Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Power und größeres Sichtfeld im OP: Siemens stellt Cios Alpha mit Flachdetektor vor

26.11.2012
Neues mobiles C-Bogen-System mit 25 Kilowatt zeigt bis zu 25 Prozent mehr Bildinformation

Auf dem Kongress der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas (RSNA) 2012 stellt Siemens Healthcare sein neues mobiles C-Bogen-System Cios Alpha vor, das die Arbeit im Operationssaal gleich doppelt erleichtert.



Der 30 mal 30 Zentimeter große Flachdetektor von Cios Alpha zeigt Chirurgen bis zu 25 Prozent mehr Bildinformation an. 25 Kilowatt (kW) machen Cios Alpha zudem zum leistungsstärksten mobilen C-Bogen-System auf dem Markt und sorgen speziell bei vaskulären Eingriffen für hochqualitative Bilder – auch bei stark übergewichtigen Patienten.

Dabei schützt ein spezielles Kühlsystem das System vor Überhitzung und hält seine Leistung stabil. Chirurg und Bedienpersonal können Cios Alpha über Touchscreens intuitiv steuern. Die Entwicklung von solchen bedienfreundlichen, innovativen Produkten und Lösungen ist eines der Ziele des Siemens-Sektors Healthcare im Rahmen seiner weltweiten Initiative "Agenda 2013".

Bisher erhältliche Bildverstärker und Flachdetektoren für mobile C-Bogen-Systeme zeigen dem Chirurgen ein rundes Sichtfeld an, sobald er das Bild dreht. Dadurch können wichtige Bildinformationen verloren gehen. Cios Alpha mit Flachdetektor ermöglicht dank neuartiger Röntgenblenden ein bis zu 25 Prozent größeres Sichtfeld auf den zu operierenden Bereich als die bisher verfügbaren mobilen C-Bogen-Systeme. Dreht der Chirurg das im Ausgangszustand quadratische Bild, werden die Röntgenblenden, die den Patienten vor unnötiger Strahlung schützen, automatisch nachgeführt. Sie folgen der Bilddrehung und sorgen dafür, dass immer die maximal darstellbare Fläche auf den Monitoren angezeigt wird.

Der 30 mal 30 cm große Detektor von Cios Alpha erzeugt in Kombination mit einer Stromleistung von 25 kW hochauflösende, kontrastreiche Bilder und kann Strukturen bis in den Submillimeterbereich im Detail wiedergeben. Das ist besonders bei minimal-invasiven Eingriffen von Vorteil, bei denen feine Katheter und Instrumente zum Einsatz kommen. Außerdem haben Arzt und Bedienpersonal dank der flachen und kompakten Bauweise des Detektors mehr Bewegungsfreiheit im OP und erreichen den Patienten besser und einfacher als es mit den bisher üblichen Bildverstärkern möglich ist.

Mit 25 kW ist Cios Alpha das bisher leistungsstärkste mobile C-Bogen-System auf dem Markt. Das ist besonders bei Eingriffen an stark übergewichtigen Patienten von Vorteil, da hier mehr Leistung nötig ist, um Bilder in ausreichend hoher Qualität zu erzeugen. Dabei schützt ein spezielles Kühlsystem das Gerät vor Überhitzung, sodass eine gleichbleibend hohe Bildqualität auch während sehr langer Eingriffe gegeben ist. Das ist entscheidend, da ein überhitztes System automatisch die Stromleistung reduzieren und sich somit die Bildqualität verschlechtern würde. In diesem Fall kann es vorkommen, dass ein anderer C-Bogen eingesetzt und das ursprünglich eingesetzte System heruntergekühlt werden muss.

Für mehr Komfort und Sicherheit für den operierenden Arzt sorgt die neue Bedienoberfläche mit Touchscreens. Cios Alpha kann von Berührungsbildschirmen an C-Bogen, Monitorwagen und Tischseite aus bedient werden. Damit kann der Chirurg das System während des Eingriffs selbst steuern. Das Bedienpersonal am C-Bogen, das oft keine freie Sicht auf den Monitorwagen hat, profitiert von kleinen, in die Berührungsbildschirme integrierten Vorschaubildern: Diese ermöglichen eine direkte Kontrolle von Bildveränderungen, die der Arzt während des Eingriffs anfordert – etwa das Vergrößern von Bildern oder Einfahren der Röntgenblenden. Cios Alpha verfügt zudem über die bisher einzigartige Möglichkeit, die Position des C-Bogens zu speichern. Auf Knopfdruck fährt der motorisierte C-Bogen zuvor gespeicherte Einstellungen wieder an und erspart dem medizinischen Personal eine manuelle Repositionierung. Um sich bei vaskulären Eingriffen besser orientieren zu können, kann der Arzt bei Cios Alpha außerdem auf eine spezielle Software zur Markierung wichtiger Gefäßstrukturen zurückgreifen.

Cios Alpha mit Flachdetektor wird ab Sommer 2013 erhältlich sein. Für den Einsatz in anderen Disziplinen wie Traumachirurgie oder Orthopädie kann das System optional mit 12 kW Stromstärke und einem 20 mal 20 cm großen Flachdetektor ausgestattet werden. Mit dem neuen System unterstreicht Siemens Healthcare seine Innovationskraft, eines der Ziele der internationalen Initiative "Agenda 2013", die der Sektor im November 2011 vorgestellt hat. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/healthcare

Die hier genannten Produkte/Funktionen sind noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Reference Number: HCP201211003d

Ansprechpartner

Frau Kathrin Schmich
Healthcare Sector
Siemens AG
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 84-5337
kathrin.schmich@siemens.com

Kathrin Schmich | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare-bilder/cios-alpha

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Präzisionsbestrahlung bei Prostatakrebs: HYPOSTAT-Studie wird ausgeweitet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Schleswig-Holstein

nachricht Neues Verfahren für die Erkennung von Brustkrebs etabliert
06.12.2017 | Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten