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analytica 2010

01.02.2010
Stabile Ausstellerzahen bei zunehmender Internationalität

Am 23. März 2010 öffnet die analytica, die internationale Leitmesse für instrumentelle Analytik, Labortechnik und Biotechnologie, zum 22. Mal ihre Tore. Alle zwei Jahre treffen sich internationale Branchenvertreter in München, und auch in diesem Jahr sind wieder wichtige Key-Player mit dabei. In Ausstellung, Conference und umfassendem Rahmenprogramm zeigen die Unternehmen ihre Produktneuheiten, präsentieren Start-ups ihre Innovationen und diskutieren Wissenschaftler die Trends von Morgen.

Mit großer Zuversicht ist die analytica ins neue Jahr gestartet, und auch die Hersteller von Analytik-, Labor- und Biotechnologie blicken optimistisch ins neue Jahr. Dieses Stimmungsbild spiegelt sich im Anmeldestand der analytica 2010 wider: So hatten sich bis Anfang des Jahres bereits über 883 Unternehmen aus den Bereichen Analytik, Biotechnologie und Labortechnik für die Weltleitmesse angemeldet. Darunter nationale und internationale Branchenführer wie Becton Dickinson, Eppendorf, Fisher Scientific, Merck, Gilson International, GE Healthcare, Miele, Millipore, Olympus Deutschland, Roche, Shimadzu Deutschland, Thermo Scientific, Varian, Waters und Waldner Laboreinrichtungen. Deutlich zugelegt hat dabei vor allem der Anteil internationaler Unternehmen, mehr als jeder dritte Aussteller wird seine Heimat außerhalb Deutschlands haben. Angesichts dieser Entwicklung erwarteten die Messeveranstalter, das hohe Niveau der Vorveranstaltung zu halten.

"Die erfreuliche Anmeldestatistik der analytica 2010 mit stabilen Ausstellerzahlen und weiter wachsendem internationalen Interesse bildet die Wachstumserwartungen des Marktes ab. Beide Indikatoren beweisen erneut, dass die analytica als internationale Leitmesse und Business-Plattform anerkannt wird", freut sich Thomas Rehbein, der im Dezember 2009 interimsweise die Projektleitung der analytica von Susanne Grödl übernommen hat. Im September 2009 hatte der Industrieverband Spectaris die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 330 deutschen Herstellern von Analysen-, Bio- und Labortechnik vorgestellt. Danach werde der Jahresumsatz der Branche um 0,5 % auf 6,25 Mrd. Euro zulegen. Für positive Impulse werde vor allem das Auslandsgeschäft sorgen, das um 2,5 % wachsen soll.

Neben der internationalen Leistungsschau erwartet den Besucher in diesem Jahr wieder ein interessantes Rahmenprogramm - mit bekannten, aber auch neuen Highlights wie zum Beispiel dem Forum Biotech. Für den Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft sorgt 2010 die renommierte analytica Conference mit Top-Speakern aus aller Welt.

Wissensaustausch auf Conference
Als fester Bestandteil des Messekonzepts fördert die analytica Conference an den ersten drei Veranstaltungstagen in den Hallen B1, B2, B3 und B4 den wissenschaftlichen Dialog. Unter dem Motto "Talking science - Today's knowledge for tomorrow's applications" liegt der Fokus der diesjährigen Diskussionen und Vorträge unter anderem auf Themen wie der industriellen Biotechnologie, auf Feinstaubexposition und -analytik oder aber der patientennahen Diagnostik. Weitere geplante Themen sind Bioinformatics, miRNA/siRNA-Mechanismen sowie Analytik und Therapie. Damit schlägt die analytica Conference die Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie.

