Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Optimierte Arbeitsabläufe und ideale Unterstützung evidenzbasierter Medizin

03.09.2007
Bildbetrachtungs- und -archivierungssystem von Siemens

Siemens Medical Solutions hat sein Bildbetrachtungs- und –archivierungssystem für die Kardiologie umfassend weiterentwickelt, um klinische Prozesse noch effizienter zu machen.

Unter anderem lassen sich mit syngo Dynamics 6.0 nun auch evidenzbasierte Befunde erstellen. Damit kann der Arzt die eigene klinische Erfahrung mit aktuellen Studien aus der wissenschaftlich fundierten klinischen Medizin ergänzen. Außerdem ermöglicht die neue Version von syngo Dynamics, Untersuchungsergebnisse aus verschiedenen Fachabteilungen der Klinik auf einem einzigen Bildschirmarbeitsplatz zu vergleichen und dadurch schneller zu einer Diagnose zu kommen.

Mit der neuen Version seines dynamischen Bildbetrachtungs- und -archivierungssystems, syngo Dynamics 6.0, trägt Siemens Medical Solutions dazu bei, dass klinische Prozesse wirtschaftlicher ablaufen. Ein Beispiel dafür ist die Befundung nach dem Konzept der evidenzbasierten Medizin. Mit Hilfe der neuen Softwareversion kann der Arzt den aktuellen Stand der wissenschaftlich fundierten klinischen Medizin berücksichtigen und sicherstellen, dass die Diagnosemethode oder die Therapieentscheidung dem neuesten medizinischen Wissensstand entspricht oder dass der Nutzen des verordneten Arzneimittels auch wirklich nachgewiesen ist. Eine weitere Neuheit bei syngo Dynamics V.6 ist seine „Multimodalität“.

Das bedeutet, es lassen sich Bilder und Daten aus verschiedenen Quellen (Modalitäten) auf einem gemeinsamen Bildschirm nebeneinander darstellen. Damit muss der Arzt ab sofort nicht mehr den Arbeitsplatz wechseln oder mit Ausdrucken arbeiten, wenn er zum Beispiel die Untersuchungsergebnisse für einen Patienten aus dem Katheterlabor und dem Echolabor miteinander vergleichen möchte.

„Syngo Dynamics 6.0 erlaubt an allen diagnostischen Bildschirmarbeitsplätzen und von jeder Abteilung im Krankenhausnetz den sofortigen Zugriff auf Kardiologie- und Ultraschallstudien und die entsprechenden Befunde“, sagte Ajit Singh, Leiter des Geschäftsgebietes Image and Knowledge Management bei Siemens Medical Solutions. „Damit können Ärzte, medizinisch-technische Assistenten und Verwaltungspersonal die Effizienz ihrer Arbeitsabläufe von der Untersuchungsüberprüfung bis zur Diagnose optimieren“. Ein weiteres Highlight von syngo Dynamics 6.0 ist der Echtzeit-Datentransfer zu und von Axiom Sensis XP von Siemens, einem der modernsten interventionellen Aufzeichnungsverfahren für Kardiologie und Elektrophysiologie.

Siemens Medical Solutions ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum von bildgebenden Systemen für Diagnose und Therapie, über die Molekularmedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Jüngste Akquisitionen auf dem Gebiet der Labordiagnostik (In-Vitro) – wie die Diagnostic Products Corporation und Bayer Diagnostics – ebnen den Weg dazu, weltweit erstes integriertes Diagnostik-Unternehmen zu werden. Mithilfe all dieser Lösungen ermöglicht Siemens Medical Solutions seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte „Proven Outcomes“. Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken, Praxen sowie im Rahmen einer integrierten Gesundheitsversorgung und führen zu mehr Effizienz. Siemens Medical Solutions beschäftigt weltweit mehr als 41.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2006 (30. September) erzielte Siemens Medical Solutions nach U.S. GAAP einen Umsatz von 8,23 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 9,33 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,06 Mrd. €.

Marion Bludszuweit | Siemens Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Einfacher Schieltest mit neu entwickelter Strabismus-Video-Brille
19.07.2017 | UniversitätsSpital Zürich

nachricht Kunstherz auf dem Prüfstand
13.07.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Im Focus: 3-D scanning with water

3-D shape acquisition using water displacement as the shape sensor for the reconstruction of complex objects

A global team of computer scientists and engineers have developed an innovative technique that more completely reconstructs challenging 3D objects. An ancient...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

Gipfeltreffen der String-Mathematik: Internationale Konferenz StringMath 2017

24.07.2017 | Veranstaltungen

Von atmosphärischen Teilchen bis hin zu Polymeren aus nachwachsenden Rohstoffen

24.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Grossmäuliger Fisch war nach Massenaussterben Spitzenräuber

26.07.2017 | Geowissenschaften

IT-Experten entdecken Chancen für den Channel-Markt

25.07.2017 | Unternehmensmeldung

Erst hot dann Schrott! – Elektronik-Überhitzung effektiv vorbeugen

25.07.2017 | Seminare Workshops