Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bessere Sicht - Innovationen in der Ultraschall-Bildgebung

12.11.2014
  • Neuer TEE-Schallkopf für Echtzeit Vollvolumen-Farbdoppleraufnahmen zur Visualisierung des Blutflusses bei Herzklappeneingriffen
  • Neues wirtschaftliches System für Geburtshilfe und Gynäkologie
  • Neue Version des Acuson X700 bietet verbesserte klinische Anwendungen

Auf der Medica 2014 in Düsseldorf (Halle 10, Stand A20), hat Siemens seine neuesten Innovationen in der Ultraschall-Bildgebung präsentiert. Im Fokus stand das neue Premiumsystem zur kardiovaskulären Bildgebung mit Ultraschall, Acuson SC2000 Prime Edition, mit welchem nun echte transösophageale 3D-Volumenechokardiographie (TEE) möglich ist.

Für ein breites Spektrum an klinischen Anwendungen bei gleichzeitig gutem Preis-Leistungsverhältnis, zeigt Siemens das neue Acuson X600 Ultraschallsystem, geeignet für Geburtshilfe und Gynäkologie. Außerdem wird eine neue Version des Acuson X700 Systems vorgestellt, welches neue Technologien für noch mehr klinische Anwendungen bietet.


Bessere Darstellung des Blutflusses während Herzklappeneingriffen

Die neue Version des Premium Ultraschallsystem Acuson SC2000 für die kardiovaskuläre Bildgebung liefert mit Hilfe eines neuen TEE-Schallkopfs für echte Volumenbildgebung erstmals in Echtzeit Vollvolumen-Farbdoppleraufnahmen der Herzklappenanatomie und des Blutflusses. Dank dieser Technik erhalten Ärzte bei Herzklappeneingriffen in einem einzigen Bild eine anatomisch authentischere Darstellung des Herzens und des Blutflusses – auch bei Patienten mit EKG-Anomalitäten.

Gegenwärtige Verfahren der Bildgebung mit 3D-TEE erfordern "Stitching "– das Zusammenfügen mehrerer Herzschläge im Computer, um ein vollständiges Bild der Herzfunktion und -durchblutung zu erreichen. Diese getriggerte Akquisition schließt nahezu alle Patienten mit EKG-Anomalitäten aus und führt oft zu Bildartefakten, welche die Ergebnisse verzerren können. Der neue TEE-Schallkopf Z6Ms für das Acuson SC2000 Prime bietet dagegen als erste Sonde von Siemens tatsächliche Volumen-3D-TEE mit 90° x 90°-Echtzeiterfassung und Volumen-Farbdoppler, sodass 3D-Bilder des Herzens für jeden Herzschlag ohne Stitching möglich sind. Mit dem TEE-Schallkopf Z6Ms für echte Volumenbildgebung muss das Bild also nicht mehr aus mehreren Herzschlägen zusammengefügt werden, während zusätzlich die Möglichkeiten der Farbdopplerbildgebung gegeben sind. Der Chirurg kann den Blutfluss so während des Eingriffs abbilden und beurteilen, um sicherzustellen, dass die reparierte Klappe, beziehungsweise der Klappenersatz, richtig arbeiten. Das kann die Notwendigkeit weiterer Eingriffe zur Korrektur eventuell noch vorhandener Regurgitation verringern. Die neue Technologie für echte Volumenbildgebung ist auch als Upgrade für frühere Versionen des Ultraschallsystems Acuson SC2000 erhältlich.

Zuverlässigkeit und Performance für allgemeine Ultraschall-Bildgebung

Das neue Acuson X600 Ultraschallsystem – das neueste Mitglied der Acuson X Familie im mittleren Preissegment – verbessert Bildqualität, Zuverlässigkeit und Leistung in seiner Preisklasse. Das Acuson X600 ist eine wirtschaftliche Ultraschalllösung mit einer strapazierfähigen Architektur, neuen Technologien und neuen Workflowlösungen, die zuvor nur im oberen Preissegment erhältlich waren.

Zu den neuen Bildgebungstechnologien gehören etwa Real time spatial compounding und Dynamic TCE (tissue contrast enhancement) zur Reduktion von Bildartefakten und verbesserter Bildrand-Detektion, was insgesamt zu einer verbesserten Detail- und Kontrastauflösung führt. Drei neue Volumenschallköpfe bieten bessere 3D/4D-Bildqualität zur Visualisierung komplexer fetaler und mütterlicher Anatomie. Das System beinhaltet außerdem zahlreiche wissensbasierte Anwendungen für einen verbesserten klinischen Workflows: Syngo AutoOB misst beispielsweise automatisiert biometrisch die sechs häufigsten fetalen Strukturen*. Das spart bis zu 75 Prozent der sonst dafür nötigen Tastenanschläge bei konsistenter Datenmessung**. So steigt die Untersuchungsgeschwindigkeit und gleichzeitig sinken beim Personal Ermüdungserscheinungen und das Risiko, ein RSI-Syndrom (repetitive strain injuries) zu entwickeln.

Aktuelle Version des Acuson X700 mit neuen Eigenschaften

Das Ultraschallsystem Acuson X700 ist für allgemeine klinische Anwendungen geeignet und bietet dabei ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Die neueste Version enthält neben den bisherigen Anwendungsmöglichkeiten einige innovative Bildgebungs-Technologien, wie beispielsweise die eSie Touch Elastizitäts-bildgebung. Diese Technologie liefert Ärzten mehr klinische Information und unterstützt sie so dabei, gutartiges von bösartigem Gewebe in Abdomen und in kleinvolumigen Strukturen zu unterscheiden. Wenn klinische Anforderungen sich ändern, vereinfachen verschiedene anpassbare Optionen wie beispielsweise micro-pinless (MP) Schallkopf-Konnektoren eventuell nötige Updates.

*CRL, BPD, HL, HC, AC, und FL

**Ergebnisse können abweichen. Nachweise liegen vor.

Mehr Information zum Ultraschallsystem Acuson SC 2000, Prime edition, unter http://www.siemens.com/press/pi/HCP201408028d

Weitere Informationen zum Thema Ultraschall unter http://www.healthcare.siemens.com/

ie Siemens AG (Berlin und München) ist ein führender internationaler Technologiekonzern, der seit mehr als 165 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität steht. Das Unternehmen ist in mehr als 200 Ländern aktiv, und zwar schwerpunktmäßig auf den Gebieten Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Siemens ist weltweit einer der größten Hersteller energieeffizienter ressourcenschonender Technologien. Das Unternehmen ist Nummer eins im Offshore-Windanlagenbau, einer der führenden Anbieter von Gas- und Dampfturbinen für die Energieerzeugung sowie von Energieübertragungslösungen, Pionier bei Infrastrukturlösungen sowie bei Automatisierungs-, Antriebs- und Softwarelösungen für die Industrie. Darüber hinaus ist das Unternehmen ein führender Anbieter bildgebender medizinischer Geräte wie Computertomographen und Magnetresonanztomographen sowie in der Labordiagnostik und klinischer IT. Im Geschäftsjahr 2014, das am 30. September 2014 endete, erzielte Siemens einen Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten von 71,9 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 5,5 Milliarden Euro. Ende September 2014 hatte das Unternehmen weltweit rund 357.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com


Die genannten Produkte/Funktionen sind in einigen Ländern noch nicht käuflich zu erwerben. Aufgrund von medizinproduktrechtlichen Vorgaben kann die zukünftige Verfügbarkeit nicht zugesagt werden. Detaillierte Informationen hierzu erhalten sie von ihrer Siemens Organisation vor Ort.


Reference Number: PR2014110040HCDE


Ansprechpartner
Frau Anja Uhlendorff
Healthcare

Siemens AG

Henkestr. 127

91052 Erlangen

Tel: +49 (9131) 84-6188

anja.uhlendorff​@siemens.com

Anja Uhlendorff | Siemens Healthcare

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Filterschutz fürs Gehirn: Weniger Schlaganfälle bei Herzklappenersatz-OP
17.08.2017 | Universitätsklinikum Ulm

nachricht Cochlea-Implantat: Viele Formen funktionieren
10.08.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Neptun regnet es Diamanten: Forscherteam enthüllt Innenleben kosmischer Eisgiganten

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein Holodeck für Fliegen, Fische und Mäuse

21.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Institut für Lufttransportsysteme der TUHH nimmt neuen Cockpitsimulator in Betrieb

21.08.2017 | Verkehr Logistik