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Mehr als 400.000 Menschen werden in Deutschland immer noch jedes Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Etwa die Hälfte von ihnen wird an der Erkrankung sterben, die meisten an Metastasen, die aus dem Primärtumor entstanden sind.
Zu verstehen, welche Mechanismen zur Ausbreitung von Krebszellen und zur Entstehung der Tochtergeschwulste führen, ist das Ziel des Sonderforschungsbereichs (SFB) 850, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft unter dem Titel „Kontrolle der Zellmotilität bei Morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung“ 2010 an der Universität und am Universitätsklinikum Freiburg bewilligt hat.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Entwicklungsbiologie und der Krebsforschung untersuchen die molekularen Mechanismen, die zur Tumorzellinvasion in andere Organe und Gewebe und zur Metastasenbildung führen. Besonders im Fokus stehen dabei Studien zur Zellbeweglichkeit.
Eben diese Zellbeweglichkeit – wie sie einerseits während der Entwicklung von Organen und andererseits bei der Krebsentstehung kontrolliert wird – ist das zentrale Thema eines internationalen Symposiums, zu dem der Sonderforschungsbereich 850 vom
20.–22. Februar 2013
ins Otto-Krayer-Haus, Albertstr. 25,
79104 Freiburg
einlädt.
Experten aus den USA, Großbritannien, Österreich, der Schweiz und Deutschland diskutieren mit Forscherinnen und Forschern aus dem SFB 850 neueste Erkenntnisse und wie diese betroffenen Patienten möglichst rasch zugutekommen können.
Der international bekannte Krebsforscher Prof. Michael Clarke aus Stanford (USA) wird am Mittwoch um 18.00 Uhr eine keynote lecture zum Thema der Selbsterneuerung von normale und Tumorzellen geben. Am Donnerstag um 13.30 Uhr (oder nach Vereinbarung) stehen Wissenschaftler des Freiburger SFB 850 zusammen mit ihren internationalen Kollegen für eine Fragestunde zur Verfügung.
Journalisten sind herzlich zu dem Symposium eingeladen. Gerne vermitteln wir Interviewpartner.
Karin Bundschuh | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
www.uniklinik-freiburg.de
Weitere Berichte zu: Grundlagenforschung > Krebsforschung > Metastasenbildung > Organ > Tochtergeschwulste > Tumorzelle > Tumorzellinvasion > Zellbeweglichkeit
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Heute morgen um 05:45 MESZ bebte die Erde unter dem Okhotsk-Meer im Nordwestpazifik. Das Beben mit einer Magnitude von 8,2 fand in einer außergewöhnlichen Tiefe von 605 Kilometern statt.
Wegen der großen Tiefe des Bebens ist nicht mit einem Tsunami zu rechnen und es dürften auch keine größeren Schäden durch Erschütterungen auftreten.
Professor Frederik Tilmann vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ sagt dazu: „Der Bebenherd liegt außergewöhnlich tief, weit unterhalb der Erdkruste im Erdmantel. Solch starken Beben in dieser Tiefe treten ...
Ein internationales Team von Meeresforschern bricht diese Woche zu einer Expedition in den Nordostatlantik vor die Küste Galiziens auf.
Mit zwei Forschungsschiffen, der amerikanischen MARCUS G. LANGSETH und der deutschen POSEIDON wollen die Wissenschaftler mehr über die Geburtsstunde des Atlantiks erfahren, die vermutlich etwa vor 200 Millionen Jahren begann. Mit an Bord sind Geophysiker vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
Es ist schon sehr lange her, man schätzt etwa ...
Physiker der ETH Zürich haben einen Quantensimulator entwickelt, in dem Atome das Verhalten von Elektronen in magnetischen Materialien nachahmen.
Damit können schwierig zu verstehende Eigenschaften neuartiger Materialien systematisch untersucht werden, was letztlich auch zur Entwicklung neuer magnetischer Materialien führen könnte.
Weshalb ein Kühlschrankmagnet an bestimmten metallischen Oberflächen haften bleibt, das verstehen Physiker in jedem Detail. Magnetische Materialien existieren jedoch auch in exotischen Varianten, deren Eigenschaften trotz jahrzehntelanger Forschung noch weitgehend ...
Die Erderwärmung geht weiter, auch wenn die schlimmsten Prognosen weniger wahrscheinlich werden
Die Erderwärmung stellt Klimaforscher immer wieder vor Rätsel, aber eines steht so gut wie fest: In den nächsten Jahrzehnten wird sich die Durchschnittstemperatur auf der Erde weiter erhöhen, auch wenn sie in den Jahren von 2001 bis 2010 deutlich langsamer gestiegen ist als im Jahrzehnt zuvor.
Das belegt die neue ...
Eine neue Methode kann links- und rechtshändige Moleküle zuverlässig unterscheiden
Die Chemie des Lebens kennt rechtshändige und linkshändige Moleküle, die ganz unterschiedliche Wirkung haben können. Ein amerikanisch-deutsches Forscherteam hat jetzt eine neue Technik entwickelt, mit der sich diese beiden spiegelbildlichen Varianten eines Stoffs zuverlässig auseinanderhalten lassen.
Die Methode erkennt die sogenannten Enantiomere einer Verbindung im Prinzip sogar in Stoffgemischen. Die Technik ...
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Die nachhaltige Stadt – ein Zukunftsmodell?
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Werterhalt und Ressourceneffizienz von Bauwerken – Wege aus dem Instandhaltungsdilemma
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