Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einfachere und präzisere Behandlung mit adaptiver Strahlentherapie

04.04.2006


Siemens stellt neuen Linearbeschleuniger mit Megavolt-Cone-Beam-Bildgebung vor

Der Linearbeschleuniger Oncor Expression ist jetzt weltweit mit „MVision“, dem Megavolt-Cone-Beam-Bildgebungs-Verfahren (MVCB) erhältlich. Oncor Expression mit MVision ist die neueste Innovation unter den Siemens-Lösungen für die adaptive Strahlentherapie (ART). Mithilfe von MVision lässt sich ein 3DBild des Patienten so erstellen, dass der Arzt während der gesamten Bestrahlungstherapie den Patienten auch „von innen” betrachten kann. Dabei sorgt das Verfahren für eine noch effektivere Bestrahlung durch die exaktere Anpassung auf das Tumorvolumen. Diese neue Methode ist der nächste Schritt in der bildgeführten Strahlentherapie (IGRT).

MVision ergänzt den klinischen Workflow in der Onkologie, indem es alle Prozesse einschließlich Akquisition, Rekonstruktion, Registrierung, Bewertung, Patientenpositionierung und klinische Überprüfung integriert und automatisiert. Der Bediener kann mit wenigen Schritten eventuell auftretende Positionierungsabweichungen erkennen und diese sofort korrigieren, um den Patienten optimal zu therapieren. MVision erfordert im Gegensatz zu herkömmlichen Verfahren keine zusätzliche Bildgebungskette für IGRT. Für das Bedienungspersonal reduziert sich der Arbeitsaufwand, bei gleichzeitig höherer Qualität und Effizienz der Patientenversorgung. Für den Patienten wird die Behandlung komfortabler.

„Die Megavolt-Cone-Beam-Bildgebung hat sich als ausgezeichnete und klinisch wertvolle Technik für die Darstellung von Weichteilgeweben erwiesen, die bei vielen Krankheiten erforderlich ist,” sagte Ajit Singh, Leiter von der Oncology Care Systems von Siemens Medical Solutions. „Mit geringem Zeitaufwand führt MVision zu einer optimalen Behandlung des Patienten“.

MVision ist Bestandteil des neuen Linearbeschleunigers Oncor Expression. Für viele bestehende Siemens-Linearbeschleuniger ist es auch als Aufrüstpaket verfügbar, beispielsweise für alle Oncor-Avant-Garde- und Oncor-Impression-Systeme. Ein Bild zu dieser Presseinformation finden Sie unter der Adresse http://www.siemens.com/med-bild/Oncor_Expression_MVision im Internet.

Siemens Medical Solutions ist einer der größten Anbieter von Medizinprodukten weltweit.

Das Unternehmen ist bekannt für seine innovativen medizinischen Technologien, Gesundheitsinformationssysteme und Management-Consulting- und Support-Dienste, um dem Kunden nachhaltig greifbare Ergebnisse im klinischen und finanziellen Bereich zu sichern. Von Bildgebungssystemen für die Diagnose über Therapiegeräte für die Behandlung des Patienten bis hin zu Hörgeräten und anderen Produkten tragen Innovationen von Siemens weltweit zur Gesundheit der Bevölkerung bei und ermöglichen dem Krankenhaus, der Klinik, dem Heimpflegedienst und der niedergelassenen Praxis Zugewinne bei Effizienz und Workflow. Mit weltweit ca. 33 000 Mitarbeitern in über 120 Ländern verzeichnete Siemens Medical Solutions für das Geschäftsjahr 2005 Umsätze von 7,6 Milliarden Euro, einen Auftragsbestand von 8,6 Milliarden Euro und einen Gruppenerlös von 1 Milliarde Euro.

Bianca Braun | Pressereferat Medical Solutions
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/medical

Weitere Berichte zu: Linearbeschleuniger MVision Strahlentherapie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Smartphones im Kampf gegen die Blindheit
18.10.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Mehr Patientensicherheit: Neue Testmethoden für die Eignung von Implantaten für MRT-Untersuchungen
11.10.2017 | Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie