Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bestens ausgestattet – trotz Kostendruck

11.03.2013
- Siemens Healthcare bietet Kunden breites Spektrum an Upgrades
- Jüngere Systeme können um Funktionalitäten erweitert werden

Mit neuen Möglichkeiten zur Hochrüstung (Upgrade) von Geräten und Software möchte Siemens Healthcare Kliniken und niedergelassenen Ärzten helfen, mit eingeschränkten Budgets leichter zu haushalten. So können Kunden bestehende Systeme verschiedener Modalitäten auf den aktuellen Stand der Technik bringen.


Magnetom Skyra fit

Darüber hinaus bietet Siemens Healthcare Systeme an, die bei Bedarf um zusätzliche Funktionalitäten ergänzt werden können, zum Beispiel, um den Patientenkreis etwa im Bereich Mammographie zu erweitern. Produkte und Lösungen zu entwickeln, mit denen Kunden dem Kostendruck in Gesundheitssystemen weltweit begegnen können, ist ein Ziel der Wachstumsinitiative Agenda 2013 des Healthcare-Sektors.

Neueste MR-Technologie – für bestehende Kunden verfügbar gemachtIn der Magnetresonanztomographie macht Siemens seine neuesten technologischen Innovationen als sogenannte "Fit-Upgrades" verfügbar. Kunden können vorhandene Systeme des Typs Magnetom Verio, Magnetom Avanto und Magnetom Trio mit Tim 4G, der vierten Generation der integrierten Spulentechnologie Tim (Total imaging matrix), und Dot (Day optimizing throughput) aufrüsten. Tim 4G verfügt über eine ultrahohe Dichte an lokalen Spulen, die höchste Anzahl von Empfangskanälen auf dem Markt und eine einzigartige digitale Hochfrequenz-Architektur. Das Ergebnis: Besonders gute Bildqualität mit hervorragendem Signal-zu-Rausch-Verhältnis und schnellere Bildakquisition. Dot umfasst individuell anpassbare Voreinstellungen, die für gleichbleibend hohe Bildqualität, Produktivität und Bedienungsfreundlichkeit sorgen.

Die Software-Plattform Syngo MR D13 bietet eine Reihe neuer Funktionen für die Bilderfassung sowie Möglichkeiten für die Untersuchung von Brust, Wirbelsäule und großen Gelenken: Mit der Applikation Syngo Warp lassen sich Details der Anatomie in der Nähe von Metallimplantaten darstellen. Syngo Resolve erzeugt diffusionsgewichtete Bilder mit hoher Auflösung. Die neue Aufnahmetechnik Caipirinha verkürzt schwierigere Untersuchungen. Die Dauer von Leber-Scans lässt sich um die Hälfte auf nur zehn Sekunden reduzieren – eine bequeme Zeit für den Patienten, den Atem anzuhalten. Syngo MR D13 ist für die Scanner Magnetom Aera 1.5 Tesla (T) und Skyra 3T sowie für die Systeme Magnetom Avanto 1.5T und Verio 3T erhältlich – für neue Scanner ebenso wie als Upgrade bestehender Systeme.

Neues Mammographie-System erweiterbar um Tomosynthese und Biopsie

Im Bereich Mammographie präsentiert Siemens ein System, das die Strahlendosis im Vergleich zum Vorgängermodell um bis zu 30 Prozent senkt – und um Tomosynthese und Biopsie erweitert werden kann: Mammomat Inspiration Prime Edition kommt ohne das übliche Streustrahlenraster aus. So kann die für die Diagnose wichtige Primärstrahlung komplett genutzt werden. Zugleich erkennt ein Algorithmus die Strukturen, die für Streustrahlung verantwortlich sind, und rechnet sie aus dem Bild heraus. Das Ergebnis: Gleichbleibend hohe Bildqualität bei geringerer Strahlendosis.

Die Option 3D-Tomosynthese kann Tumore differenzierter und eindeutiger darstellen und somit fehlerhafte Befunde reduzieren. Die Röntgenröhre bewegt sich bei der Untersuchung in einem 50-Grad-Bogen – dem größten Aufnahmewinkel auf dem Markt – um die komprimierte Brust, wobei 25 Niedrigdosis-Aufnahmen akquiriert werden. Für eine verlässliche Diagnose bietet Siemens eine neue HD (High Definition)-Software zur Volumenrekonstruktion, die für eine bessere räumliche und axiale Bildauflösung sorgt.

Die Einheit für stereotaktische Biopsie wird mit einem Handgriff auf den Vollfeld-Detektor der Mammographieplattform geschoben, die automatisch in den Biopsie-Modus wechselt. Das System ermöglicht einen vertikalen oder lateralen Nadelzugang zu Läsionen. Stereobilder unterstützen die exakte Gewebeentnahme.

CT-Upgrades: Effizienzgewinn und Dosisreduktion durch "Fast Care"

In der Computertomographie lassen sich jetzt CT-Systeme vom Somatom Emotion bis zu den Premium-Modellen Somatom Definition Edge und dem Dual-Source-CT Somatom Definition Flash mit der "Fast Care"-Technologie ausstatten. Die "Fast"-Applikationen – Fully Assisting Scanner Technologies – erleichtern es dem klinischen Personal, CT-Untersuchungen schneller und effizienter durchzuführen. Die "Care"-Applikationen – Combined Applications to Reduce Exposure – tragen dazu bei, die Dosis so gering wie möglich zu halten.

Mit den folgenden Scannern lassen sich zudem die Vorteile der iterativen Rekonstruktion nutzen: Somatom Emotion, den weltweit meistverkauften CT, gibt es optional mit "Iris" (Iterative Reconstruction in Image Space). Für Somatom Perspective und die übrigen CT-Systeme ist "Safire" (Sinogram Affirmed Iterative Reconstruction) erhältlich, eine ähnliche Applikation, die die Dosis um bis zu 60 Prozent reduzieren oder die Bildqualität verbessern kann. Installierte Systeme dieser Scanner lassen sich mit "Iris" oder "Safire" nachrüsten.

Beim Somatom Perspective besteht überdies die Möglichkeit, die auf dem ECR erstmals in Europa vorgestellte 64-Schichten-Konfiguration nachträglich auf 128 Schichten zu erweitern. Damit lässt sich dann auch dieser CT-Scanner in anspruchsvollen klinischen Feldern wie der Herzbildgebung und der Notfalldiagnostik einsetzen.

"Agenda 2013" ist die im November 2011 eingeführte weltweite Initiative des Siemens-Sektors Healthcare zur weiteren Steigerung seiner Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. In den vier Handlungsfeldern Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Präsenz und Personalentwicklung sind Maßnahmenpakete definiert, die bis Ende 2013 umgesetzt werden.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 51.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2012 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,8 Milliarden Euro.

Disclaimer: Die hier genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen sind bei der jeweiligen Siemens-Organisation vor Ort erhältlich.

Reference Number: H201303011d

Ansprechpartner
Frau Kathrin Schmich
Sektor Healthcare
Siemens AG
Henkestr. 127
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 84-5337
kathrin.schmich@siemens.com

Kathrin Schmich | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.twitter.com/siemens_press
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Neues DaVinci-OP-System: Universitätsmedizin Mainz erweitert Spektrum an robotergestützten OP´s
03.02.2017 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

nachricht Deutschlandweit erste Installation: Kompakter Roboter assistiert bei MRT-geführter Prostatabiopsie
02.02.2017 | Universitätsklinikum Leipzig AöR

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie