Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bessere Arbeitsabläufe mit Krankenhaus-Software

18.04.2011
Siemens hat jetzt eine Software für die medizinische Bildgebung nahezu aller radiologischen Geräte auf den Markt gebracht, die die Untersuchung der Patienten deutlich beschleunigen kann, die Abläufe im Krankenhaus optimieren hilft und die Bedienung für den Experten vereinfacht. Die Software mit dem Namen Syn-go.via [1] ermöglicht effizienteres Arbeiten durch eine automatische Vorbereitung der Fälle und klar strukturierte Prozesse.

Radiologen stehen heute zahlreiche bildgebende Verfahren zur Verfügung, wie Computertomographie (CT), Positronen-Emissions-Computertomographie (PET-CT) oder Magnetresonanztomographie (MR). In einigen Fällen werden Patienten mit mehreren Bildgebungsverfahren untersucht, bevor eine genaue Diagnose gestellt werden kann. Dies bedeutet für Patienten und auch Ärzte meist lange Wartezeiten bis zum Beginn der Behandlung, denn die Daten aus diesen verschiedenen Quellen müssen erst je nach Krankheitsbild ausgewertet und aufbereitet werden. Die Software fasst all diese Schritte zusammen und ermöglicht so eine schnelle Befundung.


In einer Studie der Deutschen Gesellschaft für medizinische Informatik (GMDS) gaben 2.000 Krankenhausmitarbeiter an, dass sie sich von Softwaresystemen nicht optimal unterstützt fühlen und die Handhabung als zu zeitaufwändig empfinden. Sie würden die Zeit lieber mit ihren Patienten verbringen. Der Krankenhausmitarbeiter empfindet ein IT-System als alltagstauglich, wenn er sich von diesem „verstanden“ fühlt. Es sollte seine Sprache sprechen, übersichtlich und einfach in der Handhabung sein, und die Patienten sollten, trotz aller Technik, stets an erster Stelle stehen.

Effizienteres Arbeiten und eine Optimierung der Arbeitsabläufe sind die wichtigsten Herausforderungen, denen sich Kliniken und Praxen heute stellen müssen. Neue Rechnergenerationen und bessere Software bieten Radiologen die Chance, präzisere Diagnosen zu stellen und zugleich in derselben Zeit mehr Patienten zu untersuchen. Zudem kann der Arzt mit Syngo.via jederzeit und an jedem beliebigen Ort auf seine Patientendaten zugreifen [2] - beispielsweise über einen Laptop oder ein Smartphone [3]. Durch die schnelle und leistungsoptimierte Software kann auf spezielle Hardware verzichtet werden. Syngo.via von Siemens Healthcare stellt komplexe Vorgänge einfach und übersichtlich dar. Sobald der Arzt eine Patientendatei aufruft, liegen ihm alle wichtigen Informationen sofort vor, ohne dass er sie zeitaufwändig einzeln zusammenfügen muss. (IN 2011.04.5)

[1] syngo.via kann als Standalone-Gerät oder gemeinsam mit einer Vielzahl von syngo.via-basierten Softwareoptionen betrieben werden, die als eigenständige medizintechnische Geräte gelten.

[2] Die Voraussetzungen umfassen: Internetanbindung an ein klinisches Netzwerk, DICOM Compliance, Erfüllen der Hardwaremindestanforderungen und Einhaltung der örtlichen Datenschutzbestimmungen.

[3] Die Anwendung von Smartphones kann landesspezifischen Gesetzen unterliegen. Vor der Anwendung für medizinische Zwecke sind diese Regelungen zu berücksichtigen.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Virtual Reality in der Medizin: Neue Chancen für Diagnostik und Operationsplanung
07.12.2016 | Universität Basel

nachricht Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten
06.12.2016 | University of Twente

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie