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Kunstherzen immer nötiger mangels Spenderherzen

05.11.2007
Erste Berliner Erfahrungen mit Kunstherz "Jarvik 2000" am DHZB
Prof. Hetzer leitet Internationales Kunstherzsymposium

Herzchirurg Prof. Hetzer und sein Team haben kürzlich erstmals in Berlin das Linksherzunterstützungssystem Jarvik 2000 In Anwesenheit seines Entwicklers Dr. Robert Jarvik (USA) bei bislang 4 Patienten implantiert. Das System ist derzeit der am längsten (über 7 Jahre) in einem Patienten verbliebene Kunstherztyp.

Mit pro Jahr ca. 100 "Kunstherzen" (insges. rd. 1160 Herzunterstützungssystemen und totalen künstliche Herzen) hat das DHZB bei Anwendung von mehr als 15 verschiedenen Typen das weltweit größte Kunstherz-Programm der Welt. Kunstherzen dienen der kurzzeitigen, langzeitigen oder dauerhaften Kreislaufunterstützung. In erster Linie werden sie zur Überbrückung der oft mehr als ein Jahr dauernden Wartezeit auf ein Spenderorgan eingesetzt. In einigen Fällen erholt sich das kranke Herz unter Entlastung des Kunstherzens, sodass eine Transplantation nicht mehr nötig ist. Dem Dauereinsatz auf Lebenszeit schenkt die derzeitige Forschung in Anbetracht des Organmangels besonderes Augenmerk.

Das DHZB- Symposium "Mechanical Circulatory Support" ,das jetzt zum 5.Mal stattfindet, gilt in Fachkreisen weltweit als hochkarätige wissenschaftliche Veranstaltung, auf der wieder die namhaftesten Herzchirurgen aus Europa und den USA ihre neuesten Erfahrungen mit den verschiedensten Kunstherzsystemen diskutieren. Im Mittelpunkt des Symposiums stehen Fragen des dauerhaften Einsatzes, die Anwendung bei Kleinkindern und Kindern und Studien zur "Erholung" (Weaning) unter Kunstherzentlastung.

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Wir stellen Ihnen mehrere Kunstherzsysteme (u. a. Jarvik 2000) anhand von Patienten-berichten vor auf einer
Pressekonferenz
Donnerstag, 8. November 2007, 11.30 Uhr
Deutsches Herzzentrum Berlin, Bibliothek, 2. Stock
Augustenburger Platz 1 , 13353 Berlin
Die Referenten sind: Prof. Dr. Dr. h. c. Roland Hetzer, Ärztl. Direktor DHZB
Prof. Dr. Matthias Loebe, Herzchirurg, Houston /USA
Dr. Thorsten Drews, OA DHZB
mehrere Patienten am Kunstherz
Über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz würden wir uns freuen.
Dr. Barbara Nickolaus, Pressesprecherin
Für Informationen und Interviewwünsche: Tel.:030/ 832 41 37; E-Mail: nickolaus@dhzb.de;

Handy: 0172-390 83 34

Dr. Barbara Nickolaus | idw
Weitere Informationen:
http://www.dhzb.de

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