Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Durchgängige CAD/CAM/CNC-Kette für die Medizintechnik

07.12.2009
Bei medizintechnischen Produkten wie Implantaten oder Prothesen sind vor allem Oberflächenqualität, Präzision und kurze Bearbeitungsdauer gefordert. Für die Technologien zu ihrer Herstellung stellt dies Anforderungen an das Beherrschen der gesamten Prozesskette mit hochgenauer Werkstückbearbeitung.
Ebenso entscheidend ist die durchgängige Datenhaltung mit der Möglichkeit zur Nachverfolgung von Fertigungsaufträgen und der Vernetzung von Maschinenverbünden. Die Siemens-Division Drive Technologies zeigt auf der Fachmesse Metav die gesamte Verfahrenskette des High-Speed-Cutting sowie Lösungen für die Herstellung von medizintechnischen Implantaten und Prothesen.

Die Siemens-Division Drive Technologies zeigt auf der Fachmesse Metav 2010 die gesamte Verfahrenskette des High-Speed-Cutting sowie Lösungen für die Herstellung von medizintechnischen Implantaten und Prothesen.

Applikationen in der Medizintechnik basieren vor allem auf ausgereiften Technologien für Zerspanungsanwendungen. Für die Herstellung von medizinischen Implantaten und Prothesen sind vor allem eine hochpräzise Bearbeitung und perfekte Oberflächen bei kurzer Bearbeitungsdauer die zentralen Anforderungen. Basis einer solchen hochgenauen Zerspanungsbearbeitung, dem High-Speed-Cutting, ist eine durchgängige, leistungsfähige CNC-Lösung: von der CAD/CAM-Datenerstellung über die einfache Programmierung und das Einrichten an der CNC-Steuerung über passende Messtaster bis hin zum hochpräzisen Fräsen mit innovativen Werkzeugen.

High-Speed-Cutting ist wegen der hohen Schnittgeschwindigkeiten technisch sehr anspruchsvoll. CNC-Maschinen für derartige Fräsaufgaben bringen hohe Spindeldrehzahlen und hohe Vorschubgeschwindigkeiten auf. Das sind die Voraussetzungen für die Herstellung hochwertiger medizinischer Produkte wie Zahn- und Knochenimplantate, Knochenschrauben oder Hüftprothesen. Siemens zeigt im Rahmen der Metav 2010 CNC-Lösungen von der CAD/CAM-Datenerstellung mit NX CAM bis hin zur Systemplattform für das High-Speed-Cutting mit der Steuerung Sinumerik 840D sl, dem Antriebssystem Sinamics S120 und leistungsfähigen Motoren. Sinumerik Safety Integrated ermöglicht hochwirksame Personen- und Maschinenschutzkonzepte.

Das Zusammenspiel mit vielfältigen Funktionen erlaubt der Sinumerik eine flexible Anpassung an wechselnde Anforderungen in der CNC-Fertigung. Zu diesen Funktionen gehören das einfache Ausmessen oder Kalibrieren von Mehrachskinematiken sowie das Mitführen der Werkzeugorientierung. Mit innovativen Technologien lassen sich medizintechnische Produkte exakt auf die individuellen Bedürfnisse eines Patienten anpassen. Das hat vermehrt kleine Chargen in der Fertigung zur Folge. Um darauf einfach und schnell reagieren zu können, bietet Siemens vielfältige Einrichtefunktionen für das Umrüsten einer Maschine. Alle wichtigen werkstückbezogenen Daten können gespeichert und in einem Schritt zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgerufen werden. Die Ruckbegrenzung, Vorsteuerung sowie die ausgereifte Funktion "Look-ahead" unterstützen den Bediener im Werkzeug- und Formenbau.

Leseranfragen bitte unter Stichwort „DT 2310“ an:
Siemens Drive Technologies, Infoservice, Postfach 23 48, D-90713 Fürth.
Fax ++49 911 978-3321 oder E-Mail: infoservice@siemens.de
Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von umweltfreundlicher Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 207 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2009 einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro.http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Drive Technologies (Nürnberg) ist weltweit führend bei Produkten und Dienstleistungen für Produktions- und Werkzeugmaschinen. Dies umfasst Standardprodukte sowie branchenspezifische Steuerungs- und Antriebslösungen. Durchgängige Technologien über den gesamten Antriebsstrang mit elektrischen und mechanischen Komponenten bieten die größten Potentiale, den Energieverbrauch in Industrieanlagen zu senken. Zu den Dienstleistungen gehören Mechatronik-Support sowie Online-Dienste für web-basiertes Störungsmanagement und präventive Wartung. Mit weltweit rund 36 000 Mitarbeitern (30. September) erzielte Siemens Drive Technologies im Geschäftjahr 2009 einen Umsatz von 7,5 Milliarden Euro.

Reference Number: IDT2009122310d

Volker M. Banholzer | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/sinumerik
http://www.siemens.com/presse/iadt/pressemitteilungen
http://www.siemens.com/drivetechnologies

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie