Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

... und das lahme Bein, es bewegt sich doch

28.04.2006


In der Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Mai führen TU-Ingenieure ihre neuesten computergesteuerten Geh- und Rehabilitationshilfen vor

Nach einem Unfall können Hand, Arme oder Beine unbeweglich sein. Um die Beweg-lichkeit wieder herzustellen, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Berlin computergesteuerte Geh- und Rehabilitationshilfen für Hand und Bein entwickelt. Diese Hilfen werden intelligente Orthesen oder auch Exoskelette genannt. Sie können auch behinderten Menschen den Alltag erleichtern. In der Langen Nacht der Wissenschaften am 13. Mai 2006 werden die Hilfen in ihrer Funktionsweise vorgeführt.

Institut für Technische Informatik und Mikroelektronik der TU Berlin
Führung; Demonstration: 18.00 Uhr (ca. 30-40 Minuten, zweistündlich)
Haltestelle: Straße des 17. Juni 135 (Route 3 Charlottenburg)
Adresse: Einsteinufer 17, EN-Gebäude, 10587 Berlin
Treffpunkt: 1. OG, Aufgang A, Raum EN 109
Das Bein-Exoskelett umschließt den Oberschenkel (siehe Foto).

Es werden zwei Ansätze zur Steuerung des Exoskeletts von den Forschern vorgestellt. Im ersten Verfahren werden durch einen Computer die Muskelanspannungen auf der Haut gemessen und daraus die gewünschte Beinbewegung berechnet.

Die zweite Methode der Steuerung des Bein-Exoskeletts nutzt die Symmetrie der Laufbewegungen der Beine aus, um die Befehle für den elektrischen Antrieb zu generieren.

Beide Ansätze unterstützen die Bewegung des Menschen kontinuierlich, so dass behinderten Menschen das tägliche Leben beziehungsweise Menschen die Rehabilitation nach einer Beinoperation erleichtert werden kann.

Mithilfe des Hand-Exoskelettes können die Finger einer Hand aktiv bewegt werden. Bis zu 20 Bewegungsrichtungen der Hand werden angesteuert, um natürliche Bewegungen zu ermöglichen. Fernziel ist es, mit diesem Exoskelett Rehabilitationsmaßnahmen zu unterstützen.

In der Laborführung wird präsentiert, wie durch die Analyse der Bewegung/Muskelaktivität die Trajektorie, also die Bewegungsbahn, für das verletzte Bein berechnet werden kann.

Ansprechpartner:
Hand-Exoskelett: Andreas Wege, Tel.: 314-73114, E-Mail: awege@cs.tu-berlin.de

Bein-Exoskelett: Christian Fleischer, Tel.: 030/314-73114, E-Mail: fleischer@cs.tu-berlin.de

Bein-Exoskelett: Christian Reinicke, Tel.: 030/314-79336, E-Mail: reinicke@cs.tu-berlin.de

Die TU Berlin präsentiert sich mit insgesamt 180 Forschungsprojekten zur Langen Nacht der Wissenschaften in Charlottenburg, Wedding und Dahlem.

Das gesamte Programm der TU Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften finden Sie im Internet unter: www.tu-berlin.de/presse/lange_nacht/index.html

Das Programmheft der TU Berlin können Sie bestellen unter: pressestelle@tu-berlin.de

Weitere Informationen zu dem Programm der TU Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften erteilen Ihnen gern: Dr. Kristina R. Zerges und Stefanie Terp, Pressestelle der TU Berlin, Tel.: 030/314-23922, Fax: 030/314-23909, E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/presse/pi/2006/pi98.htm
http://www.tu-berlin.de/presse/lange_nacht/index.html

Weitere Berichte zu: ExoSkelett

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Herzforschung - Neue Katheterklappe in Tübingen entwickelt
16.01.2017 | Universitätsklinikum Tübingen

nachricht Fernüberwachung bei Herzschwäche kann Klinikaufenthalt ersparen
09.01.2017 | Universitäts-Herzzentrum Freiburg - Bad Krozingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau