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Komplettlösungen für die molekulare Bildgebung in der Kardiologie im Mittelpunkt

06.09.2006
Hybridsysteme von Siemens ermöglichen frühzeitige Diagnosen und Behandlungen

Ein umfassendes Portfolio für die molekulare Bildgebung hat Siemens Medical Solutions (Med) beim Europa-/Weltkongress für Kardiologie 2006, der vom 2. bis 6. September im spanischen Barcelona stattfindet (Stand H500), vorgestellt. Dabei steigern zahlreiche innovative Technologien nicht nur die Effizienz in der Kardiologie, sondern helfen gleichzeitig auch Kosten zu sparen: Dazu gehören die Systeme c.cam, e.cam, Symbia SPECT, Symbia SPECT•CT und Biograph PET•CT.

Dem Kardiologen liefern die Siemens-Lösungen für die molekulare Bildgebung funktionelle Daten wie zum Beispiel Wandbewegung, Myokardperfusion und in manchen Fällen auch die Charakterisierung von Plaques. Daneben bieten sie morphologische Informationen wie beispielsweise eine mögliche Kalzifizierung in den Koronararterien und detaillierte Darstellungen der Herzanatomie. Die Hybridsysteme der Symbia-Reihe haben nun die Möglichkeit zum automatischen und integrierten Kollimatorwechsel sowie eine automatische Qualitätskontrolloption, die alle täglichen, wöchentlichen und monatlichen Qualitätskontrollen des Systems automatisiert und so die Arbeitsabläufe verbessert. Der Biograph 64 von Siemens mit der neuen Technologie TruePoint PET•CT liefert eine hoch aufgelöste CT-Angiographie sowie Daten zu Myokardperfusion und -vitalität in nur einer einzigen Untersuchung. Zusammen mit innovativen IT-Lösungen zur bildlichen Darstellung, wie z. B. syngo CardioFusion, optimieren diese Techniken den klinischen Arbeitsablauf in der Kardiologie und verbessern die Diagnostik.

Die Fähigkeit der molekularen Bildgebung, anatomische und funktionelle Details auf der zellulären Ebene darzustellen, kann große Auswirkungen auf die Medizin haben, da Behandlung und Überleben von einer frühzeitigen, korrekten Diagnose und entsprechender Überwachung abhängig sind. „Die molekulare Bildgebung ist ein Gebiet mit großem Entwicklungspotenzial. Siemens betrachtet es als Chance, nicht mehr nur Krankheiten zu behandeln, sondern durch effiziente Vorbeugung, frühzeitige Diagnosen und auf den Patienten abgestimmte Therapien eine Gesundheitsversorgung von noch höherer Qualität zu erreichen“, erläuterte Michael Reitermann, Leiter des Geschäftsbereichs Molecular Imaging bei Siemens Medical Solutions.

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Die molekulare Medizin soll dem Arzt helfen, beispielsweise die Wirksamkeit eines Arzneimittels für einen bestimmten Patienten vorherzusagen und damit die beste Therapie für den jeweiligen Patienten zu wählen. „Die Siemens-Lösungen bringen die Forschung aus dem Labor ans Krankenbett, wo sie am dringendsten gebraucht wird, um gleichzeitig die Qualität der Gesundheitsversorgung zu steigern und Kosten zu senken“, so Reitermann. Die molekularen Bildgebungstechnologien von Siemens, zu denen klinische und präklinische Bildgebungssysteme sowie fortschrittliche Softwarelösungen und Biomarker gehören, ermöglichen Ärzten und Forschern in aller Welt, in diesen Bereichen effektiv zu behandeln und sie weiter zu erforschen.

Siemens Medical Solutions ist einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen weltweit. Der Bereich ist bekannt für die Kombination innovativer Medizintechnik, Informationssystemen für das Gesundheitswesen, Managementberatung und unterstützende Dienstleistungen, die Kunden zu messbaren, nachhaltigen klinischen und finanziellen Ergebnissen verhelfen. Von diagnostischen Bildgebungssystemen über therapeutische Geräte für die Bestrahlung bis hin zu Patientenmonitoren, Hörgeräten und darüber hinaus tragen die Innovationen von Siemens zu Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen in aller Welt bei. Gleichzeitig verbessern sie die betriebliche Effizienz und optimieren Arbeitsabläufe in Krankenhäusern, Kliniken, Heimpflegeeinrichtungen und Arztpraxen. Siemens Medical Solutions beschäftigt weltweit etwa 33.000 Mitarbeiter und ist in über 120 Ländern präsent. Der Bereich erzielte für 2005 einen Umsatz von 7,6 Milliarden EUR, Aufträge in Höhe von 8,6 Milliarden EUR und ein Bereichsergebnis von 1 Milliarde Euro.

Anja Süssner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

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