomische Regionen in CT- und MRT-Aufnahmen.

Im Anschluss an die Untersuchung ist der radiologische Befundbericht von zentraler Bedeutung für die Behandlung des Patienten. Das Tool Syngo.via "Advanced Reporting" als Teil der Syngo.via General Engine unterstützt den Radiologen dabei, gut strukturierte, aussagekräftige Berichte für die Zuweiser oder weiterbehandelnden Ärzte zu erstellen. Zum einen stehen standardisierte Templates zur Verfügung, die es erleichtern, einen Bericht zu erstellen, sich aber an den individuellen Fall anpassen lassen. Zum anderen können mit Syngo.via "Advanced Reporting" Befunde aus verschiedenen Untersuchungen in nur einem Bericht zusammengefasst werden. Während bei mehreren Befunden bislang zu einem Fall unterschiedliche Dokumente existierten, spiegelt der Befundbericht nun das gesamte Krankheitsbild des Patienten wider. Ärzte sind damit in der Lage, sich deutlich einfacher einen umfassenden Überblick über den Zustand des Patienten zu verschaffen und so die Behandlungsqualität zu erhöhen.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 52.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2013 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 2,0 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare

Syngo.via kann einzeln oder zusammen mit anderen Syngo.via-basierten Software-Optionen betrieben werden, die eigenständige Medizinprodukte sind.
Syngo.via sowie die Syngo.via-basierten Software-Applikationen verfügen noch nicht in allen Ländern über die erforderlichen Zulassungen und sind daher noch nicht in allen Ländern verfügbar.
Die Syngo.via General Engine ist Teil des Medizinprodukts Syngo.via.
Rib Labeling ist nicht in den USA erhältlich.
Reference Number: HIM201311012d
Ansprechpartner
Frau Stefanie Schiller
Sektor Healthcare
Siemens AG
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 84-7803
schiller.stefanie​@siemens.com

Stefanie Schiller | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/presse/rsna2013
http://www.siemens.com/syngo.via

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken
28.03.2017 | Technische Universität Braunschweig

nachricht Neue Hoffnung für Leberkrebspatienten
24.03.2017 | Universitätsklinikum Regensburg (UKR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten