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Laser-Test für Gehirnhautentzündung entwickelt

13.02.2014
Gefährliche Krankheitserreger sind genau sowie rasch bestimmbar

Wissenschaftler der University of Strathclyde haben einen neuen Test entwickelt, der die Diagnose einer bakteriellen Meningitis deutlich beschleunigen soll. Durch den Einsatz von Nanopartikeln und Laserstrahlen kann mehr als ein Bakterium gleichzeitig identifiziert werden.


Meningitis: Ein schnellerer und genauerer Test schafft Klarheit (Foto: SPL)

Gezielte Behandlung möglich

Mit dem neu entwickelten Ansatz wird der Weg frei für eine gezielte Behandlung. Wird eine bakteriellen Meningitis nicht rasch diagnostiziert, kann sie zu einer Blutvergiftung und einer Schädigung des Gehirns führen. Details zum neuen Testverfahren wurden im Fachmagazin Chemical Science http://rsc.li/1jAqlQJ veröffentlicht.

Bakterielle Meningitis tritt am häufigsten bei Kindern unter fünf Jahren auf. Es dauert derzeit immer wieder relativ lange, bis diagnostiziert worden ist, welches Bakterium wirklich verantwortlich ist. Das neue Verfahren, die sogenannte oberflächenverstärkte Raman-Spektroskopie, soll Abhilfe schaffen.

Laserlicht wird von einer Probe gestreut, die mit Nanopartikeln aus Silber versetzt wurde. Laut der leitenden Wissenschaftlerin Karen Faulds wird ein Laserstrahl auf ein Molekül gerichtet und die Veränderungen in der Wellenlänge gemessen.

Schwingungsspektrum nützlich

Mit diesen Ergebnissen steht in der Folge eine Art Fingerabdruck zur Verfügung, also ein Schwingungsspektrum. "Dieses Molekül kann dann genau bestimmt werden", unterstreicht Faulds. Laut den Wissenschaftlern kann dieser Test für jede Art von Krankheitserreger eingesetzt werden, der DNA in Form von Pilzen oder Viren enthält.

Michaela Monschein | pressetext.redaktion
Weitere Informationen:
http://www.strath.ac.uk

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