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Die minimalinvasive Chirurgie, die in heutigen Kliniken und Praxen Standard ist, bietet viele Vorteile gegenüber einer konventionellen Behandlung. Sie ist für den Patienten viel schonender und ermöglicht eine schnellere Regenerationszeit. So werden beispielsweise auch Liegekosten reduziert. Außerdem stellt sie den Chirurgen vor neue Herausforderungen.
Sowohl sein Sichtfeld als auch seine Bewegungsfreiheit sind bei einem minimalinvasiven Eingriff stark eingeschränkt. Herkömmliche Endoskope stellen nicht nur ein hygienisches Risiko dar, sondern Kabel und Lichtwellenleiter dieser Endoskope behindern den Chirurgen am Operationstisch. Ein drahtloses Endoskop soll hier Abhilfe schaffen. Das neuentwickelte Endoskopiesystem verschafft dem Chirurgen mehr Bewegungsfreiheit.
Es ist relativ klein, wiegt nur 315 Gramm und ist damit leicht zu führen. Die hochaufgelösten Bilder des Endoskops können über einen Zeitraum von bis zu zwei Stunden ruckelfrei an einen handelsüblichen Computer drahtlos übertragen werden. Das Endoskop verwendet eine LED-Beleuchtung, die einen geringen Stromverbrauch und wenig Wärmeentwicklung gewährleistet. Die Helligkeit ist subjektiv vergleichbar mit einer 75-W-Kaltlichtquelle.
Das derzeitige Funktionsmuster ist noch nicht für den Einsatz im Operationssaal geeignet. Verbesserungspotenzial sehen die Wissenschaftler noch in einem ergonomischeren Design oder der Optimierung der Lichtquelle. Außerdem ist ein Sterilisationskonzept geplant. Darüber hinaus kann auch eine Tip-Chip-Lösung für eine höhere Bildqualität und effektivere Beleuchtung hinzukommen. Auch Fragen nach der Übertragungs- und Ausfallsicherheit der Funkstrecke in der OP-Umgebung sowie zur elektromagnetischen Belastung von Chirurg und Patient sind noch offen. Das Fraunhofer IPA ist interessiert an Kooperationspartnern, die diese zukunftsweisende Technologie weiter vorantreiben möchten.
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dipl.-Ing. Jonathan Brix
Telefon +49 711 970-1582 I jonathan.brix@ipa.fraunhofer.de
Hubert Grosser | Quelle: Fraunhofer IPA
Weitere Informationen: www.ipa.fraunhofer.de
Weitere Berichte zu: 75-W-Kaltlichtquelle > Bewegungsfreiheit > Endoskop > Endoskopie > IPA > LED-Beleuchtung > Tip-Chip-Lösung > Wärmeentwicklung
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Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
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