Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mikroskopserie für das Fluoreszenz-Imaging

01.06.2010
Neue Perspektiven für die Forschung: Mit der aktuellen xcellence-Serie stellt Olympus gleich eine ganze Reihe extrem vielseitiger Mikroskopsysteme vor. Sie erlauben nicht nur hochentwickelte Lebendzell-Techniken wie Hochgeschwindigkeits-Imaging in Echtzeit, TIRFM & HILO (cell^TIRF), Photokontrolle – wie zum Beispiel FRAP, FLIP & Photoaktivierung (cell^FRAP) – sowie konfokale Laser-Spinning-Disc-Mikroskopie (cell^SPIN). Mehr noch: Die Modelle der neuen Serie sind mit zahlreichen innovativen Leistungsmerkmalen ausgestattet, die den Forschern völlig neue Möglichkeiten bieten.

Die Systemreihe Olympus xcellence für die Bildaufnahme lebender Zellen wurde entwickelt, um anspruchsvollste Fluoreszenz-Imaging-Techniken für den Anwender deutlich zu vereinfachen und gleichzeitig neue Maßstäbe in der optischen Bildgebung zu setzen.

Der Realtime-Controller ermöglicht ein so extrem schnelles, paralleles Komponenten-Management, dass komplexeste Experimente ohne Zeitverzögerung erstellt werden können. Zur xcellence-Software gehört der sogenannte „Experiment-Manager“, ein universelles Planungs- und Ausführungsinstrument mit logischem, einfachem „Drag-and-Drop“-Experimentaufbau.

Olympus xcellence bietet mit dem Fluoreszenz-Beleuchtungssystem MT20 das ultimative Instrument für das Imaging lebender Zellen über längere Zeitabschnitte. Es vereinigt in einem Gerät eine stabilisierte Quecksilber- oder Xenon/Quecksilber-Lichtquellensteuerung und lässt extrem schnelle Wechsel beim Filterrad, Abschwächer und Shutter zu. Die neue xcellence-Software offeriert zudem die hochentwickelten Kontrolloptionen des Olympus Data Bus (ODB) für ein größeres Hardware-Spektrum inklusive Laser-Linking für schnelles Umschalten und die präzise Kontrolle von Laserlinien. Darüber hinaus erweitern die mehrfachen, extrem schnellen (Mikrosekunden), bidirektionalen TTL-Kommunikationsausgänge die Möglichkeiten zusätzlicher interaktiver Hardware-Kommunikation.

cell^TIRF
Das neue Modul für die interne Totalreflektions-Fluoreszenz-Mikroskopie, cell^TIRF, verfügt über vier Laserlinien mit separater motorisierter Winkelkontrolle für eine synchronisierte Akquisition mit identischer Eindringtiefe. Mithilfe der xcellence-Software ist der Anwender in der Lage, ganz einfach den Einfallswinkel oder die Eindringtiefe einzustellen sowie Experimente mit variierenden Eindringtiefen durchzuführen. Zusammen mit dem breiten Angebot an TIRFM-Objektiven wird so ein neues Maß an Präzision in der Multi-Color-TIRFM erreicht. Dank des umfassenden Know-hows von Olympus im Bereich Optik kann cell^TIRF auch für highly inclined and laminated optical (HILO) sheet Mikroskopie eingesetzt und mit Epifluoreszenz, FRAP und Laser-Spinning-Disk-Techniken kombiniert werden.
cell^FRAP
Das System cell^FRAP bietet laut Pressemitteilung das Modernste im Bereich der Photokontrolltechnologie und ermöglicht anspruchsvolle FRAP, iFRAP, FLIP, FLAP sowie Photoaktivierung und Photokonversion. Das Laser-Scanning-Modul kann zwei separate Laserlinien oder einen Laser-Combiner aufnehmen und wird über einen separaten Lichtweg zur Kamera und zur Fluoreszenzbeleuchtung in das Mikroskop eingefügt. Damit ist zum einen gewährleistet, dass sich FRAP mit Epifluoreszenz, TIRFM und Laser-Spinning-Disk-Techniken vollständig kombinieren lässt. Zum anderen werden so simultanes Imaging und Photomanipulation sowie mikrosekundenschnelles Umschalten ermöglicht. Dank vollständiger Softwaresteuerung können Basis-FRAP-Techniken auf Knopfdruck durchgeführt und selbst anspruchsvollere Techniken mühelos komplett kontrolliert werden. Darüber hinaus erlaubt „Pattern Bleaching“ die Simulation von Fluorescent Speckle Microscopy (FLM) und „Fire on Click“ die manuelle Auslösung des FRAP-Lasers per Mausklick.
cell^SPIN
Olympus cell^SPIN wurde als konfokales Laser-Spinning-Disk-System mit höchster Emissionseffizienz entwickelt, um besonders probenschonendes und schnelles Live-Cell-Imaging zu ermöglichen. Das Anregungslicht wird durch die Verwendung von leistungsstarken Lasern mit Feinsteuerung des Beleuchtungsbereichs und neuer Laser-Combiner-Technologie mit erheblich gesteigerter Kopplungseffizienz extrem verstärkt. Damit ist sichergestellt, dass so viel Licht wie möglich die Probe beleuchtet. Das System überzeugt darüber hinaus mit optimierten Disks für die perfekte Konfokalität mit unterschiedlichen Objektiven, der vollen Kontrolle über die Disk-Geschwindigkeit und einer Höchstgeschwindgkeit von 5600 min-1. Damit ist das Olympus cell^SPIN in der Lage, bis zu 367 konfokale Bilder pro Sekunde zu generieren.

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/Mikroskopie-und-Bildauswertung/Mikroskopsystemreihe-excellence_id_3345__dId_513830__app_510-31753_.htm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften