Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europäische Perspektiven für die Medizintechnik

24.06.2009
EU-Projekt des Steinbeis-Europa-Zentrums unterstützt Unternehmen im Bereich Biomedizin bei EU- Antragstellung und Verwertung von Forschungsergebnissen

Steinbeis-Europa-Zentrum präsentierte seine Dienstleistungen auf dem 2. Innovationsforum für Medizintechnik am 23.06.09 in Tuttlingen

Europäische Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten des Steinbeis-Europa-Zentrums, das sich am 23.06.09 in Tuttlingen auf dem 2. Innovationsforum für Medizintechnik präsentierte.

Ein aktuelles EU-Projekt mit Namen SM-BIO POWER bietet für Unternehmen der Medizinbranche Unterstützung. "SM-BIO POWER richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen der Biomedizintechnik und möchte sie stärker in die Aktivitäten des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission einbinden.

"Wir erleichtern den Zugang zu Forschungsprojekten und zu Fördermitteln der EU und helfen den Unternehmen ihre Forschungsaktivitäten aktiv zu gestalten", so Hicham Abghay, Projektleiter für Medizintechnik am Steinbeis-Europa-Zentrum und Vorsitzender der Sector Group Healthcare des Enterprise Europe Network.

Zusammen mit 10 Partnern aus 6 Ländern will das Steinbeis-Europa-Zentrum innovative Projekte im biomedizintechnischen Bereich identifizieren und "Best Practices" für den Wissenstransfer dokumentieren. Interessierte Unternehmen erhalten in sogenannten "Awareness Workshops" ein Training und werden von "spezifischen Interessengruppen" (SIGs) und einem Onlineforum unterstützt. Sie erhalten zudem ein gezieltes Coaching, das fachlich durch die pan-europäische Lerngemeinschaft für Innovationstrainer (PEER-Net) gewährleistet wird.

Das Steinbeis-Europa-Zentrum
Das Steinbeis-Europa-Zentrum (SEZ) hat zur Aufgabe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg zu Fragen der europäischen Forschungsprogramme und bei Technologiekooperationen zu unterstützen. Mit Standorten in Stuttgart und Karlsruhe leistet das SEZ Hilfestellung bei der Auswahl der Förderprogramme, Antragstellung und Durchführung grenzüberschreitender Projekte, bei Partnersuche, Projektmanagement, Technologietransfer und bei der Entwicklung regionaler Innovationsstrategien. Das Steinbeis-Europa-Zentrum ist die Nationale Kontaktstelle für KMU in Baden-Württemberg im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technik. Zugleich agiert es als EU-Beratungsstelle für die Hochschulen in Baden-Württemberg. Seit dem Jahr 2008 ist das SEZ Partner im Enterprise Europe Network der Europäischen Kommission. Zuvor war es Teil des Innovation Relay Centre Netzwerks (1995 - 2008) der EU.

Anette Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.smbiopower.eu
http://www.steinbeis-europa.de/185.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Mikroskop im Kugelschreiberformat: Auf dem Weg zur endoskopischen Krebsdiagnose
28.04.2017 | Leibniz-Institut für Photonische Technologien e. V.

nachricht Highspeed-Laser erkennt Krebs in zwei Minuten
25.04.2017 | University of Hong Kong

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie