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Direktnachweis von Mykosen

24.06.2011
Für die Diagnose parasitärer Pilze bei Mensch und Tier sowie bei Pflanzen hat der Mikroskop-Hersteller Hund das Medicus mit LED-Fluoreszenzmodul entwickelt.

In Kombination mit dem Fluoreszenzmarker Mykoval ist ein schnellerer und sicherer Nachweis als bei der üblichen Hellfeld-Untersuchung möglich.

Sind Pilze im Nativpräparat, so lagert sich der Farbstoff an bestimmte Polysaccharide und das Chitin der Zellwände an. Im Okular oder in dem Kamerabild erscheint ein kontrastreiches und hochaufgelöstes Bild: Die gesuchten Elemente leuchten im UV-Licht weißlich-blau fluoreszierend vor schwarzem Hintergrund auf. Zwar sind neben Fluoreszenz und Hellfeld auch weitere Nachweisverfahren möglich.

Doch eine Auswertung von ungefärbtem Material ist wegen des geringen Kontrastes unsicher. Im Phasenkontrast verbessert sich die Situation, allerdings nur bei dünnen Präparaten. Selbst bei Färbung mit Methylenblau oder Tinte ist die Gefahr falschnegativer Befunde noch groß. Zudem ist die lange Anfärbezeit nicht praxisgerecht. Das Fluoreszenzverfahren hingegen gilt als Referenz für sichere Diagnosen binnen weniger Minuten.

Mit der Medicus-Serie hat Hund ein preisgünstiges Routinemikroskop auf den Markt gebracht, das Arbeiten im Hellfeld, Dunkelfeld und Phasenkontrast ermöglicht. Fluoreszenz-Untersuchungen sind mit dem separaten LED-Illuminator möglich, der zwischen Stativ und Binokulartubus eingesetzt wird.

Das Bauteil eignet sich auch zur Nachrüstung an vorhandenen Mikroskopen der Marken Hund und Will. Durch die Verwendung von langlebigen LEDs als Lichtquelle reduzieren sich die Betriebskosten auf ein Minimum. Lampenhaus und Vorschaltgerät wie bei konventionellen Fluoreszenz-Mikroskopen entfallen bei diesem System.

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/produkt-innovationen/Life-Sciences-Innovations---Routinemikroskop-Medicus-mit-Fluoreszenz-Einsatz.htm

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