Organisiert wird der wissenschaftliche Dialog vom "Forum Analytik", dem die drei deutschen Gesellschaften GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker), GBM (Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie) und DGKL (Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin) angehören. Renommierte Wissenschaftler aus aller Welt informieren die Besucher darüber, was moderne analytische Methoden leisten, wo sie eingesetzt werden können und welche neuen Entwicklungen sich abzeichnen. Das Programm will jedem Besucher neue Einblicke in sein spezielles Fachgebiet ermöglichen. Ziel ist es, den an Analytik interessierten Wissenschaftlern sowie den Praktikern in den analytischen Laboratorien die Vielfalt der Methoden, Verfahren und Techniken nahe zu bringen und ihnen die Entscheidung bei Geräteanschaffungen zu erleichtern. Junge Wissenschaftler haben im Rahmen einer Posterschau die Gelegenheit, ihre aktuellen Ergebnisse zu präsentieren. Die Anmeldung von Postern ist noch bis zum 1. März 2010 möglich.

Best Practice von und für Branche
Für Besucher, die sich für marktfähige Lösungen und Praxisberichte interessieren, ist das Forum Laboratory & Analytics in Halle B2 und das Forum Biotech in Halle A3 gedacht. Das Forum Laboratory & Analytics fokussiert aktuelle Anwendungen und marktfähige Produkte aus dem Labor- und Analysenmarkt. Die praxisorientierten Ausstellervorträge widmen sich business- sowie anwendungsrelevanten Themen wie zum Beispiel:

Trends im Labor- und Analysenmarkt.

Analysenoptimierung.Mikroskopie.LIMS.Prozessanalytik in der Fertigung.Geräte im Einsatz für die Umwelt- und Wasseranalytik.Qualitätskontrolle in der Lebensmittelindustrie.Sicherheit bei Transport und Lagerung von gefährlichem und biologischem Material.Mikro-/Nanotechnologie.Internationale Wachstumsmärkte.

Eine Premiere feiert 2010 das Forum Biotech in Halle A3, das wie sein Pendant im Analytikbereich den Fokus auf Ausstellervorträge und Diskussionsrunden von und für die Branche legt. Neben klassischen Life-Sciences-Themen rücken an den beiden letzten Messetagen zwei besondere Themenschwerpunkte in den Vordergrund: Am Mittwoch Nachmittag dreht sich alles um die verschiedenen Aspekte der personalisierten Medizin (PHC). Ein besonderes Highlight ist hier der "Executive Roundtable", der Vertreter aus Industrie, Forschung und Politik rund um das Thema PHC versammelt. Der Donnerstag steht komplett im Zeichen der industriellen Biotechnologie. Hier eine Auswahl der Themen 2010:

Bioanalytik und Testmethoden für Biopharmaka.Neue Methoden der PCR-Analytik.Möglichkeiten der bioanalytischen Anwendungen in der Diagnostik.Biochips in der Diagnostik.Stammzellenforschung.

Industrielle Biotechnologie.Personalisierte Medizin.
InnovationArea
Nach der erfolgreichen Premiere 2008 setzt die analytica auch in diesem Jahr ihr Angebot für junge, innovative Unternehmen fort. So können internationale Start-ups aus der Biotechnologie im Bereich der InnovationArea ihre Geschäftsideen präsentieren und Forschungsinstitute ihre Arbeiten vorstellen.

Auf der InnovationArea werden nicht nur junge Biotech- und Life-Sciences-Firmen vertreten sein, sondern auch Neugründungen aus den Bereichen Nano-Chemie, Mikroreaktionstechnik oder Bioinformatik. So gibt die InnovationArea spannende Einblicke in die gesamte Bandbreite analytischer und biotechnologischer Verfahren.

Förderprogramm für Start-ups
Das gemeinsame Ziel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der analytica ist es, jungen Unternehmen aus Deutschland eine Chance für deren weltweite Vermarktung ihrer Produkte zu bieten. 2010 wird es erstmals zwei Gemeinschaftsstände "made in Germany" geben: einmal wie bereits 2008 in Halle A3, in unmittelbarer Nähe zur InnovationArea mit dem Forum Biotech. Der zweite BMWi-geförderte Gemeinschaftsstand liegt in der Nähe des Forums Laboratory & Analytics, dem Highlight in Halle B2.

Wer Angebot und Vorgehensweisen aktueller Kapitalgeber besser verstehen oder direkt mit ihnen ins Gespräch kommen will, für den ist der 2. Finance Day sicher hilfreich. Er bringt am Freitag, den 26. März 2010, Unternehmensgründer und Unternehmer aus den Life Sciences mit potenziellen Kapitalgebern an einen Tisch. Finanzierungsmodelle werden dort vorgestellt und diskutiert, praktische Tipps für die richtige Ansprache von potentiellen Kapitalgebern gegeben sowie aktuelle Markttrends beleuchtet.

Mit mehr als 450 Teilnehmern an nur einem Tag erlebte der Finance Day 2008 einen unerwartet erfolgreichen Start. 2010 soll an diesen Erfolg nahtlos angeknüpft werden mit zahlreichen Diskussionsrunden und Vorträgen im Forum Biotech in Halle A3 sowie dem neuen Angebot des so genannten "Elevator Pitch". Hier können Jungunternehmen sich und ihre Geschäftsideen in einer Kurzpräsentation von maximal fünf Minuten den anwesenden Kapitalgebern vorstellen.

Job Day und Weiterbildung
Der letzte Messetag der analytica steht 2010 bereits zum fünften Mal ganz im Zeichen von Ausbildung, Beruf und Karriere. Studenten, Berufseinsteiger und Schüler haben beim "Job Day" Gelegenheit, sich über ihre Möglichkeiten in der Branche zu informieren. Dazu stehen den Interessierten eine Vielzahl unterschiedlicher Plattformen zur Verfügung.

Der jobvector career day mit Jobtour und Karrierestand, organisiert von jobvector, eine der führenden Karriereplattformen im wissenschaftlich-technischen Bereich, bietet Bewerbern unter anderem die Möglichkeit, bei einem organisierten Rundgang mit Personalverantwortlichen ins Gespräch zu kommen, erste Kontakte aufzubauen und sich während der gesamten Messelaufzeit am Karrierestand über Themen wie Jobsuche oder Fortbildung beraten zu lassen. Im Forum Job Day stellen sich kleine und große Unternehmen einen Tag lang vor und sprechen über individuelle Einstiegsmöglichkeiten, Karriereperspektiven und Erwartungen in ihren Unternehmen. Beim "Bewerbungsgespräch live", bei dem sich ein Bewerber den Fragen eines Personalverantwortlichen stellt, erhalten die Besucher außerdem weitere richtungweisende Tipps von den Karriereprofis.Für die jüngsten Nachwuchskräfte der Branche steht erneut der Schülertag auf dem Programm. Hier informieren Fachexperten von GDCh, GBM und VBIO interessierte Schulabgänger über die verschiedenen Studiengänge und Spezialgebiete der Branche, die zugehörigen Anforderungen und die Perspektiven nach einem erfolgreichen Abschluss.

Das Unternehmen Klinkner & Partner und die analytica 2010 bieten Kurse zur beruflichen Weiterbildung an. Neben Beratungs- und Informationsleistungen enthält das Programm auch Schulungs- und Weiterbildungsangebote zu diversen Themen aus den Bereichen Chemie, Life Sciences, Pharma, Food und deren Analytik.

Preisverleihungen
Am ersten Messetag findet am Abend die Verleihung des analytica Forschungspreises statt. Stifter des Preises ist Roche Diagnostics. Ausgerichtet wird die Verleihung von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e. V. (GBM). Alle zwei Jahre wird der Forschungspreis im Bereich "Neue Methodische Entwicklungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Gebiet der molekularen biologischen und biochemischen Analytik in Diagnostik und Therapie" an deutschsprachige Nachwuchswissenschaftler vergeben. Die bis zu zwei Preisträger erwartet ein Preisgeld von insgesamt maximal 50 000 Euro. Weitere Preise, die im Rahmen der analytica Conference verliehen werden, sind der "Eberhard-Gerstel-Preis auf dem Gebiet der Analytischen Trenntechniken" sowie der "Bunsen-Kirchhoff-Preis für Analytische Spektroskopie".

| LABO
Weitere Informationen:
http://www.labo.de/Fachbeitraege/analytica--2010_id_3288__dId_479540__app_510-31571_.htm

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