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Babylog 8000plus: Medizintechnik, die Kosten senkt

20.11.2008
Mit dem Babylog 8000plus, einem Beatmungs-System mit Volumengarantie für Neugeborene, können allein in Deutschland circa 30 Mio. Euro eingespart werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ende Oktober im Auftrag des Medizintechnik-Branchenverbands Spectaris und des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) veröffentlichte Studie der Technischen Universität Berlin und der Unternehmensberatung Droege & Comp.

An zehn Beispielen jüngerer und etablierter Produkte untersuchte die Studie bundesweit „Das Einsparpotenzial innovativer Medizintechnik im Gesundheitswesen 2008“. Das viertgrößte Einsparpotenzial bietet das Babylog 8000plus, wenn die Volumengarantie in voller Breite bei allen Patienten im Betrachtungsbereich zum Einsatz kommt.


Das betrifft die Beatmung von Neugeborenen mit einem Aufnahmegewicht zwischen 1.000 und 2.000 Gramm. Durch diese Behandlung verkürzt sich die Beatmungsdauer pro Kind um drei Tage1, verringert sich der Schweregrad der Behandlung und reduzieren sich die Behandlungskosten.

Das Besondere an diesem Beatmungs-System ist, dass es den Beatmungsdruck automatisch den Bedürfnissen des Kindes so anpasst, dass das mittlere Atemzugvolumen konstant gehalten wird. Das System stellt eine genaue Volumenabgabe (sog. Volumengarantie) sicher, schützt so die empfindlichen Lungen und harmonisiert die Atmung.

Weiterhin kann der durchschnittliche Atemwegsdruck auf ein Mindestmaß verringert werden. Dadurch besteht ein deutlich geringeres Risiko für Überdehnung und Volutrauma.

1 Volume-targeted versus pressure-limited ventilation in the neonate. Cochrane Database syst rev. 2005: CD003666; McCallion N, Dvis PG, Morley CJ

Die Studie ist auf Deutsch erschienen und abrufbar unter (dort S. 73-77): http://www.spectaris.de/downloads/presse/innovationsforum_2008/231008

_Einsparpotenzial_2008.pdf

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