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Neue Beatmungskomponente: Dräger erweitert das Infinity Acute Care System

20.11.2008
Mit der Dräger Evita Infinity V500 hat Dräger auf der Medica die nächste Komponente des Infinity Acute Care Systems vorgestellt. Dieses Patientenversorgungssystem hat das Ziel, klinische Prozesse und Arbeitsabläufe zu optimieren. Dafür bietet es besonders leistungsfähige Einzelkomponenten für Patientenüberwachung, Therapie und Informationsmanagement.

Die Evita Infinity V500 bietet moderne intensivmedizinische Beatmungstherapien - invasive und nicht invasive. Außerdem kann sie in das Infinity Acute Care System integriert werden.


„Das ist das Wichtige: Es geht nicht mehr um Einzelkomponenten, sondern um ein gesamtheitliches Konzept. Wir brauchen künftig Patientenversorgungssysteme, die verschiedene Daten zusammenführen und Entscheidungshilfen generieren“, so Prof. Dr. Eike Martin, Geschäftsführender Direktor an der Universitätsklinik für Anaesthesiologie Heidelberg. Die Markteinführung ist für Ende 2008 vorgesehen.

Patientensicherheit erhöhen

Dräger-Zubehör mit RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) verfolgt die Ziele, die Patientensicherheit zu erhöhen, die Handhabung zu vereinfachen und die Arbeitsabläufe zu verbessern. Sobald dieses Zubehör an die V500 angeschlossen ist, werden die Informationen über RFID-Technologie ausgetauscht. So lösen beispielsweise falsch angesteckte Beatmungsschläuche einen Alarm aus. Außerdem erinnert das Gerät den Anwender daran, wann welches Zubehör zu wechseln ist.

Systemeinstellungen schnell übertragbar

Die V500 kann Gerätekonfigurationen, zum Beispiel die Darstellung von Bildschirminhalten oder Therapie- und Alarmvoreinstellungen, schnell von einem Gerät zum anderen übertragen. Dauerte eine Gerätekonfiguration bisher zwischen 15 und 45 Minuten, so kann der Kliniker die Einstellungen jetzt innerhalb kürzester Zeit mit einem Standard-USB-Speichermedium auf beliebig viele V500-Systeme übertragen. Darüber hinaus bietet die V500 die Möglichkeit, Logbücher, Trends und Bildschirminhalte auf einen USB-Stick zu exportieren und anschließend auszudrucken oder per E-Mail zu versenden. Diese mobilen Daten erleichtern interdisziplinäre Konsultationen und können als Basis für Schulungsunterlagen genutzt werden.

Stabile Beatmungsqualität auch während des Transports

Die V500 sorgt auch während des Patiententransports für durchgängige Beatmungsqualität und kontinuierliche Überwachung: Sie kann zukünftig an einen Gasversorgungswagen angedockt und ans Bett gekoppelt werden.

Flexibel und zukunftsfähig

Unterschiedliche Therapiefunktionen für die invasive und nicht invasive Beatmung sowie die Sauerstofftherapie bieten dem Kliniker die Möglichkeit, schnell und flexibel auf veränderte Patientensituationen zu reagieren. Entscheidet sich der Kliniker heute für die Evita Infinity V500, kann er in der Zukunft darauf aufbauen und es zusammen mit weiteren Komponenten zu einem aufeinander abgestimmten System kombinieren.

Zu den ersten Kliniken, die sich für die Dräger Evita Infinity V500 entschieden haben, gehören neben der Universitätsklinik Heidelberg auch die Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf (UKE), Magdeburg und Zürich.

Dräger. Technik für das Leben®

Die Drägerwerk AG & Co. KGaA ist ein international führender Konzern der Medizin- und Sicherheitstechnik. Dräger-Produkte schützen, unterstützen und retten Leben. 1889 gegründet, erzielte Dräger 2007 weltweit einen Umsatz von rund 1.8 Mrd. Euro. Der Lübecker Konzern ist in mehr als 190 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 10.000 Mitarbeiter.

Fachpressekontakt:
Birgit Diekmann
Tel.: +49 451 882 1215
E-Mail: birgit.diekmann@draeger.com

Birgit Diekmann | Drägerwerk AG & Co. KGaA
Weitere Informationen:
http://www.draeger.com

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