Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ein neues Röntgensystem für alle klinischen Anforderungen in der Radiographie

20.03.2008
Auf dem European Congress On Radiology 2008 in Wien präsentierte Siemens Healthcare erstmals Ysio, das neue System für die digitale Radiographie.

Mit Ysio können Anwender individuell Röntgensysteme aus einem Programm von Modulen zusammenzustellen. Ob mit einem oder zwei Detektoren, mit oder ohne Patiententisch, ob voll automatisiert oder synchronisiert – mit Ysio erhalten Arztpraxen und Krankenhäuser ein Röntgensystem, das sich nahezu allen klinischen Anforderungen anpasst.


Patientenaufkommen sowie -profile, Arbeitsabläufe, Budgets, lokale Standards und Regulierungen sind für jede Praxis und jedes Krankenhaus unterschiedlich. Deshalb bietet Siemens Healthcare nun mit Ysio ein Röntgensystem, das sich individuell zusammenstellen lässt. Ein Konfigurator – ein Softwaretool – hilft dabei, die richtige Systemvariante für den jeweiligen Kunden zu ermitteln.

Für welche Variante sich der Kunde auch entscheidet, optisch erkennt man Ysio sofort an dem grossen farbigen Display „MaxTouch“ im Deckenstativ. Mit diesem neu entwickelten Touchpad kann der Kunde Systemfunktionen steuern, wie etwa Untersuchungs- und Belichtungsparameter oder die Dosis. Wenn sich ein Kunde für das voll automatisierte Deckenstativ entscheidet, kann er sogar aus über 500 Organprogrammen wählen. Diese Programme sorgen dafür, dass das Decken-stativ mit einem Knopfdruck in die für die gewünschte Aufnahme richtige Position fährt. War der Röntgenstrahl eben noch vertikal ausgerichtet, ist er nun automatisch horizontal eingestellt, um zum Beispiel ein Röntgenbild der Lunge zu machen. Die radiologisch-technische Assistentin wird auf diese Weise von körperlicher Arbeit entlastet und der Ablauf im Röntgenlabor beschleunigt.

... mehr zu:
»Radiographie »Röntgensystem

Ein Highlight unter den Ysio-Modulen des neuen Systems ist der kabellose Detektor wi-D (wireless Detector). Detektoren wandeln Röntgenstrahlung in digitale Bildinformationen um und sind übli-cherweise fest im Untersuchungstisch eingebaut. Der wi-D lässt sich aus dem Tisch herausnehmen und direkt unter oder neben den Patienten setzen. Aufnahmen, die mit einem fest integrierten Detektor nicht oder nur schwer möglich sind, wie etwa laterale Aufnahmen der Hüfte, sind nun problemlos machbar.

Patienten mit Bewegungseinschränkungen können zum Beispiel ohne Umlagern aus einem Rollstuhl geröntgt werden. Zusätzlich wird auch die Bildqualität verbessert: Da der Detektor ganz nah am Patienten anliegt, gibt es praktisch keine Verzerrungen. Der kabel-lose Detektor, der die Bilddaten per W-LAN an die Station übermittelt, ist so flexibel einsetzbar wie eine Kassette beim analogen Röntgen und besitzt gleichzeitig alle Vorteile des digitalen Röntgens.

| Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch

Weitere Berichte zu: Radiographie Röntgensystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizintechnik:

nachricht Neues DaVinci-OP-System: Universitätsmedizin Mainz erweitert Spektrum an robotergestützten OP´s
03.02.2017 | Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

nachricht Deutschlandweit erste Installation: Kompakter Roboter assistiert bei MRT-geführter Prostatabiopsie
02.02.2017 | Universitätsklinikum Leipzig AöR

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizintechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften