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Künstliche Organe im Fokus der Medizintechnologie

02.11.2007
Durch die Gründung des Artificial Organ Center for Biomedical Engineering Research bündelt die Berner Universität ihre etablierten Kompetenzen auf dem Gebiet der Medizintechnik. Das hohe internationale Ansehen der Medizintechnik-Lehre und -Forschung in Bern wird durch neu geschaffene Assistenzprofessuren langfristig gefördert.

Im Rahmen der Strategie 2012 der Universität Bern gehört die Medizintechnologie zu den etablierten Profilierungsgebieten. Der Stellenwert und das international hohe Ansehen der Berner Medizintechnologie basieren dabei auf der langjährigen Qualitäts-Tradition der Berner Universitätskliniken, den Arbeiten im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts Co-Me, dem Forschungsschwerpunkt "Technik am Menschen" an der Berner Fachhochschule (BFH) und den wirtschaftlich erfolgreichen Medizinaltechnologie- Unternehmungen im Espace Mittelland.

Um ihre nationale und internationale Position auf dem Gebiet der Medizintechnologie nachhaltig zu stärken, gründet die Universität Bern nun das "Artificial Organ Center for Biomedical Engineering Research (ARTORG Center)". Das an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern angesiedelte ARTORG Center ist in der interdisziplinären Lehre, Forschung und Entwicklung mit speziellem Fokus auf künstliche Organe tätig. Im neuen Zentrum arbeiten Forschungsgruppen aus Einheiten der Medizinischen Fakultät sowie anderen Fakultäten der Universität Bern und anderen universitären Institutionen und Fachhochschulen.

Enge Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Technologen und Industrie

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Laut dem Dekan der Medizinischen Fakultät, Martin Täuber, wird diese neue Plattform die bestehenden Projekte und klinischen Ansätze im Bereich von künstlichen Organen und Medizintechnologie koordinieren, zu einer verbesserten technologischen Unterstützung und gegenseitigen Befruchtung der Projekte führen, und damit die Profilierung der Fakultät und der Universität Bern deutlich verstärken.

Aufbau und Durchführung des wissenschaftlichen Programms des ARTORG Center werden durch 11 neu geschaffenen Assistenzprofessuren gesichert. Der Fokus der Forschungsgruppen liegt dabei auf folgenden künstlichen Organen und Spezialthemen: Aufbau und Durchführung des wissenschaftlichen Programms des ARTORG Center werden durch 11 neu geschaffenen Assistenzprofessuren gesichert. Der Fokus der Forschungsgruppen liegt dabei auf folgenden künstlichen Organen und Spezialthemen:

- Implantationstechnologie für künstliche Organe
- Wirbelsäule
- Bauchspeicheldrüse
- Lunge
- Leber
- Nieren
- Herz
- Auge
- Ohr
- Blase
- Blutgefässe
Die medizintechnische Forschung und Entwicklung wird am ARTORG Center auf der Basis einer engen Zusammenarbeit zwischen Klinikern, Technologen, der Medizintechnikindustrie und anderen Schweizer Technologie-Institutionen betrieben. Insbesondere besteht eine enge Kooperation mit der Hochschule für Technik und Informatik der Berner Fachhochschule. Durch die Beteiligung des ARTORG Center am Spezialisierten "Master of Science in Biomedical Engineering" und am PhD Programm der "Graduate School for Cellular and Biomedical Sciences" werden zusätzliche Synergien zwischen Forschung und Lehre geschaffen.

Die operative Leitung des Zentrums obliegt der Direktion des Instituts für chirurgische Technologien und Biomechanik der Medizinischen Fakultät. Ein durch die Universitätsleitung ernannter, wissenschaftlicher Ausschuss agiert als strategisches Leitungsorgan des ARTORG Center und ist für dessen wissenschaftliche Qualität verantwortlich.

Nathalie Matter | idw
Weitere Informationen:
http://www.kommunikation.unibe.ch/medien/mitteilungen/news/2007/artorg.html

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