Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Technologie von Siemens für Gamma-Kamera in der molekularen Bildgebung

18.04.2008
Symbia E für SPECT-Bildgebung verbessert Workflow und Bildqualität

Viele Krankheiten ließen sich rechtzeitig stoppen, heilen oder gar vermeiden, wenn die Symptome nur früh genug erkannt würden. Dabei leistet vor allem die molekulare Bildgebung wertvolle Dienste. Allerdings sind dazu Systeme wie die neue Gamma-Kamera Symbia E von Siemens Medical Solutions gefragt, die zuverlässig und kostengünstig präzise Bilder liefern.

Speziell auf die Bedürfnisse des Arztes und die Behandlung seiner Patienten zugeschnitten beinhaltet Symbia E modernste SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography)-Technologie und eignet sich besonders für Untersuchungen in der Onkologie, Kardiologie sowie Neurologie. Die neue Kamera ist vor allem für kostenbewusste Kunden gedacht, die es als Standardsystem für die allgemeine SPECT- und die Kardio-SPECT-Bildgebung einsetzen können.

Symbia E enthält modernste SPECT-Technologie und ist mit verbesserter Elektronik, neuem Design sowie einer überarbeiteten Chassis ausgestattet. Sie verfügt gleichzeitig über alle Vorteile der am Markt etablierten Gamma-Kamera e.cam von Siemens, von der weltweit mehr als 4000 in über 120 Ländern installiert sind. Symbia E ist in der Lage, aufgrund ihrer hohen Bildqualität und Zuverlässigkeit den Workflow der Anwender zu beschleunigen. Das System ist äußerst vielseitig und kann mit den wachsenden Ansprüchen der Klinik oder Praxis auch problemlos aufgerüstet werden.

... mehr zu:
»Gamma-Kamera »Symbia

In die Symbia-E-Systeme haben Ingenieure die HD (High-Definition)-Detektortechnologie von Siemens integriert, die mit Symbia TruePoint SPECT•CT erstmals eingeführt wurde. Die neuen, kippbaren Detektoren sorgen nicht nur für mehr Spezifität und Genauigkeit, sondern machen Untersuchungen noch flexibler und optimieren gleichzeitig die planare Bildgebung. Zudem enthalten sie 75 Prozent weniger Komponenten als herkömmliche Detektoren.

Die Gamma-Kamera Symbia E ist außerdem mit der bewährten Technologie c.clear ausgestattet. Diese wird besonders für Herzuntersuchungen benötigt und sorgt für eine klinisch validierte Schwächungskorrektur bei den Aufnahmen. Symbia E umfasst Funktionen zur Beschleunigung des klinischen Workflows bei Akquisition, Verarbeitung und Überprüfung auf Basis der syngo-Workflow-Lösungen. Mit den Rekonstruktions-Softwarepaketen cardio•Flash und onco•Flash dauert die Bildgebung in Kardiologie und Onkologie gerade noch halb so lang wie bisher. Eine integrierte Qualitätskontrolle sorgt für einen automatischen System-Check zu Beginn des Untersuchungstages. Symbia E eignet sich für die verschiedensten klinischen Situationen, von Patienten in der Pädiatrie bis hin zur Untersuchung adipöser Patienten. Für die Mammographie steht eine spezielle Positionierungsauflage zur Verfügung.

„Als führendes innovatives Unternehmen in der molekularen Bildgebung entwickeln wir unsere Produktpalette kontinuierlich weiter, um sicherzustellen, dass unsere Kunden auch bei engerem finanziellen Rahmen tatsächlich die bestmöglichen Ergebnisse erzielen können,” sagte Michael Reitermann, Leiter von Molecular Imaging bei Siemens Healthcare.

Siemens Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Das Unternehmen versteht sich als medizinischer Lösungsanbieter mit Kernkompetenzen und Innovationsstärke in diagnostischen und therapeutischen Technologien sowie in der Wissensverarbeitung einschließlich Informationstechnologie und Systemintegration. Mit seinen Akquisitionen in der Labordiagnostik ist Siemens Healthcare das erste voll integrierte Diagnostik-Unternehmen, das Bildgebung und Labordiagnostik, Therapielösungen und medizinische Informationstechnologie miteinander verbindet und um Beratungs- und Serviceleistungen ergänzt. Siemens Healthcare bietet Lösungen für die gesamte Versorgungskette unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2007 (bis 30. September) erzielte Siemens Healthcare einen Umsatz von 9,85 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 10,27 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,32 Mrd. €.

Bianca Braun | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

Weitere Berichte zu: Gamma-Kamera Symbia

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Virtual Reality in der Medizin: Neue Chancen für Diagnostik und Operationsplanung
07.12.2016 | Universität Basel

nachricht Patienten-Monitoring in der eigenen Wohnung − Sensorenanzug für Schlaganfallpatienten
06.12.2016 | University of Twente

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie