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Herausragend in der Handhabung - SLK-Kliniken Heilbronn schätzen die Möglichkeiten moderner Kontrastmittelinjektoren

12.07.2013
Verbesserte Diagnostik, Patientenfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen, ist eines der Ziele bei der Entwicklung von Kontrastmittelinjektoren.
Erfahrene Radiologen und Ingenieure stehen dabei im direkten Dialog. Prof. Dr. med. Philippe L. Pereira, Direktor der Klinik für Radiologie, Minimalinvasive Therapien und Nuklearmedizin der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Akademisches Krankenhaus der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg berichtet über seine Erfahrungen mit dem Doppelkolben-Kontrastmittelinjektor Accutron HP-D von Medtron.

Professor Pereira, seit etwa drei Jahren setzen Sie im Klinikum Heilbronn den Doppelkolben-Kontrastmittelinjektor Accutron HP-D von Medtron ein. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Wir verwenden das Gerät in unserer hybriden Angiografie-Einheit von Siemens. Auf Basis unseres Erfahrungszeitraums kann ich sagen, dass wir mit dem Gerät sehr zufrieden sind. Von Vorteil sind insbesondere die Handlichkeit der Spritze und der kabellose Akkubetrieb mit freier Positionierbarkeit zum Angiografie-Tisch. Außerdem macht die Kombination aus Interface und Touchscreen-Funkfernbedienung auch die Programmierung und Bedienung von außerhalb der eigentlichen Angiografie-Einheit möglich. Über die Fernbedienung können fast alle Bedienungsmöglichkeiten des Injektors gesteuert werden.

Anwenderfreundlich und für die MTRAs äußerst zeitsparend ist ebenso, dass Kontrastmittel und isotonische Kochsalzlösung parallel aufgezogen und am Display automatisch gestartet werden können. Dank des automatisierten Ablaufs bleibt der MTRA mehr Zeit, weitere Vorbereitungen zu treffen.

Gleichermaßen praktisch und patientenschonend ist die Möglichkeit, beide Kolben wahlweise über die Kolbenhalterungen zu beheizen – insbesondere bei der Dyna-CT-Darstellung mit Kontrastmittelgabe über Mikrokatheter.

Welche Vorteile bietet Ihnen das Gerät speziell bei Angio-CT-Untersuchungen?

Gerade zur genauen Therapieplanung oder Befundlokalisation vor allem bei komplexen Gefäßverhältnissen ist es sinnvoll, ein Angiooder Dyna-CT zu erstellen. Die dafür erforderliche kontinuierliche Kontrastierung kann mit deutlich geringeren Kontrastmittelkonzentrationen durchgeführt werden, was schonender für den Patienten ist und gleichzeitig Kosten spart. Für eine Angio-CT kann zum Beispiel eine fünfzigprozentige Konzentration oder teilweise sogar noch weniger genügen.

Für spezielle Messungen im Rahmen des Therapie-Monitorings vor und nach Embolisationen – wie die Bestimmung des parenchymatösen Blutvolumens (PBV) über die Parenchymkontrastierung – sind möglicherweise Konzentrationen von 12,5 Prozent ausreichend.

Auch in den unterschiedlichen Phasen einer Intervention werden durchaus verschiedene Kontrastmittelkonzentrationen von 100 bis 12,5 Prozent benötigt. Bei einem Einkolbensystem müssen diese manuell gemischt bzw. aufgezogen werden, was umständlich und zeitaufwändig ist. Das Zweikolbensystem des Accutron HP-D, mit der Möglichkeit von bis zu drei Phasen pro Injektion, kann hingegen zu jedem beliebigen Untersuchungszeitraum jede beliebige Kontrastmittelkonzentration bereitstellen. Bei einem festen Untersuchungsregime lassen sich die geplanten Injektionsmodalitäten in bis zu 60 Programmen abspeichern.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich durch den Einsatz des modernen Kontrastmittelinjektors der Aufwand pro Untersuchung reduziert und damit Zeit und Kosten eingespart werden.

Die Medtron-Schlauchsysteme zur Mehrfachverwendung mit der Kennzeichnung 5x sind so ausgelegt, dass eine retrograde bzw. Kreuzkontamination von Patient zu Patient bei ordnungsgemäßer Verwendung zusammen mit den entsprechenden Einmalprodukten nach heutigem Stand der Technik möglichst ausgeschlossen werden kann. Erleichtert Ihnen dieses Schlauchsystem die Arbeit?

Auf jeden Fall. Das spezielle Schlauchsystem mit Rückschlagventilen er laubt die Weiterverwendung der Kolben und des kolbennahen Schlauchsystems nach Austausch des Patientenschlauchs.

Falls ge wünscht, kann das System für ein fache Angiografien mit dem pas senden Schlauchsystem wie ein herkömmliches Einkolbensystem mit nur einem Kolben Kontrastmittel ohne zusätzliches physiologisches Kochsalz verwendet werden.

Bei uns wird dies zum Beispiel für dia gnostische Becken-Bein- oder Viszeral-Angiografien genutzt. Natürlich können mit diesem speziellen Schlauchsystem beide Kolben über die angeschlossenen Nachfüllflaschen aufgefüllt werden.

Das klingt ja alles sehr positiv. Wo sehen Sie dennoch Optimierungspotenzial?

Es kam schon mal vor, dass sich der Kolben oder die Kolbenstange beim Rückzug verkantet haben. Der Grund dafür war, dass die Kol benaufnahme nicht weit genug, bis zum Anschlag, in den Rezipienten vorgeschoben war. Normaler weise hat das mechanische System genug Spiel, um kleinere Unge nauigkeiten beim Betrieb zu kompensieren.

Insgesamt ergibt sich sowohl vonseiten der MTRAs als auch vonseiten der Ärzte eine hohe Akzeptanz für den Accutron HP-D, die sich durch die Bedienfreundlichkeit und hohe Flexibilität begründet; zudem ist der schnelle technische Support der Herstellerfirma zu begrüßen.

Kontakt Medtron AG Sandra Nozar Hauptstraße 255 66128 Saarbrücken Tel.: +49 681 97017-31 Fax: +49 681 97017-20 s.nozar@medtron.com www.medtron.com Unge nauigkeiten beim Betrieb zu kompensieren. Insgesamt ergibt sich sowohl vonseiten der MTRAs als auch vonseiten der Ärzte eine hohe Akzeptanz für den Accutron HP-D, die sich durch die Bedienfreundlichkeit und hohe Flexibilität begründet; zudem ist der schnelle technische Support der Herstellerfirma zu begrüßen.

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