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Beizbäder werden in der Stahlproduktion eingesetzt, um Verunreinigungen wie Zunder und Rost vom Rohprodukt zu entfernen und um die Oberfläche für nachfolgende Produktionsschritte vorzubereiten.
Die zum Einsatz kommenden Bäder bestehen aus verdünnten Säuren (z.B. HCl, H2SO4) oder Säuregemischen (z.B. H2SO4/H3PO4/HF), wobei die im Beizbad umgesetzte Säure entsprechend nachdosiert werden muss. Die Stahlproduktion ist ein kontinuierlicher Prozess, der auch nachts und an Wochenenden abläuft. Qualifiziertes Laborpersonal steht jedoch oft nicht rund um die Uhr zur Verfügung, was die analytische Prozesskontrolle schwierig gestalten kann.
Das vorgestellte ProcessLab-System von Metrohm misst vor Ort vollautomatisch alle relevanten Prozessparameter eines Stahlbeizbades. Alle analytischen Daten stehen somit unmittelbar nach der Probennahme zur Verfügung. Die Menge an fehlenden Badzusätzen kann automatisch berechnet und auf Wunsch zudosiert werden. Das System bietet zahlreiche Möglichkeiten der Prozesseinbindung, so dass alle erforderlichen Informationen schnell an Ort und Stelle zur Verfügung stehen.
Durch den Einsatz von ProcessLab können Beizbäder wirtschaftlicher und ökologischer eingesetzt und Betriebs- und Entsorgungskosten deutlich gesenkt werden. In besonderem Masse trägt dies auch zum schonenden Umgang mit Ressourcen und der Umwelt bei. Eine Veröffentlichung mit weiteren Details zu dem Thema und ein Metrohm Application Bulletin liegen zum Download unter www.metrohm.com bereit.
Quelle: LABO
Weitere Informationen: www.labo.de/xist4c/web/Analyse-von--Beizbaedern-in-der-Stahlindustrie_id_510__dId_431620_.htm
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