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Aufräumen im Kontrollraum: Siemens stellt Cockpit für Interventionsräume vor

22.04.2010
Siemens Healthcare präsentiert Artis zee Cockpit, einen neuen Bildschirm-Arbeitsplatz, der die Abläufe im Kontrollraum des Interventionslabors in der Radiologie und Kardiologie erheblich erleichtert. Das neue Artis zee Cockpit lässt sich in Verbindung mit allen Angiographie-Systemen der Artis-zee-Familie einsetzen und ist ab sofort auf dem Markt verfügbar.

Mehrere Bildschirme nebeneinander und zu jedem gehören je eine Maus und Tastatur. Das ist bisher die Regel im Kontrollraum eines Katheterlabors, in dem medizinisch-technische Assistenten (MTA) den Arzt während des Eingriffs unterstützen und sich dabei zwischen den Bildschirmen hin und her bewegen müssen. Der neue Bildschirm-Arbeitsplatz von Siemens erleichtert den Überblick, denn der 30-Zoll-Monitor des Artis zee Cockpit kann den Inhalt von bis zu sechs Einzelmonitoren darstellen. Die vom Bildgebungssystem gelieferten Bilder, die Bildsignale des Registriersystems sowie 3D-Darstellungen lassen sich nun mit Maus und Tastatur des Artis zee Cockpit kontrollieren und bearbeiten. Damit müssen die MTAs nicht mehr den Bildschirm wechseln, wenn sie zum Beispiel hämodynamische Messungen machen, Referenzbilder aus der Datenbank aufrufen, intrakardiale EKG-Daten auswerten oder 3D-Bilder für die Intervention rekonstruieren.

Artis zee ist der Familienname der Siemens-Systeme für die interventionelle Radiologie und Kardiologie sowie für Chirurgie und Elektrophysiologie. Die Systeme sind in biplaner, multi-axialer, deckenmontierter, bodenmontierter und multifunktionaler Konfiguration erhältlich. Sie decken damit flexibel die Kundenwünsche bezüglich der Gestaltung eines Interventionsraumes ab.

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 48.000 Mitarbeiter und ist rund um den Globus präsent. Im Geschäftsjahr 2009 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro und ein Ergebnis von rund 1,5 Milliarden Euro.

Marion Bludszuweit | Siemens Healthcare
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/healthcare

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