Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Herzkrankheiten und Allergien zuverlässig erkennen

02.06.2008
Medizinisches Labor synlab in Nürnberg ist der 5000ste Kunde für das Analysesystem Immulite 2000 von Siemens

Das weltweit fünftausendste Analysesystem „Immulite 2000“ von Siemens ging jetzt bei synlab Nürnberg in Betrieb. Das größte fränkische Laborzentrum betreut rund 1000 Ärzte sowie neun Kliniken in der Region. Mit dem Diagnosesystem Immulite 2000 wird synlab vor allem Blut- und Serumproben auf Herzkrankheiten und Allergien testen.


„Wir haben mit dem Immulite 2000 von Siemens einen der leistungsfähigsten Immunoassay-Analyzer, die derzeit auf dem Markt sind “, sagte Alexander Hoffmann, Geschäftsführer, MVZ synlab Nürnberg. „Ich schätze an dem Gerät insbesondere die hervorragende Sensitivität und dass sämtliche Arbeitsschritte von Pipettierung, Inkubation und Einlesen der Probe bis zur Auswertung vollautomatisch ablaufen. Dadurch wird bei der Bearbeitung der Proben weniger Personalkapazität gebunden als früher.“

„Wir freuen uns, dass wir die Zusammenarbeit mit synlab ausbauen konnten. Wir sind überzeugt, dass unsere Immunoassay-Systeme mit ihrem breiten Parameterspektrum einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit leisten “, sagte Stefan Wolf, Vize Präsident der Region EMEA I und Geschäftsführer von Siemens Healthcare Diagnostics in Deutschland. „Sage und schreibe 70 Prozent aller klinischen Entscheidungen der Ärzte beruhen auf den Ergebnissen von In-vitro-Untersuchungen, aber nur zwei Prozent der Gesundheitsausgaben fallen auf diesen Bereich. Das macht den Nutzen der Labordiagnostik für das Gesundheitswesen deutlich!“ Siemens ist der Weltmarktführer bei Immunoassay-Systemen.

Analysesysteme von Siemens tragen zur Verbesserung des Gesundheitswesens bei und helfen, Krankheiten frühzeitig zu erkennen sowie Krankheitsverläufe zu überwachen. Immulite 2000 ist ein Analysesystem für medizinische Diagnostiklabore, mit dem sich Tests automatisiert durchführen lassen. Das Gerät ist eines der vielseitigsten Immunoassay-Systeme im internationalen Markt für Labordiagnostik. Beispielsweise können damit mehr als 450 unterschiedliche Allergene austestet werden. Eine Besonderheit sind die innovativen Assays für die Diagnostik von Sepsis und kardiologischen Erkrankungen. Das Gerät ist seit 1998 auf dem Markt und in fast 200 Ländern weltweit im Einsatz.

synlab Nürnberg bietet den Ärzten Mittelfrankens das gesamte Spektrum moderner Labormedizin. Schwerpunkte liegen in der STD-Diagnostik und der gynäkologischen Endokrinologie. Probenabholdienst und Befundübermittlung wie die Kundenpraxen es brauchen sind selbstverständliche Basis von synlab Labordienstleistungen. Die Betreuung der LG Mittelfranken erfolgt in der Fürther Straße 212, im Facharztlabor in der Rohrmannstr. 12 arbeiten rund 80 Fachangestellte.

Siemens Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Das Unternehmen versteht sich als medizinischer Lösungsanbieter mit Kernkompetenzen und Innovationsstärke in diagnostischen und therapeutischen Technologien sowie in der Wissensverarbeitung einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration. Mit seinen Akquisitionen in der Labordiagnostik ist Siemens Healthcare das erste voll integrierte Diagnostik-Unternehmen, das Bildgebung und Labordiagnostik, Therapielösungen und medizinische Informationstechnologie miteinander verbindet und um Beratungs- und Serviceleistungen ergänzt. Siemens Healthcare bietet Lösungen für die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Zusätzlich ist Siemens der Weltmarktführer bei innovativen Hörgeräten. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2007 (bis 30. September) erzielte Siemens Healthcare einen Umsatz von 9,85 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 10,27 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,32 Mrd. €.

Marion Bludszuweit | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.synlab.de
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Berichte zu: Analysesystem Labordiagnostik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Filterschutz fürs Gehirn: Weniger Schlaganfälle bei Herzklappenersatz-OP
17.08.2017 | Universitätsklinikum Ulm

nachricht Cochlea-Implantat: Viele Formen funktionieren
10.08.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie