Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Equilus alpha - das neue portable System zur Koordinations- und Gleichgewichtsmessung und -training

15.11.2006
Ärzte und Therapeuten wissen, wie wichtig Messung und Training von Koordinations- und Gleichgewichtssinn sind. Bisher gestaltete sich die exakte Messung häufig schwierig; oft wurde sogar nur geschätzt, ob der Patient Verbesserungen in seiner Haltung aufwies.

Das neue, portable System Equilus alpha bietet nun die Möglichkeit, exakte Messungen an jedem Ort - also auch direkt im Umfeld des Patienten, im Haus und sogar im Freien - durchzuführen. Der große Vorteil dieses Systems sind das geringe Gewicht und die Unabhängigkeit von einer Steckdose.

Das Gleichgewichts- und Koordinationssystem Equilus alpha ist das erste mobile Mess- und Trainingssystem zur objektiven Bestimmung und Verlaufskontrolle von Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen.

Die Firma UMEDICON GmbH entwickelte es gemeinsam mit der TU- Chemnitz und der Physiotherapie der Städtischen Kliniken Chemnitz.

Das System ist geeignet zur Messung, Therapie und diagnostischen Unterstützung vestibulärer, motorischer und orthopädischer Fragestellungen. Durch ein innovatives Hardware/Software- Konzept ist es erstmalig möglich, die Messungen lebensnah auf einer elastischen Unterlage durchzuführen. Unabhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes können durch das sich selbst justierende und kalibrierende Messsystem die Untersuchungen vor Ort, z.B. am Bett, auf Sportplätzen und an Arbeitsstätten bei arbeitsmedizinischen Fragestellungen, wie beispielsweise Schwindel, durchgeführt werden.

Die selbst erklärende Benutzoberfläche, der simple Aufbau des Gesamtsystems, das geringe Gewicht (ca. 2kg) und die einfallsreiche Verpackung in einer Tragetasche sind typische Produktmerkmale zur Anwenderfreundlichkeit des Equilus alpha.

Betrieben wird der Equilus alpha über einen Laptop, der auch die Stromversorgung sichert. Er besteht aus der Messplatte, einem Datenkabel und der Software - erhältlich sind drei verschiedene, untereinander kombinierbare Module: das Messmodul, ein Therapie- und Trainingsmodul sowie ein erweitertes Auswertemodul.

Die exakten Messungen mit dem Equilus alpha bieten Diagnosesicherheit z. B. im Bereich Neurologie, Pädiatrie, Arbeitsmedizin und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde; in der Therapie und Rehabilitation können Fortschritte genau dokumentiert werden. So können diese belegt werden, auch gegenüber den Krankenkassen.

Der Equilus alpha kann außerdem zur Bewegungsanalyse oder im Training von Sportlern eingesetzt werden. Dem Anwender stehen eine Vielzahl von Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung.

Der Equilus alpha kann auf der Medica am Stand der MediTECH Electronic GmbH (Halle 16, Stand 16/D54) ausführlich getestet werden. Gerne können Sie aber auch Informationsmaterial unter der Telefonnummer 05130/977780 oder per E-Mail unter service@meditech.de abfordern.

Kerstin Smith | idw
Weitere Informationen:
http://www.meditech.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Auf die richtige Verbindung kommt es an: Tiefe Hirnstimulation bei Parkinsonpatienten individuell anpassen
22.06.2017 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Forschungsprojekt BabyLux: Neues Messinstrument schützt Frühgeborene vor Gehirnschädigungen
12.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive