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Druckspitzen im Griff

11.04.2011
Das mikroprozessorgesteuerte digitale Druckspitzen-Manometer LEO 1 fragt in jeder Sekunde 5000-mal den Wert der Prozessgröße Druck ab. Damit werden die gefürchteten und oft extrem kurzen Druckspitzen, verursacht z.B. von schnell-schaltenden Hydraulikventilen oder Pumpenaggregaten, sicher erkannt. Möglichen Schäden, etwa durch Kavitation, kann so rechtzeitig begegnet werden.

Die digitale Doppelanzeige aktualisiert den Messwert und die erreichten Minimal- oder Maximalwerte zweimal pro Sekunde. Im kompensierten Temperaturbereich von 0...50 °C liegt die Gesamtgenauigkeit bei typisch 0,2 % FS. Darüber hinaus bietet das LEO 1 eine für die Praxis besonders interessante Eigenschaft: Jeder aktuelle Messwert kann auf Knopfdruck als Referenz definiert werden.

Danach zeigt das Digitalmanometer nicht mehr den Istwert, sondern die Abweichungen vom vorgegebenen Sollwert an.Mit zwei Tasten kann der Bediener alle Funktionen des Spitzenwert-Manometers parametrieren. Dazu gehört die Wahl zwischen fünf unterschiedlichen Maßeinheiten und die Neutralisierung der gespeicherten Extremwerte zu Beginn einer Beobachtungsperiode.

Etwa 15 Minuten nach dem letzten Tastendruck schaltet sich das Gerät selbständig aus. Die Kapazität der Batterie reicht nach Umschaltung auf Dauerbetrieb im Manometer-Modus für bis zu 1400 Stunden und im Spitzenwert-Modus für bis zu 180 Stunden. Lieferbar ist das handliche LEO 1 im IP65-Gehäuse in vier praxisorientierten Messbereichen von -1...3 bar bis 0...1000 bar. Das Gerät ist auch als Ex-geschützte Version nach 94/9/EG lieferbar.

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/physikalisches-labor/Das-physikalische-Labor---Druckspritzen-Manometer-LEO-1.htm

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